schupplade

Inszenierung multimedialer Korrespondenzen

21. Dezember 2011
13:00

Diesmal gibts fast den ganzen Tag Programm:

13.00 Cafe 1312 Special Edition
Mit Vorträgen & Workshops
Kaffee & Kuchen

18.00 Essen

20.00 Film: “The Trip” + anschließender Diskussion

22.00 Inszenierung multimedialer Korrespondenzen

Im Institut für vergleichende Irrelevanzen gilt wie immer Folgendes: Teaser

Wir freuen uns auf euch!

http://eigenleben.copyriot.com/
http://jugendantifafrankfurt.blogsport.de/

Kritik der neoliberalen Zerstörung der Universität

15. Dezember 2011
19:00

Vortrag und Diskussion mit Gerhard Stapelfeldt

Die Idee der Universität, im Anschluß an antike Vorbilder im Spätmittelalter und in der Renaissance entwickelt, zielte auf die Bildung des Menschen: auf Selbst- und Welterkenntnis im Interesse der Verwirklichung des Landes „Utopia“ (Morus).
Diese Idee wurde bis heute nicht verwirklicht. Sie wurde in der Epoche des deutschen Idealismus auf eine bloß innerliche, theoretische Revolution, in den folgenden Stadien des Imperialismus und Staatsinterventionismus auf technische Rationalität reduziert.
Der gesellschaftlich irrationale Neoliberalismus vollendet diese „Zerstörung der Vernunft“. Die unter dem Titel ‚Bologna-Prozeß’ im EU-Europa vollzogene Umstrukturierung der Universitäten setzt diese unter die Normen der spontanen Wettbewerbsordnung und unter die Imperative der ‚Wissensökonomie’.
Im Vortrag werden daher folgende vier Probleme skizziert: die Zerstörung der Ideen der Universität und der Bildung; das neoliberale Modell der Gesellschaft und der Wissensökonomie; das Außenverhältnis der neuen Universität; die Binnenstruktur (Lehre und Forschung) der neoliberalen Universität.

Prof. Dr. Gerhard Stapelfeldt lehrte von 1979 bis 2009 am Institut für Soziologie der Universität Hamburg

Eine Veranstaltung des Referats für Politische Bildung im AStA der Goethe Uni Frankfurt

Kapitalismus aufbrechen!

9. Dezember 2011
20:00

Risse erweitern in-gegen-und-jenseits-des-Kapitalismus

Vortrag und Diskussion mit John Holloway und Stephanie Hürtgen

John Holloways Aufforderung »die Welt zu verändern, ohne die Macht zu übernehmen« führte zu einer weltweiten Diskussion um Methoden, mit denen der Kapitalismus überwunden werden kann. In seinem neuen Buch »Kapitalismus aufbrechen« entwickelt er die Diskussion weiter, wie hier und heute grundlegende Veränderungen zu erreichen sind.

Anstatt die scheinbare Stabilität des Kapitalismus in den Vordergrund zu stellen, geht es für Holloway um die Instabilität, um die Risse, die wir dem Kapitalismus abtrotzen. Wie können diese Risse zu sich erweiternden Breschen gemacht werden? Dabei geht es um die Vorstellung eines Widerstands, der im Alltag des entfremdeten menschlichen Lebens begründet ist. Die Frage nach der Revolution ist nicht, wie der Kapitalismus endgültig zerstört werden kann, sondern, wie sich verhindern lässt, dass er immer wieder reproduziert wird und wie unsere Praxen sich verändern müssen, damit wir diese Reproduktion beenden.

Die Kritik der Arbeit, des Staats und der Parteiform nehmen in seiner Theorie eine besondere Rolle ein und die positiv-kritische Bezugnahme auf den Zapatismus stellt eine zentrale Facette seines Denkens dar. Wie erschaffen wir eine andere Welt? Indem wir den Kapitalismus aufbrechen: Risse erzeugen, Augenblicke und Räume des Widerstands erschaffen, in denen wir auf eine andere Art handeln, in einer anderen Weise Sachen tun, mit denen wir einen Kampf um die Würde führen.

In einem Kommentar will Stefanie Hürtgen wichtige Denkanstöße für eine linke Theorie und Praxis herausstreichen. Diese bestehen aus ihrer Sicht vor allem darin, dass John Holloway nicht abstrakt »die Systemfrage« stellt, sondern - analytisch über den Begriff »Arbeit« im Kapitalismus - nach »Tätigsein« und damit nach der praktischen Herstellung von sozialen Verhältnissen fragt, und zwar durch »uns« in einem weiten und emphatischen Sinne. In dieser Perspektive geht es weniger um »linke Politik«, die allzu oft als den Verhältnissen äußerlich gedacht wird, sondern um Wahrnehmung, Reflexion und Veränderung (unseres) alltäglichen Handelns.

Ihre Kritik setzt an der Frage an, wie von den »Rissen« in der kapitalistischen Gesellschaft gedanklich und praktisch zu einer Selbstvergesellschaftung von »Tätigsein« gelangt werden kann. Der völlig richtige Verweis darauf, dass wir in entfremdeter, abstrakter Arbeit nicht aufgehen, sondern immer auch konkrete und soziale Tätige sind, reiche nicht aus.

