schupplade

Sommer in Frankfurt 2012

30. Juni 2012
12:00
6. Juli 2012
17:00
7. Juli 2012
13:00

Ver-Ortet in ZwischenRäume

Bezahlbarer Wohnraum ist in Frankfurt wieder einmal kaum zu finden, ebenso haben gemeinsame ‚öffentliche’ Räume noch nie lange Bestand gehabt, selbst die letzten Orte, wie z.B. das Institut für vergleichende Irrelevanz oder die Schumannstr. 60, werden auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen. Für ein selbstbestimmtes Leben – chillen, lernen & arbeiten – gibt es kein Platz. Andere Ideen, wie die Stadt & somit unser Leben auszusehen hätten, werden weiter marginalisiert.
Gegen diese Zustände gilt es einen Zusammenschluss der Minderheiten zu setzen.
Es liegt ans uns zwischen den bestehenden offiziellen Räumen Orte zu finden.

Am 30.06 werden die „Initiative Zukunft Bockenheim“ & „Offenes Haus der Kulturen“ ein prachtvolles Straßenfest veranstalten.
Freitags dann, am 6. Juli findet ab 17 Uhr auf dem Canpus Bockenheim das AStA Sommerfest statt…
…und einen Tag später, am Samstag, den 7. Juli wird die Feier beim IVI Sommerfest gleich fortgesetzt.

http://sommerffm.wordpress.com/

Soli-Sommerlounge

29. Juni 2012
16:00

Für das diesjährige NoBorder Camp in Köln/Düsseldorf möchten wir, NoBorder FFM, eine Soli-Sommerlounge veranstalten, um das Camp finanziell und solidarisch zu unterstützen. Außerdem wollen wir interessierte Menschen über das jährlich stattfindende Camp (dieses Mal wieder in Deutschland) informieren.

Es gibt Cocktails zu günstigen Preisen! und leckeres (veganes) Essen gegen Spende.

Wir freuen uns auf euch!

http://noborderffm.blogsport.de/

29.06.2012 Happy Birthday, Werner Lansburgh

29. Juni 2012
20:00

Ein Abend in Texten und Bildern
Beginn 20h

happy birthaday werner lansburgh!
in erinnerung an den autor von ‘dear doosie’, anlässlich seines 100.sten geburtstags, findet am freitag den 29.6. im institut für vergleichende irrelevanz, kettenhofweg 130, im zweiten stock, um 2o uhr, ‘ein abend in texten und bildern’ statt.

werner lansburgh, 1912 in berlin geboren und 1990 gestorben, lebte als exil-autor jüdischer herkunft in schweden und durchlebte 40 jahre lang dort eine typisches emigrantenschicksal: verlust der sprache, verlust der möglichkeit seine existenz zu sichern, verlust der identität, bis er im späten alter mit ‘dear doosie’ einen bestseller-erfolg im deutschsprachigen raum erzielte und dadurch anerkannt wurde als autor der deutschen sprache. sein bewegtes leben, das ihn durch mehrere länder führte, hat er mit viel charme und humor in seiner ‘dear doosie’ reihe verarbeitet.  ‘doosie’, das ist eine kunstfigur, die sich sich aus den personalpronomen ‘du’ und ’sie’ zusammensetzt.  so wie auch die wortschöpfung ‘doosie’, ist auch das buch ein mix aus fiktion und biographischen splittern,  in dem der autor dem leser spielerisch den zugang zur sprache des angelsächsischen raums eröffnet oder auch allgemein gesprochen der universellen bedeutung der sprache bzw. welche dramatische existenzbedrohung deren verlust bedeutet. oder um es mit den worten von werner lansburgh zu sagen: ‘jeder mensch hat sein exil. nimm meines als gleichnis für deines.’

Constant Bliss in Every Atom

24. Juni 2012
21:00

Einladung zum Theater im Rahmen der Tagung “Kunst - Erkenntnis - Problem”, 22.-24.6.2012

www.kunst-erkenntnis-problem.de

cbfront-reducedConstant Bliss in Every Atom
Shane Drinion

Nach Motiven von David Foster Wallace

Sonntag, 24. Juni 2012, 21 Uhr
Festsaal des Studierendenhauses, Campus Bockenheim, Mertonstr. 26-28, 60325 Frankfurt.

Eintritt frei - Spenden erbeten

Beständige Glückseligkeit zu spüren, ist ein Lebensprojekt, das uns allen angesichts unserer bisherigen Erfahrungen unmöglich erscheint. Selbst ein „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Alle haben sich so darauf gefreut!“ ist ein Befehl, ein Befehl sich zu freuen. Wie besessen jagen wir der Möglichkeit nach, etwas zu sein, aber jede Möglichkeit ist uns nur von Außen eingeflüstert. Wirklich etwas zu sein, scheint unerreichbar zu sein. Sind wir wirklich die Summe all unserer Erfahrungen? Ist es die Vergangenheit, die uns diktiert, wie wir in der Zukunft zu sein haben? Oder ist die Vergangenheit bereits fort und wir brauchen sie nicht zu zerstören?

