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Zur freundlichen Beachtung: Fachschaften o3, o4, 10
DAS VERORDNETE GESCHLECHT Ein Film von Oliver Tolmein und Bertram Rotermund “Für Ärzte ist Intersexualität eine Krankheit, die sie behandeln wollen. Die Betroffenen werden durch die Eingriffe aber nicht geheilt, sondern von frühester Kindheit an traumatisiert. Denn Zwitter sind nicht und fühlen sich nicht krank - sie fordern Anerkennung. Eines von 2000 Kindern wird ohne eindeutige Geschlechtsmerkmale geboren. In den westlichen Industriegesellschaften ist die Existenz von Zwittern aber ein Tabu: Dass es nur zwei Geschlechter gibt, Männer und Frauen, ist eine der grundlegenden gesellschaftlichen Normen, die nicht in Frage gestellt wird. Im Gegenteil: Auch heute werden schwerwiegende und irreversible chirurgische Eingriffe an den Genitalien von Kleinkindern vorgenommen, um sie einem der beiden Geschlechter anzupassen.” Mittwoch, 30. März 2011, 20.30 Uhr
translab: Sa 19.3. // 19:00 // IVI Saal: Vortrag über Simone de Beauvoir (Andrea Truman) Andrea Truman wird auf der Basis ihres Buches Feministische Theorie: Frauenbewegung und weibliche Subjektbildung im Spätkapitalismus über die bedeutende feministische Theoretikerin referieren. Komplettes Programm der Veranstaltungreihe “Existentialism Revisted” als Download (*pdf): hier oder hier
Mädchen oder Junge? Anscheinend beides. Alex ist 15 und intersexuell aufgrund „einer seltenen Laune der Natur“, wie es im Ankündigungstext des Verleihs bezeichnenderweise heißt. Denn das preisgekrönte Spielfilmdebüt der Argentinierin Lucía Puenzo scheint weniger die Zweigeschlechtlichkeit zu dekonstruieren als die Zwischengeschlechtlichkeit zu naturalisieren. Veranstaltet von „schwestern von gestern“
das ladyfest ffm lädt erneut zu einer frauenlesbentrans* party ein 29.01.2011, ab 22h @institut für vergleichende irrelevanz (kettenhofweg 130 frankfurt/main, nahe bockenheimer warte) http://www.myspace.com/ladyfestfrankfurt “things to remember at an ivi party das ivi möchte ein raum für vielfältige und zahlreiche geschlechtlichkeiten (wie z.b. schwule, lesben, aufgeschlossene heteras, drags, polysexuelle und viele mehr) sein. wir dulden hier keinen antisemitismus, sexismus, rassismus und keine homophobie. palitücher sind genauso unerwünscht wie herablassendes oder aggressives verhalten gegenüber anderen menschen. sollten dir andere unangenehm auffallen, wende dich sofort an die leute an der tür (nicht an der theke). sollten dir diese regeln unangenehm sein, dann komm heute bitte nicht ins haus, sondern lieber auf unser plenum: immer montags ab 18 uhr. wir behalten uns vor, leute nicht reinzulassen und nervende leute rauszulassen.“
Queer-feministischer Widerstand gegen den Kapitalismus
Diese und weitere Fragen wollen wir mit Robert Foltin nach der Lesung seines aktuellsten Buchs diskutieren.
17.7. / “Hip Hop ist schwul” / Institut für vergleichende Irrelevanz / Kettenhofweg 130 Große Teile von HipHop befinden sich im Übergang von einem sub- hin zu einem popkulturellen Sammelbecken für sexistische und heteronormative Haltungen. Der Input bietet einen diskursanalytischen Zugang zu exemplarischen Image-Inszenierungen und Raplyrics als deren Artikulation an. Desweiteren wird ein Blick auf den ambivalenten Umgang der medialen Öffentlichkeit mit populären Rapper_innen vor dem thematischen Hintergrund gerichtet. Im Anschluss Konzert mit ACHTUNG: Wegen eines Trauerfalls im Institut für vergleichende Irrelevanz findet am 17.7. nur der Input um 18 Uhr mit Sookee und Refpolk, nicht aber das anschliessende Konzert mit Sookee und der Antilopengang statt. |
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