schupplade

Queerer Barabend / Intersex-Infoveranstaltung

Beginn: 8.11 um 20 Uhr

In Zusammenarbeit vom autonomen Schwulenreferat (Frankfurter SchWule) und dem autonomen FrauenLesbenreferat (AFLR) der Goethe-Universität.

Der Info-Intersex Abend soll auf die Intersex-Aktionswoche, die in Zusammenarbeit mit der Aktivist*innengruppe Zwischengeschlecht.org vom 8 bis 15.11 stattfindet. Wir möchten bei dem Barabend über die Lebensrealität von Intersexen, Hermaphroditen und Zwittern und unsere geplanten Aktionen informieren. Hierfür werden wir entweder den Film “Das verordnete Geschlecht”, “XXY” oder “Tintenfischalarm” zeigen sowie Infomaterialien auslegen. Thema werden die genitalverstümmelnden Eingriffe von Medizinern an Kindern mit “atypischen” körperlichen Geschlechtsmerkmalen sein, die auch heute noch stattfinden. Aktivist*innen aus Zwitterbewegungen fordern seit den 1990er Jahren ein Recht auf körperliche Selbstbestimmung. Eine genauere Übersicht über die Intersex Aktionswoche findet ihr hier

Nach dem Infokrams gibt es natürlich – die Bar. ;-)

Das Motto: Dieser Raum soll Schutz- & Spaßraum für alle Lesben, Queers, Schwule, Bis, Pans, Zwitter, Trans*, progressiven Heteras & Heteros sowie all jener, die auch in diesen Kategorien sich nicht wohl fühlen, sein.
Wir möchten hier die Möglichkeit schaffen, sich politisch mit Fragen von Identitäten, Sexualität und Geschlecht auseinanderzusetzen. Wir sehen die kommerzielle schwul-lesbische Subkultur kritisch. Da unserer Ansicht aber auch in linken Zusammenhängen nicht-heteronormative Menschen keineswegs willkommen sind, möchten wir dies ändern und Anfangen mit einem “Queeren Barabend”. Mackerhaftes Verhalten, Sexismus, Homo- & Trans*phobie, Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus, Faschismus, religiöser Fundamentalismus u.ä. sind unerwünscht!

BRATZE // TESTSIEGER

Hier könnt ihr Karten im VVK bekommen

MO, 05.11.2012 • 21 Uhr

aufgrund der aktuellen situation des IVI findet das konzert im KOZ – ebenfalls am campus bockenheim – statt.

BRATZE


{ClickClickDecker & Der Tante Renate, Audiolith}

& TESTSIEGER

{UAE}

geplant für das I V I

interviewaktuelles video / homepage / blog / soundcloud / facebook

das finden andere so:

zu BRATZE

„Zu klugen Texten kopflos tanzen“

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“Aus dem Nebenprojekt von Norman Kolodziej und Kevin Hamann ist eine der inovativsten und textlich komplexest deutschsprachigen Punk-Bands unserer Zeit geworden. Genau dieses und nicht weniger haben die beiden schon mit ihrem letzten Album  „Korrektur nach unten“  im Jahre 2010 bewiesen. {…} Wird auch Zeit.”

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“Live wurde { oder wird} die Band in diesem Sommer schon auf diversen kleinen und großen Festival gesichtet {…} Im Herbst folgt endlich wieder eine Club Tour.  Ohne einen Hauch von Selbstüberschätzung können wir {als veröffentlichendes label} behaupten:
Bratze werden sich mit ihrem langersehnten dritten Album endlich den Platz in der deutschen Poplandschaft erobern, der ihnen zusteht!”

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“Bei Bratze geht es laut und schnell zur Sache, der Gesang ist deutschsprachig und gesellschaftskritisch, aber nicht platt wie im Deutschpunk, sondern eher philosophisch. Man soll {und das gilt wohl für alles ?!} die Texte ergründen, hinterfragen, was damit gemeint ist und nicht einfach platt Parolen in den Orbit brüllen. Diese Eigenschaft macht Bratze vielleicht auch besonders. Findet man bei ihren Labelkollegen von Egotronic oder Frittenbude, dessen Musikstil gemeinhin als Indietronic oder Electropunk bezeichnet wird, eher das Plakative, orientieren sich Bratze eher an Lyrics von Jochen Diestelmeyer (Blumfeld) oder Marcus Wiebusch (Kettcar). Das mag vermutlich auch daran liegen, dass Sänger und Texter Kevin Hamann gleichzeitig Sänger und Kopf der Band ClickClickDecker ist, die sich vielleicht eher in die Schublade genannter Bands einsortieren ließe. Bei Bratze allerdings werden die Eigenschaften von ClickClickDecker und eben dem zweiten Teil des Duos Norman Kolodziej, besser bekannt unter dem Namen Der Tante Renate, miteinander verbunden. Es gibt musikalisch ordentlich auf die Fresse, was wiederum das junge Livepublikum ebenso in Bewegung bringt wie das bei den Kollegen vom Audiolith Label (s.o.) der Fall ist. Und so schrieb mal ein kluger Journalist über das 1. Album „Zu klugen Texten kopflos tanzen“, und das trifft mehr denn je den Nagel auf den berühmten Kopf.”

