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Vollversammlung der Turm-Fachbereiche Mi. 21.11. 12:00 Uhr, Turm Foyer, Robert-Mayer-Straße 5
Wie alle schon ahnen: im Februar 2013 wird der Umzug an den IG-Farben-Campus stattfinden. Begleitet ist das ganze mit vielen Unklarheiten zur Raumsituation, Infrastruktur und dem Verbleib studentischer, selbstverwalteter Freiräume. Zur Klärung vieler offener Fragen und Darstellung der zukünftigen Situation möchten wir euch dazu einladen, an der Turm-Vollversammlung teilzunehmen. Themen sind: der kommende Umzug der Fachbereiche, die zukünftige Raumsituation und Infrastruktur im neuen Seminargebäude, Container als Seminarraumersatz, die Unterfinanzierung unserer Fachbereiche, Wegfall selbstverwalteter Räume, wie beispielsweise dem TuCa und die Einschränkung des Studiums durch das LSF an den Fachbereichen. Im Anschluss gibt es Workshops, in denen diese und andere Themen vertieft werden und Handlungsmöglichkeiten ausgearbeitete werden sollen. [Weitere Informationen folgen...] Und eine Gruppe auf Facebook: https://www.facebook.com/events/372989549450072/ http://www.fachschaft04.de/?p=521
Different Class oder alles Konsumenten? Studierendenhaus - K4 ;) Nur weil wir keine Ausbildung haben, machen wir den ganzen Scheiß. They say the working class is dead, we’re all consumers now / They say that we have moved ahead – we’re all just people now. Als Resultat ihrer Liebe erhalten Baby und Johnny tief gehende Einsichten in die Verlogenheit der liberal-bürgerlichen Ideologie der frühen 1960er Jahre und in die machtvollen Effekte der Klassenunterschied. Bushonomics.Kill The Poor. Jarvis Cockers Artikulation sexueller Obsessionen, sein Einsatz von Sex als Waffe im Klassenkampf und letztlich sexuelle Abscheu ist einzigartig im Pop…Pulp war die letzte große Band, deren Mitglieder sich ihrer Zugehörigkeit zur Arbeiterklasse bewusst waren und sich gleichzeitig als Künstler verstanden. Der britische Pop liebt den „working class hero“ und hat in Ben Drew von Plan B einen neuen Protagonisten gefunden. I ain’t got no home, ain’t got no shoes / Ain’t got no money, ain’t got no class. Kofferträger, Türaufhalter, Unterschergen, Schwundverwalter. Stimmungshochhalter, Subpächter, Unterschergen, Wachhundwächter. Liftboys, Schuhputzer, Untertanmädchen, Subunternutzer. Zugeherinnen, Wachhundhalter, Parkplatzwächter, Steigüberbügelhalter. Training in Unterwerfungskompetenz. Texte: Lassie Singers, Robert Wyatt, Kirsten Rießelmann, Talib Kweli & Cornel West, The Dead Kennedys, Owen Hatherley, Christian Werthschulte, Nina Simone, Die Goldenen Zitronen, Johnny Taylor, Britta, The Fall, Sudhir Venkatesh, Right Im Rahmen der 15. Frankfurter GegenUni
Beginn: 8.11 um 20 Uhr In Zusammenarbeit vom autonomen Schwulenreferat (Frankfurter SchWule) und dem autonomen FrauenLesbenreferat (AFLR) der Goethe-Universität.
Nach dem Infokrams gibt es natürlich - die Bar. ;-) Das Motto: Dieser Raum soll Schutz- & Spaßraum für alle Lesben, Queers, Schwule, Bis, Pans, Zwitter, Trans*, progressiven Heteras & Heteros sowie all jener, die auch in diesen Kategorien sich nicht wohl fühlen, sein.
15. Gegenuni:
Wenn das IvI in der FAZ mehr oder weniger positiv rezipiert wird, dann hat das nicht nur damit zu tun, dass einige Professor_innen Unterstützungsaufrufe unterzeichnet haben. Sondern das geht im Wesentlichen darauf zurück, dass kritische Theorie im Schatten einer Institution betrieben wird, die historisch gesehen schon immer das Personal für herrschende Eliten produziert hat. Die „Gegenuni“ funktioniert in diesem Sinne als eine Art „bessere“ Uni, die sich fast ausnahmslos aus akademischem Personal rekrutiert, das akademische Inhalte diskutiert. Anspruch dabei ist jedoch, Formen der Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen gemeinsam zu erarbeiten, die eine größtmögliche Teilhabe zum Ziel haben. In kritischen Gesellschaftswissenschaften wird häufig die Konstruktion von gender, race und class hervorgehoben, die in gesellschaftlichen Praxen und Diskursen permanent neu hergestellt werden. Aber während für gender und race gilt, dass diese durch biologistische oder kulturalistische Erklärungsmuster in den Alltagsverstand eingeschrieben sind und wie selbstverständlich als gegeben vorausgesetzt werden, so gilt dies nicht für class. Die Annahme, dass Klassenlagen sozial begründet und nicht unveränderlich festgeschrieben sind, ist heute weitgehend unumstritten, obwohl mit Sarrazins Thesen solche Positionen wieder in den Mainstream einsickern. Die bürgerlichen Revolutionen brachten die ständische Gesellschaft mit ihrer göttlichen Ordnung zum Einsturz. Erstmals galten alle Menschen als Individuen und wurden als frei und gleich verstanden (was nicht darüber hinwegtäuschen sollte, wer zu dieser Zeit als „vollwertiger“ Mensch galt und wer nicht). Dem voraus gingen Vergesellschaftungsprozesse, die eine spezifische Praxis zur Grundlage haben, nämlich