schupplade

16.02. Astronautalis // Bleubird // James Reindeer // Screening „Left Fields“

diesen donnerstag ein feuerwerk bunter blumenstrauss rap !!!


astronautalis

Having started in music over 15 years ago as a battle rapper, Astronautalis’ roots are planted firmly in hip-hop. However, the sounds and styles on his albums are an animal not so easily caged, and his latest release, “This Is Our Science” is no exception to that tradition of wild genre bending. To help shape this Andy Bothwell called in help from the cadre of musical friends he has made in his travels across 4 continents, and created a sound as diverse as the cast that behind it. Once again under the guidance of Grammy nominated producer John Congleton (Modest Mouse, Bill Callahan, St. Vincent), “This is Our Science” finds rock darlings like Tegan Quin (Tegan & Sara), Radical Face, (Electric President), members of Midlake & The Riverboat Gamblers all waltzing in time to the work of P.O.S. (Rhymesayers), Alias (Anticon/Sage Francis), Cecil Otter (Wugazi), Lazerbeak (Doomtree), and more of indie hip-hop’s finest. The resulting album is the full realization of everything Bothwell has been chasing after for 7 years. Neither a rap record, nor a rock record, it is a work that finally captures the vein popping intensity and high melodrama of his famous live shows. All the while, maintaining the steadfast literary tradition and masterful storytelling of his previous studio albums.

und er mag katzen!


bleubird

Calling Bleubird an MC doesn’t feel complete. Storytellers draw from varied impulses, and Bleubird’s vision is oddly utopian. He takes mere observations, gift-wraps them and re-presents them as spectacles. It’s the type of satire that can only be born of a wide-eyed-yet-wary appreciation of modern day landscapes and the people who walk through them.
He claims (somewhat disingenuously): “I hide behind my humor because it’s truth that I fear,” but even in his darkest humor he betrays himself. Those who listen can tell that even at his most caustically comical and sarcastically potty-mouthed, it’s all for love.

From Florida to Montreal to Berlin, Bleubird has lived among many communities, and made himself a part of each one. These nomadic tendencies are telling.

On tour, he’s equally comfortable sharing the stage with the likes of Deerhoof, Battles, Masta Ace, Fatlip, Amon Tobin, Kid Koala, Otto Von Schirach, De Bug, Dalek, Lightning Bolt, Anti Pop Consortium, or Xiu Xiu. He gives the same intense energy to a different show for each performance, whether it’s a crowd of 20 accountants or 200 club kids. In Bleubird’s world, professionalism has nothing to do with delivering the rote show – it means getting the details out of the way so we can all get down to the real show. In his own words: “I like to yell and sweat and move and say exactly what I think and feel. I understand that always changes.”

und er mag katzen!


james reindeer

wenige werden ihn von dem 2005 erschienenen album “it’s not who you know, it’s whom you know” mit fbcfabric kennen. luke von thverfellshorn hat das letzte woche so erklärt: “imagine the quiet parts of godspeed you! black emperor or a silver mount zion with intense rap, like you never heard befor!” – das trifft es recht gut! mittlerweile dürfte er bekannt sein für sein arbeit als labelchef von decorative stamp, seine kollaborationen mit james p. honey oder einfach dafür dass er cooler dude ist. seine musik bleibt nach wie vor: winterhaft, intensiv.

mal fragen ob er katzen mag…

und als bonus die frankfurt-premiere:


Left Fields // Screening der DIY-Dokumentation

The documentary “left fields” (as a reference to the genre term and to D.I.Y.) deals with the struggle of independent artists to gain ground in 2011 music business.

Interviewing MCs, label operators, producers and bookers, “left fields” explores the network of genre-crossing artists such as Ceschi, Noah23, Babel Fishh, Th’ Mole, Gonjasufi, Robot Koch, Comfort Fit, Fulgeance, Oskar Ohlson, who collaborate within networks across Germany, Switzerland and Austria. So basically it is a lot about the spirit and maybe punk attitude of this movement.