John Holloway lehrt an der Benemérita Universidad Autónoma de Puebla (BUAP) in Puebla/Mexiko. Aus der Tradition des Open Marxism kommend, hat er, inspiriert von kritischer Theorie und italienischem Operaismus, die marxistische Theorie in zentralen Bereichen mit weiterentwickelt.

Stefanie Hürtgen ist Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung und Dozentin an verschiedenen Unis sowie in der politischen und gewerkschaftlichen Erwachsenenbildung.

Rosa-Luxemburg-Stifzung

03.12. HUSH HUSH // IvI

3. Dezember 2011
23:00

show.off got you a nice present:

## HUSH HUSH ##

Hush Hush is multi talented artist Christopher Kline’s latest sexed-up solo project. Big hot beats and deep vaporising melodies pour out of condensed yet fluffily flowing songs speaking of sex parties, wet panties, and the unspeakable: love. After touring with Yeasayer in the US for over a month he’s ready to spread the vibes and legs over here.


“Ooze” by Hush Hush, directed by Lindsay Lawson from Lindsay Lawson on Vimeo.

doors: 23 uhr

letztes show.off konzert für dieses jahr!!!

http://showoff.blogsport.de/

Häuser besetzen bleibt legitim und notwendig!

2. Dezember 2011
18:00

zur freundlichen Beachtung:

01.12.2011: Aufruf zur Demonstration am 2. Dezember 2011 zum zweiten Jahrestag der Casino-Räumung.

Gegen die Repression von Staat und Polizei!

Aufruf zur Demonstration am 2. Dezember 2011 zum zweiten Jahrestag der Casino-Räumung. Treffpunkt 18:00 Uhr Cafe Koz/ Campus Bockenheim/ Frankfurt


Räumung Casino Goethe Universität Frankfurt am Main 03.Dezember 2009 from Janina Vogel on Vimeo.

Am 2. Dezember 2011 jährt sich die polizeiliche Räumung des zuvor besetzten Casino-Gebäudes zum zweiten Mal. Wir wollen diesen Jahrestag zum Anlass nehmen, um uns mittels einer Demonstration mit den verschiedensten Versuchen Häuser zu besetzen solidarisch zu erklären und die Rolle von staatlicher Repression und Polizei zu kritisieren. Schließlich werden Besetzungen illegalisiert, und immer wieder gewaltsam geräumt und die Besetzer_innen kriminalisiert. Besondere Aktualität gewinnt die Besetzungsthematik durch die kurzzeitige Besetzung der

Mehr lesen: Häuser besetzen bleibt legitim und notwendig!

1. 12. // Vortrag: „Abschied von der Geschichtsphilosophie: Adorno, Sartre und die Sehnsucht nach der positiven Freiheit“

1. Dezember 2011
19:00

Magnus Klaue:

ABSCHIED VON DER GESCHICHTSPHILOSOPHIE

Adorno, Sartre und die Sehnsucht nach der positiven Freiheit

“Seit einiger Zeit findet in antideutschen Kreisen verstärkt die zuerst von Jean Améry unter dem Schlagwort vom „Jargon der Dialektik“ aufgestellte These Anklang, wonach im geschichtsphilosophischen Entwurf der „Negativen Dialektik“ und in der negativen Anthropologie, wie die „Dialektik der Aufklärung“ sie entwerfe, eine Verwischung der Grenze zwischen Tätern und Opfern der Shoah und eine Leugnung der moralischen Zurechenbarkeit individueller Handlungen wie auch individueller Leiderfahrung angelegt sei. Dadurch mache sich die Kritische Theorie, entgegen ihren Möglichkeiten, blind für die in keine „Dialektik“ auflösbaren Widersprüche der Empirie. In Rückgriff auf die Existenzphilosophie, insbesondere auf Amérys Begriff der Leiberfahrung und Sartres Theorem der „Entscheidung“, versucht etwa Gerhard Scheit in seiner Studie „Der quälbare Leib“, diesem Defizit beizukommen. Der Vortrag möchte es demgegenüber unternehmen, gerade das oft als „negative Teleologie“ abgelehnte Moment des Adornoschen Denkens als notwenige Bedingung geschichtlicher Wahrheitserkenntnis auszuweisen, und daran erinnern, daß an den „Schwierigkeiten mit der Geschichtsphilosophie“ (Odo Marquard), in die jeder denkende Mensch durch die reflektierte Erfahrung der Wirklichkeit gestürzt wird, nicht die Philosophie, sondern die Geschichte schuld ist.”

Der Vortrag wird am Donnerstag, 1.12., um 19 Uhr im großen Saal des IVI (Kettenhofweg 130) stattfinden.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Drei Vorträge zur Dialektik von Existenzphilosphie und westlichem Marxismus des Sartre-Lesekreises in der translib

Gefördert durch die Fachschaftenkonferenz (FsK) an der Uni Frankfurt :)

eigenkino

17. Juni 2011
20:00
15. Juli 2011
20:00
19. August 2011
20:00
16. September 2011
20:00
21. Oktober 2011
20:00
20:00
18. November 2011
20:00
16. Dezember 2011
20:00
27. Januar 2012
20:00
17. Februar 2012
20:00
16. März 2012
20:00
19. Mai 2012
20:00
15. Juni 2012
20:00
20. Juli 2012
20:00
21. September 2012
20:00

eigenkino
eigenleben-Filmabend, jeden 3. Freitag im Monat

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