die Produktion von Gebrauchswerten in Form von Waren, die als Äquivalente getauscht werden. Auch dieser Äquivalententausch, der den Kauf und Verkauf der Ware Arbeitskraft einschließt, setzt Freiheit und Gleichheit voraus, die formal im bürgerlichen Recht festgeschrieben sind. Unter dieser Bedingung gibt es keinen Gott mehr, der über irgendwelche Schicksale verfügt, und keine Ordnung, die alle auf ihre Plätze verweist. Die Menschen sind auf sich selbst verwiesen, Gesellschaft erscheint als die Summe der Individuen, jede gilt als ihres Glückes Schmiedin. Soziale Ungleicheit wird zum Ergebnis individueller Entscheidungen: Die Einen sind faul und nutzen ihre Chance nicht, von der Tellerwäscherin zum Millionär aufzusteigen; die anderen sind fleißig und innovativ und gehen genau diesen Weg. Nahezu alle bürgerlichen Gesellschaftstheorien reproduzieren diese Ideologie, von Adam Smith bis Ulrich Beck. Aufgabe eines kritischen Begriffs von Gesellschaft wäre dagegen, die strukturellen Hintergründe offenzulegen und zu hinterfragen. Jede Gesellschaftstheorie, die sich auf „Klasse“ bezieht, wird von vornherein unter den Verdacht gestellt, mit der Feststellung von Klassenverhältnissen a) einen Hauptwiderspruch aufzumachen und andere Widersprüche auszublenden, b) das Proletariat zum revolutionären Subjekt zu erheben und proletarische Handlungen per se positiv zu befinden. Beides lehnen wir rundherum ab. Geschichte ist die Geschichte einer Vielzahl von Kämpfen, die auf unterschiedliche Arten und Weisen in die Institutionen eingeschrieben sind, und die nicht auf ökonomische Stellungen zu reduzieren sind. Mit der Gegenuni wollen wir einen Beitrag zur Kritik leisten und strukturelle Hintergründe offenlegen und hinterfragen. Wir setzen uns mit dem Begriff der Klasse auseinander und mit den Dimensionen, die im Vorangegangenen schon ersichtlich geworden sind. In der Vorbereitung der Gegenuni haben wir versucht, uns einigen dieser Dimensionen anzunähern. Unsere Auseinandersetzung bildete dabei keine strukturierte Analyse, sondern hatte eher assoziativen Charakter. Entsprechend erhebt auch das Programm nicht den Anspruch, alle Aspekte des Themas zu behandeln, sondern wir verstehen die Gegenuni als eine offene Plattform, die Zugänge schafft und Diskussionen anregt.
Hier könnt ihr Karten im VVK bekommen MO, 05.11.2012 • 21 Uhr aufgrund der aktuellen situation des IVI findet das konzert im KOZ - ebenfalls am campus bockenheim - statt.
BRATZE
& TESTSIEGER {UAE} geplant für das I V I interview / aktuelles video / homepage / blog / soundcloud / facebook das finden andere so: zu BRATZE „Zu klugen Texten kopflos tanzen“ •••“Aus dem Nebenprojekt von Norman Kolodziej und Kevin Hamann ist eine der inovativsten und textlich komplexest deutschsprachigen Punk-Bands unserer Zeit geworden. Genau dieses und nicht weniger haben die beiden schon mit ihrem letzten Album „Korrektur nach unten“ im Jahre 2010 bewiesen. {…} Wird auch Zeit.” •••“Live wurde { oder wird} die Band in diesem Sommer schon auf diversen kleinen und großen Festival gesichtet {…} Im Herbst folgt endlich wieder eine Club Tour. Ohne einen Hauch von Selbstüberschätzung können wir {als veröffentlichendes label} behaupten: •••“Bei Bratze geht es laut und schnell zur Sache, der Gesang ist deutschsprachig und gesellschaftskritisch, aber nicht platt wie im Deutschpunk, sondern eher philosophisch. Man soll {und das gilt wohl für alles ?!} die Texte ergründen, hinterfragen, was damit gemeint ist und nicht einfach platt Parolen in den Orbit brüllen. Diese Eigenschaft macht Bratze vielleicht auch besonders. Findet man bei ihren Labelkollegen von Egotronic oder Frittenbude, dessen Musikstil gemeinhin als Indietronic oder Electropunk bezeichnet wird, eher das Plakative, orientieren sich Bratze eher an Lyrics von Jochen Diestelmeyer (Blumfeld) oder Marcus Wiebusch (Kettcar). Das mag vermutlich auch daran liegen, dass Sänger und Texter Kevin Hamann gleichzeitig Sänger und Kopf der Band ClickClickDecker ist, die sich vielleicht eher in die Schublade genannter Bands einsortieren ließe. Bei Bratze allerdings werden die Eigenschaften von ClickClickDecker und eben dem zweiten Teil des Duos Norman Kolodziej, besser bekannt unter dem Namen Der Tante Renate, miteinander verbunden. Es gibt musikalisch ordentlich auf die Fresse, was wiederum das junge Livepublikum ebenso in Bewegung bringt wie das bei den Kollegen vom Audiolith Label (s.o.) der Fall ist. Und so schrieb mal ein kluger Journalist über das 1. Album „Zu klugen Texten kopflos tanzen“, und das trifft mehr denn je den Nagel auf den berühmten Kopf.” ••• zu TESTSIEGER bleibt zu sagen: “Testsieger haben eine neue Platte aufgenommen. Produziert hat das Norman Kolodziej, den meisten von Euch bekannt als Musiker bei Der Tante Renate oder Bratze, oder auch als Produzent von Acts wie Captain Capa oder Räuberhöhle! |
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