Working with a very limited budget “left fields” tries to provide an insight into the alternative hip hop scene featuring various concerts, the development of art work (design, screen-printing, etc.) and of course the opinions and stories of everyone involved. “left fields” comes with a hand-made, screen printed cover on a limited edition DVD and is going to be launched in Austrian cinemas and festivals in December 2011.

with: Ceschi, Robot Koch, Fulgeance, Gonjasufi, Th’ Mole, Dark Time Sunshine, A Band of Buriers, Oskar Ohlson, …

OFFICIAL LEFT FIELDS TRAILER from idunno on Vimeo.

Wie immer im IvI, Kettenhofweg 130, FfM. Türen: 21:00 Uhr Screening: 21:30 Uhr PÜNKTLICH!! (echt jetzt!)

http://showoff.blogsport.de/

Filmreihe der Filme von Claude Lanzmann

Filmreihe der Filme von Claude Lanzmann

Sa. 21.01. 13.30 Uhr: Shoah
Mo. 23.01. 20 Uhr: Sobibor, 14.oktober 1943, 16 Uhr
Di. 24.01. 20 Uhr: Ein Lebender geht vorbei.
Do. 26.01. 20 Uhr: Der Karski-Bericht
Di. 31.01. 20 Uhr: Pourquoi Israël
Do. 02.01. 18 Uhr: Tsahal

Eine Veranstaltungreihe der Initiative Studierender am IG Farben Campus

Inszenierung multimedialer Korrespondenzen

Diesmal gibts fast den ganzen Tag Programm:

13.00 Cafe 1312 Special Edition
Mit Vorträgen & Workshops
Kaffee & Kuchen

18.00 Essen

20.00 Film: “The Trip” + anschließender Diskussion

22.00 Inszenierung multimedialer Korrespondenzen

Im Institut für vergleichende Irrelevanzen gilt wie immer Folgendes: Teaser

Wir freuen uns auf euch!

http://eigenleben.copyriot.com/
http://jugendantifafrankfurt.blogsport.de/

7. – 29..11.2011: 13. Frankfurter GegenUni Feminismus

Ab Montag, den 07.11.2011, beginnt wieder die Gegenuni

Programm als Download (*.pdf)
Plakat als Download (*.jpg)

Counterfire – feministische Gegenuni
gegenun-iii

Ist Feminismus als Gegenstand politischer Auseinandersetzungen überhaupt noch aktuell? Was verstehen wir unter Feminismus? Wie ist Feminismus in den letzten Jahren verhandelt worden in öffentlichen Debatten und in politischen Zusammenhängen?
All diese Fragen haben wir in der Vorbereitung diskutiert. Feminismus ist in den letzten Jahren von einer eigenartigen Ambivalenz gekennzeichnet. Auf der einen Seite scheint es das Stigma zu geben, dass Feminismus unzeitgemäß, langweilig oder gar unsexy sei.
Auf der anderen Seite sind feministische Belange sozusagen gesellschaftlich angekommen. So sind z.B. bestimmte feministische Instrumente, wie Gleichstellungspolitik, fest institutionalisiert und selbst in konservativen Parteien und in Unternehmen wird über die Frauenquote diskutiert.
Auffällig an der öffentlichen Auseinandersetzung um Feminismus in den letzten Jahren ist, dass es eine Art Gegenüberstellung von altem vs. neuem Feminismus gibt.
Der alte Feminismus repräsentiert hierbei Lustfeindlichkeit und Verbitterung, während der neue Feminismus oder die neuen Feministinnen als frech, tough, sexuell freizügig und (finanziell) unabhängig dargestellt werden. Doch was genau bedeutet überhaupt diese Gegenüberstellung? Wird hier nicht ein ganz zentrales Moment des Feminismus komplett delegitimiert? Nämlich Feminismus als politische Bewegung und somit als kollektiver Ansatz?