David Foster Wallace’s Figur Shane Drinion, nach der sich unsere Gruppe benannt hat, erlebt seine Glückseligkeit auf dem Friedhof westlicher Lebensgewohnheiten und Glücksvorstellungen. Er ist zuhause in der Langeweile und hat dort, unbemerkt von allen, ein Königreich der Lebensfreude errichtet. Statt die Langeweile zu bekämpfen, verbündet er sich mit ihr. Er verzichtet auf alles, was man kennt und liebt, und was man bisher für Glück gehalten hat. Ist die konstante Glückseligkeit in jedem Atemzug also doch möglich? Oder würde man einen, der so lebt, als wandelnden Toten bezeichnen?

CONSTANT BLISS IN EVERY ATOM ist das Ergebnis unserer Lektüre von Texten von David Foster Wallace. Es ist der Versuch, eine neue Art zu finden, literarische Texte auf die Bühne zu bringen, indem man sie dort nicht wiederholt, sondern sie durch sich hindurchgehen lässt und sie dann, mit dem Körper und der eigenen Sprache, erneut schreibt, überschreibt und dadurch etwas Neues, Drittes erschafft.

Mit Michaela Maxi Schulz, Odine Johne, Leo van Kann, Benjamin-Lew Klon

Regie: Sebastian Lang

www.constantbliss.tumblr.com (Clips und Texte zum Stück)

Kurze Interviews mit fiesen Männern von David Foster Wallace ist im Kiepenheuer & Witsch Verlag erschienen.

Muß leider ausfallen Das Zelt als politische Technologie

26. Juni 2012
20:00

wanderndes Wohnen, ambulantes Regieren und mobiler Widerstand

Foto: http://www.flickr.com/photos/notanalternative/

Foto: http://www.flickr.com/photos/notanalternative/

Ob Tahrir Platz oder Occupy: Im Jahr 2011 schossen Zelte wie Pilze aus dem Boden, wann und wo immer protestiert wurde. Das Zelt ist schnell zum Symbol neuer Protestbewegungen geworden, vor allem aber scheint sich im Aufbau von Zelten auch ihr Potenzial als „revolutionäres Material“ zu entfalten, das neue politische Strategien ermöglicht. Jenseits dieser aktuell so auffälligen Nutzung für Protestformen hat das Zelt eine längere Geschichte als politische Technologie, die seine Ächtung als „wurzellose“ Wohnform ebenso einschließt, wie seine Funktionalisierung für globales Krisenmanagement und humanitäre Interventionen. In dem Vortrag werden diese unterschiedlichen Spuren des Zeltes verfolgt und zu einer Analyse gegenwärtiger politischer Konstellationen versammelt.

Nadine Marquardt (Geographin)
Andreas Folkers (Soziologe)

Kunst – Erkenntnis – Problem Möglichkeiten emanzipatorischer Kunst heute

22. Juni 2012bis24. Juni 2012

kep

Kunst – Erkenntnis – Problem
Möglichkeiten emanzipatorischer Kunst heute

22.-24. Juni 2012, Institut für vergleichende Irrelevanz, Frankfurt am Main

„In einer Welt, in der das Kapital mit voller Wucht in allen Ländern einschlägt, die Städte verwüstet und die Menschen ins Elend wirft“: Wo und wie steht die Kunst dazu? Ist die Kunst ein bloßer Luxus, ein idyllischer, versöhnender Ort der Weltflucht, oder wird in ihr nicht auch die Verlorenheit, Knechtung und Armut der Menschen, wie auch ihre Sehnsucht nach Glück in vorzüglicher Weise kenntlich? Birgt sie nicht ein gerade auch für emanzipatorische Praxis unerlässliches Erkenntnispotential?
Wir meinen, dass das letztere der Fall, auch wenn es durch die herrschenden Zugangsformen zur Kunst wie durch ihre eigene Form oft gerade verhindert wird. Meist werden in emanzipatorischer Praxis lediglich politische Forderungen und theoretische Analysen verfolgt. Aber das reicht nicht: Kunst darf in emanzipatorischer Praxis nicht fehlen. Mehr lesen: Kunst – Erkenntnis – Problem Möglichkeiten emanzipatorischer Kunst heute

PC Sicherheits Workshop/Vortrag

17. Juni 2012
15:00

sonntag 17.6. pc sicherheits workshop/vortrag um 15°° im IvI! wer will laptop mitbringen, oder zumindest was um notizen zu machen ♥ reclaim your pc ♥

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