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zu TESTSIEGER bleibt zu sagen:

“Testsieger haben eine neue Platte aufgenommen. Produziert hat das Norman Kolodziej, den meisten von Euch bekannt als Musiker bei Der Tante Renate oder Bratze, oder auch als Produzent von Acts wie Captain Capa oder Räuberhöhle!
Ihr wisst also, wo Ihr das musikalisch und szenemäßig hinstecken könnt. Die neue Platte wird auch hochoffiziell über UAE http://uae.norecords.biz/ veröffentlichen, noch so ein Sidekick, denn da veröffentlichen ja so Acts wie Plemo oder Björn Peng!”

Frankfurt steht leer
Fotografische Ausstellung und Debatte

Der immense Leerstand in der Stadt Frankfurt ist Gegenstand dieser fotografischen Ausstellung. Zugleich ist er ein Anlass, um Strukturen zu hinterfragen, die verhindern, dass leer stehende Gebäude und Räume auf andere Weise genutzt und wieder zugänglich gemacht werden.

plakatDie kulturelle Nutzung und Umwandlung von bestehenden Gebäuden in alternative Lebens – und Kulturräume birgt in Frankfurt ein erhebliches Potenzial an Lebendigkeit, die sich weder am Reißbrett der Projektentwickler planen lässt, sondern Ausdruck emanzipatorischer Stadtpolitik ist.
Die derzeitig vorherrschende oktroyierte Planung verursacht eine Masse an Raum, der in seinen Wirkungen und seiner Nutzbarkeit in grotesker Weise an den Erfordernissen einer lebendigen Stadt vorbei läuft.

Das zeigt sich nicht nur an der prekären Situation von Kulturschaffenden, die bei ihrer verzweifelten Suche nach
geeigneten Räumen allein gelassen werden, sondern überdeutlich auch an der Lage auf dem Wohnungsmarkt, der Wohnen nur noch für Privilegierte zulässt. Dadurch wird das Verhältnis zwischen der faktischen Nutzung des Raums auf der einen, und dem wirklichen Bedarf und dem Wert der Teilhabe aller am Raum auf der anderen Seite in eine untragbare Schieflage gebracht.

Diese Ausstellung will mit Bildern von ausgewähltem Leerstand diese Situation dokumentieren und zum Nachdenken anregen: das heißt, zu einer Debatte beitragen, in der über Möglichkeiten der Umnutzung von leer stehenden Gebäuden nachgedacht wird und deren ungenutztes Potenzial offenbar wird.

Leerstand in Frankfurt

Einführungsveranstaltung
Mittwoch 10.10.2012 19:00 Uhr

“Hintergründe und Chancen des chronischen Leerstandes in Frankfurt”

“Gemeinschaftliche Wohnprojekte – wo gibt es in Frankfurt Perspektiven für neue Wohnkultur”

“Wohnungsnot und Gentrifizierung in Frankfurt – Beiträge der Humangeographie für aktuelle Stadtpolitik”

Diskussion & Austausch
Umtrunk & Schnittchen
Besichtigungsmöglichkeit des Instituts für vergleichende Irrelevanz
(18h und 21h)

Ausstellung
10. – 13. Okt. 2012
täglich von 17 – 20h

Finissage und Film
13.10.2012 um 19:00

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Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI)

2003 wurde im Rahmen der Studierendenproteste ein leerstehendes Unigebäude im Kettenhofweg 130 besetzt und darin das Institut für vergleichende Irrelevanz gegründet (IvI).

Das IvI versteht sich als als selbstorganisierter Raum, welcher Menschen unabhängig ihres Geschlechts,ihrer Herkunft,ihres Alters oder Sexualität die Möglichkeit gibt, sich so frei wie möglich von gesellschaftlichen Zwängen selbstbestimmt zu bewegen.

Das IvI zu einem Ort entwickelt, in welchem Wissenschaftler_innen, Bands, Künstler_innen und anderen Engagierten Theorie, Praxis und Party leben und ihren alternativen Gesellschaftsentwurf verwirklichen können. Im Rahmen der aktuellen universitären wie gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen erscheint es notwendiger denn je, dass Räume und Projekte wie das IvI die Möglichkeiten offen halten, sich in kritischer Auseinandersetzung und Reflexion zu und trotz diesen Verhältnissen entwickeln zu können.

Die immer stärker zunehmenden sozialen Ausgrenzung, Umstrukturierung ganzer Stadtteile sowie des universitären Betriebes machen es unumgänglich, dass kritisches Denken Zeit und Raum braucht und sich nimmt, um diesen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten.