Neben der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Debatten um Feminismus, möchten wir uns auch mit der Frage beschäftigen, wie innerhalb linker, politischer Zusammenhänge Feminismus verhandelt wird. In den Diskussionen über unsere Erfahrungen in der politischen Arbeit teilten wir die Einschätzung, dass es wenig Interesse an der Auseinandersetzung mit feministischer Theorie und Praxis in den linken Zusammenhängen Frankfurts, in denen wir aktiv sind, gibt. Oft entsteht sogar der Eindruck, dass bestimmte Errungenschaften durch feministische Kämpfe, z.B. die Politisierung sozialer Verhaltensweisen, wie Redeverhalten auf Plenas, nicht mehr Konsens sind, sondern stetig neu erkämpft werden müssen. Auch in Teilen der Linken scheint Feminismus als unsexy, altmodisch oder einfach nur als Dauernörgelei einzelner Frauen wahrgenommen  zu werden.

An den aufgeführten Fragen und Thesen zeigt sich bereits, dass eine Gegenuni mit dem Schwerpunkt Feminismus zu organisieren ein gar nicht so einfaches Unterfangen ist. Je mehr wir in der Vorbereitung diskutierten, desto schwieriger wurde es ein kohärentes Konzept zu entwickeln, da das Thema Feminismus einfach immer größer zu werden schien. Nach zahlreichen Diskussionen, haben wir entschieden, dass es auch nicht darum gehen kann, ein kohärentes Konzept zu entwickeln, denn die Beschäftigung mit feministischen Ansätzen zeigt, dass die Bedeutung des Begriffes umstritten ist und es den Feminismus nicht gibt. Es geht im Rahmen der Gegenuni also eher darum, Denkanstöße zu geben und gemeinsam zu diskutieren, was Feminismus für unsere politische Praxis bedeuten kann.
Die Gegenuni verstehen wir nicht als abgeschlossenes Projekt, sondern als einen offenen Prozess. Es werden weitere Diskussionsveranstaltungen folgen. Mehr lesen: 7. – 29..11.2011: 13. Frankfurter GegenUni Feminismus

Platypus Filmabende

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 20:00
Film: Rosa Luxemburg (1986) // Platypus Filmabende
“Margarethe von Trottas einfühlsames Porträt der radikalen Friedenskämpferin ist nicht nur ein Stück deutscher Zeitgeschichte, sondern widmet sich auch den Gefühlen und Motiven seiner Titelheldin. Barbara Sukowa bekam für ihre eindrucksvolle Leistung das Filmband in Gold und die Goldene Palme als Beste Darstellerin.” (artfilm.net)

In diesem Semester möchte Platypus euch zu einem filmischen Durchlauf durch die Geschichte der Linken im 20. Jahrhundert einladen. An vier Abenden werden wir uns in gemütlicher Atmosphäre verschiedenen geschichtlichen Momenten der Linken nähern und die Gelegenheit zu einer anschließenden Diskussion haben.

Weitere Termine:
30.11.11 Kuhle Wampe (1932), Slátan Dudow (Drehbuch unter Mitarbeit von Bertolt Brecht)
muß leider ausfallen 21.12.11 Deutschland im Herbst (1978), u.A. Rainer Werner Fassbinder
25.01.12 Battle in Seattle (2007), Stuart Townsend

Die Platypus Affiliated Society organisiert Lesekreise, öffentliche Veranstaltungen, Vorträge, Forschung und Journalismus im Hinblick auf überkommene, ungelöste Probleme und Aufgaben der “Alten” (1920er-30er), “Neuen” (1960er-70er) und post-politischen (1980er-90er) Linken und der Möglichkeiten für emanzipatorische Politik heute.

