wohin steckt man denn diesen typ? zu sprunghaft, zu verschroben, zu spontan, schier uneinnehmbar die festung karl blau.
seine musik ist das scheinbar ungenaue, schludrige, das abgehalfterte, verlotterte, so wie man den freak folk sehen mag, das unfertige oder besser halbfertige, das tagelöhnerhafte, das letztlich aufdringliche, weil billig scheinende, dem indierock verhaftete Geheimnis das er jedem verrät der’s wissen will.
die discography blaus ist so großartig wie unübersichtlich. zu seinen letzten werken gehören die 08er alben „nature’s got away“ und „clothes your i’s“. daneben tauchen immer wieder neue cdrs und kassetten auf, deren existenz nur eingeweihten vorbehalten ist. jetzt aber mit neuem album „zebra“ auf k records und dazu noch in europa auf tour.
P.Hector – global player im hypnagogic pop tennis / verschrobene tape loops, satte synth-scapes und nahezu tanzbare drum rhythmen. seine einflüsse sind eigentlich nur pizza, party und kippen.
Nach schweisstreibenden Auftritten im letzten Herbst, die meistens in einer ausgelassener Dancy-Party geendet haben, kommt die Band mit dem sonderbaren Namen mit neuer Platte auf Deleted Art wieder nach Europa. Kann die überhaupt jemand aufhalten?
Aufgedrehtes Schimmern, Leuchten, Rauschen, Scheinen. Selten passten
Plattencover derart gut zum musikalischen Inhalt. Bunte Städte,
verdrehte Gebäude, merkwürdige Gestalten in glitzernden U-Booten, ein
pittoresk überfrachtetes Gebastel aus Surrealismus, Jugendstil und
sozialistischen Wandmosaiken. Und dahinter: zwei Typen von der
Westküste hinter einem Salat aus Kabeln, Geräten, Tasten, Wirbeln,
Schaltern und virtuellem Konfetti. Melodien balgen sich um den besten
Platz in der ersten Reihe vor und hinter sagenhaft verzerrtem
Beatgeknirsche, das die Destination zwischen straight geradeaus und
verdreht über die eigenen Füße stolpernd immer mal wieder ändert.
Übergeordnete Idee: Autorenn-Überholspur. Mit viel Kopfnicken. Und
immer wieder schieben sich ebenso überaus verzerrte Gesangsmomente
durch das flimmernd nebelartige Lärmen. Man stelle sich sowas vor wie
eine hochkoffeinierte Variante von Casiotone For The Painfully Alone mit
Megaphon und Kurzbesuchen von Animal Collective vor. Dann bitte Augen
weit aufreißen. Lohnt sich.
Formed in 2005 and renowned as Minnesota’s premier agit-prog queer band, Gay Beast cuts a careening groove between the prickly corners of tunefulness and musical density, danceability and controlled chaos. On Second Wave, their sophomore effort and first release on Skin Graft Records, the trio lets fly with utopic visions of second-wave feminism, exposing a mood-swinging musical reach heretofore unheard.
Join us Jan 27th as the nuclear family explodes into a psychedelic mushroom cloud of writhing, urgent vocals set against the precise, premeditated clatter of guitar, drums and keys. Add a dash of electronic psych, and a spoonful of sax – and your goose is cooked.
Support will be updated soon.