Kommt zum We ❤ Ivi Block auf der “Wohnraum für Alle”-Demo

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Liebe Genoss_innen und Freund_innen des IVI,

Wie ihr vielleicht schon vorherigen Mails und Nachrichten entnommen habt, ist die Lage des selbstverwalteten Zentrums IVI in Frankfurt am Main äußerst prekär.

Für uns zählt jeder Tag im Kampf um den Erhalt des IVI und wir brauchen dringend eure Solidarität und Unterstützung. Nähere Details könnt ihr auch unter www.ivi.copyriot.com bzw. http://twitter.com/#!/search/realtime/ivibleibt einsehen.

Eine der vielen möglichen Aktionsformen Solidarität zu zeigen ist die Teilnahme an der kommenden Demonstrationen hier in Frankfurt/Main.

Weil es nicht nur ums IVI geht, sondern um eine beschissene Stadtpolitik im allgemeinen, die neben der Verdrängung linker Zentren eine mieter_innenfeindliche Aufwertungspolitik betreibt, findet eine erste Demo am Donnerstag den 31.05 unter dem Motto „Wohnraum für alle! – Bezahlbaren Wohnraum schaffen & IVI erhalten!“ statt. Wir werden mit dem IVI einen eigenen Block bilden. Seid dabei! Um 17 Uhr an der Bockenheimer Warte (direkt am Uni Campus Bockenheim).

Wir wollen Franconofort, dem Uni-Präsidium und der Stadt Frankfurt zeigen was wir von ihrer Vertreibungspolitik halten!

In diesem Sinne: Squat the World and Reclaim the Streets!

Die neue Eigentümerin des IVIs, die Immobilienfirma Franconofort hat in aller Öffentlichkeit angekündigt binnen der kommenden zwei Wochen räumen zu lassen. Mit dem ersten Angriff auf das IVI am letzten Dienstag (22.05) hat Franconofort deutlich gemacht, dass sie auch ohne faktischen Räumungstitel bereit ist, gegen das Institut für vergleichende Irrelevanz vorzugehen. Wir müssen also jederzeit mit dem Ernstfall rechnen.

Es ist Zeit zu antworten!

Deshalb rufen wir euch dazu auf nach Frankfurt zu kommen. Wohnt mit uns, esst mit uns und kämpft mit uns! Und lasst uns gemeinsam weitere Angriffe gegen das IVI vereiteln!

Wenn ihr nach Frankfurt kommt, ob zur Demo oder um länger zu bleiben dann kontaktiert uns. Wir vermitteln Pennplätze und Ansprechpartner_innen, geben euch gerne Infos und helfen euch, euch in der Stadt zu orientieren. Erreichen könnt ihr uns unter ivi.bleibt@googlemail.com

Wir sehen uns auf der Straße

eure

AG Vernetzung – IVI bleibt!

english call

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Aufruf des AStA
Aufruf von turn*left

We ❤ Ivi

Das Ivi ist bedroht! Das Präsidium der Goethe-Universität Frankfurt möchte das Gebäude an die Franconofurt AG verkaufen. Dieser Prozess soll im Sommer abgeschlossen sein.

Bislang haben zahlreiche Gruppen und Einzelpersonen ihre Solidarität ausgedrückt. Hierzu wurde ein Solidaritäts Blog eingerichtet. Auch wurde eine e-Petition geschaltet. Diese ist in folgenden Sprachen verfügbar: english, français, italiano, castellano, polski, türkçe, română, русский.

Eine Presseschau zur aktuellen Situation, sowie die Pressemitteilungen des Ivi findet ihr hier. Ausserdem wurde ein Offener Brief an die Unileitung, sowie die Hessische Landesregierung verfasst.

Hier findet ihr ein kurzes Selbstverständnis

Wenn ihr über die aktuelle Situation und die Veranstaltungen des Ivi auf dem Laufenden bleiben wollt könnt ihr hier einen Newsletter abonieren.

Waldorfpädagogik – Eine kritische Einführung

Als Lernanstalt für Arbeiterkinder öffnete 1919 die Schule der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik ihre Türen. Heute gibt es 225 Waldorfschulen in Deutschland und mehr als 1000 weltweit, doch ihr Ruf ist umstritten: Unkritische mediale Affirmation der Waldorfpädagogik steht neben ihrer Stilisierung zur rechten Kaderschmiede. Ein adäquates Urteil ermöglicht der Blick auf die ideologische Grundlage der Waldorfpädagogik: Die Anthroposophie Rudolf Steiners.

Vortrag von Ansgar Martins
mit anschließender Diskussion.

Vorträge und Konzerte powered by Eigenleben

Vorträge und Konzerte powered by Eigenleben

Vorträge:
Kulla Buchvorstellung: Leben im Rausch
Sterneck: Tanzende Sterne – Party and Politics

Konzerte:
ARBEIT

Kulla als Beifahrer beim Istari Lasterfahrer

& special guests

http://www.eigenleben.copyriot.com/

Mit freundliche Unterstützung des  AStA der Goethe Uni Frankfurt