Die Veranstaltung findet im dritten Stock statt. Alle Infos: http://germany.platypus1917.org

IVI transLibLab Weekend 22.-25.9.2011: Spektakelbuchkurs Nr3

überregionales Weekend mit gemeinsamer Lektüre & Diskussion: Zeit & Geschichte, Die spektakuläre Zeit, Die Raumaufteilung des Territoriums. Mit Filmen. Reader ab Mi 7.9. im IVI (Dachgeschoss).
Beginn Donnerstag um 20 Uhr, Freitag bis Sonntag jeweils 12 Uhr, Abfahrt ab So. 15 Uhr. Keine Vorkenntnisse nötig, Neueinsteiger_innen in die Spektakelkritik: welcome.
[neu:] Zur Vorbereitung gibt es einen Reader →.

Zur Einleitung wird am Donnerstag die großartige 190 Minuten Dokumentation “68” von Gudie Lawaetz gezeigt (über die Bewegung der Besetzungen und den Mai 1968 in Frankreich). Siehe dazu auch das neu auf die Seite gestellte Buch von René Vienet: Enragés und Situationisten in der Bewegung der Besetzungen (1968).

transLibLab ist die queercommunistische bibliothek im IVI, Kettenhofweg 130, Frankfurt Westend.

Spektakel-Film

Guy Debord: Die Gesellschaft des Spektakels.

Das Buch von 1967 gibt es z.B. hier → . Den Film von 1973 gibt es am einfachsten bei youtube oder bei ubuweb, aber in bedauernswertem Zustand. Für höhere Qualität muss man etwas suchen. Besser als die zirkulierenden z.T. sehr schlecht übersetzten englischen Untertitel sind die von uns erstellten deutschen: Untertitel ansehen / herunterladen).
Protokolle aus vorigen Lektürekursen und sonstige Materialien unter Revolution & Subjekt.

http://theoriepraxislokal.org/

Die Mondverschwörung von Thomas Frickel

Die Mondverschwörung von Thomas Frickel
Einlass: 21.00 Uhr, Beginn: 21.30
Filmemacher anwesend.

http://mondverschwoerung.de/

Als Chefreporter des deutschsprachigen US-Senders DDCTV hat Dennis R. D. Mascarenas schon viele heiße Eisen angepackt. Doch sein neuester Auftrag treibt ihn an den Rand der Verzweiflung.
Beim Versuch, das Verhältnis der Deutschen zum Mond auszuloten, gerät er unversehens in einen Strudel irrwitziger Erklärungsmuster, die auf absurde Weise Deutschlands finsterste Vergangenheit lebendig werden lassen.

Mehr als ein Jahrzehnt nach seiner ersten Deutschland- Recherche in der kultigen Film-Satire „Deckname Dennis“ ist der amerikanische Journalist Dennis R. D. Mascarenas wieder unterwegs, um das Wesen der Deutschen auszuforschen. Und Freunde der politischen Realsatire werden auch diesmal auf ihre Kosten kommen.
Denn zielsicher und nur scheinbar unbekümmert geht der füllige Amerikaner genau dort hin, wo´s weh tut: in biedere deutsche Wohnstuben ebenso wie in die Hinterzimmer dubioser Kneipen, wo selbsternannte Opfer der Gesellschaft an kruden Verschwörungstheorien basteln. Nichts ist so grotesk, dass es sich nicht noch überbieten ließe. Das ist unglaublich, komisch und verstörend zugleich.

Und doch ist „Die Mondverschwörung“ mehr als eine Nummern-Revue aus dem Kuriositäten-Kabinett der Spinner und Sektierer. Dicht neben unserem Alltag reißt der Boden auf und gibt eine sonst nur schwer zugängliche Parallelwelt aus kuriosen Verschwörungstheorien, handfestem Antisemitismus, Nazi-Okkultismus und kruden Bedrohungsszenarien frei.

Ein neuer Geheimtipp für alle, die schräge (Dokumentar-) filme mögen, die sich gerne überraschen lassen und die noch über Deutschland lachen können. Und wer „Deckname Dennis“ gesehen hat, darf „Die Mondverschwörung“ auf keinen Fall verpassen.