|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Krise in Europa und die strategischen Möglichkeiten der Linken In dieser Veranstaltung wollen wir Einschätzungen der gegenwärtigen ökonomischen und politischen Lage in Europa sowie Handlungsmöglichkeiten der Linken diskutieren. Diskussion mit Thomas Sablowski im Institut für vergleichende Irrelevanz (IVI), Montag, 26. März, 20 Uhr. Dr. Thomas Sablowski ist zurzeit Gastprofessor für kritische Gesellschaftsforschung an der Universität Gießen und an der Vorbereitung der Protestaktionen gegen die europäische Krisenpolitik im Rahmen des No Troika-Bündnisses beteiligt.
Take your time! - diskus Heftrelease Die Zeit wird knapp. Niemand hat mehr Zeit, deshalb müssen wir uns die Zeit nehmen, sie uns also wieder aneignen, anstatt ihr ständig hinterherzulaufen. Aber wie kann das geschehen? Im politischen Kampf um Arbeitszeit, oder wenigstens in der Rückgewinnung einer wirklich freien Freizeit? Aus Anlass des Heftrelseases der aktuellen diskus-Ausgabe „take your time“ wollen der Diskusredakteur Dominik Lux und die Soziologin Sabine Flick über die Zeit in Zeiten des Neoliberalismus diskutieren. Dazu wird es Pasta Napoli von Boris geben, die auf eine sehr sinnliche Weise die Frage beantwortet, wie Zeit schmeckt. im Anschluß, ca. 22.3o: kiosk/Barabend
14. Gegenuni Arbeitstitel: Utopie 30.04- 06.05.2012 Wer Lust hat die Gegenuni mitzugestalten ist herzlich dazu eingeladen. Das nächste Vorbereitungstreffen findet am Donnerstag den 19.04.2012 um 18h statt.
Als Lernanstalt für Arbeiterkinder öffnete 1919 die Schule der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik ihre Türen. Heute gibt es 225 Waldorfschulen in Deutschland und mehr als 1000 weltweit, doch ihr Ruf ist umstritten: Unkritische mediale Affirmation der Waldorfpädagogik steht neben ihrer Stilisierung zur rechten Kaderschmiede. Ein adäquates Urteil ermöglicht der Blick auf die ideologische Grundlage der Waldorfpädagogik: Die Anthroposophie Rudolf Steiners. Vortrag von Ansgar Martins
mit anschließender Diskussion.
Anthroposophie – Esoterik zwischen Universalismus und Germanophilie Mit dem Anspruch auf eine wissenschaftliche Erkenntnis “übersinnlicher Welten“ warb zu Beginn des 20. Jhdts der Esoteriker Rudolf Steiner (1861-1925). Hundert Jahre später sind seine lebensreformerischen Ideen mit Marken wie dm, Weleda, Alnatura oder der Waldorfpädagogik fester Bestandteil eines alternativkulturellen Mainstreams. Doch mit Theorien über Atlantis, Karma, Rassen oder „Volksgeister“ konserviert die “anthroposophischen Bewegung“ auch völkische Konzepte des 19. Jahrhunderts. Vortrag von Ansgar Martins
In der folgenden Woche wird die Veranstaltungsreihe mit einem ausführlichen Vortrag über die Waldorfpädagogik fortgesetzt:
Gesellschaftskritik ohne Gegenstand – Axel Honneths Anerkennungstheorie aus materialistischer Perspektive Robin Mohan/Daniel Keil Folgt man für einen Moment der üblichen wissenschaftsgeschichtlichen Erzählung über die Kritische Theorie, die nach Art eines Familienromans gestrickt ist, so hat Jürgen Habermas als Protagonist der zweiten Generation die ‚kommunikationstheoretische Wende’ und Axel Honneth als Protagonist der dritten Generation die ‚anerkennungstheoretische Wende’ der Kritischen Theorie vollzogen. Nicht nur durch die enge Verknüpfung der Anerkennungstheorie mit dem Institut für Sozialforschung und dessen Forschungsprogramm, das Honneth als neuer Direktor des Instituts (mit)entworfen hat konnte sie sich direkt in die Tradition von Adorno und Horkheimer stellen. Vielmehr wurde und wird darüber hinaus suggeriert, es sei ein kategorialer Rahmen entwickelt worden, in dem die heute noch beizubehaltenden Ansprüche der Kritischen Theorie besser zu verwirklichen seien. So bietet sich die Anerkennungstheorie gegenwärtig als Perspektive der Gesellschaftskritik an und wird als solche diskutiert. Der Vortrag wird die gesellschaftstheoretischen Grundlagen der Anerkennungstheorie darstellen, um daran anschließend eine Kritik aus materialistischer Perspektive zu formulieren, die zentral einen Gegenstandsverlust im handlungstheoretischen Normativismus feststellt.
Vortrag und Diskussion mit Charly Außerhalb Zum 60jährigen Jubiläum der Wiedereinführung des Frankfurter Stadtwappens hat das Institut für Stadtgeschichte eine Broschüre herausgegeben, die sich mit der 700jährigen Geschichte des Stadtadlers beschäftigt. Dabei fällt wieder einmal unter den Tisch, dass es sich bei dem bis heute gültigen Frankfurter Stadtwappen um einen Entwurf aus der Zeit des Nationalsozialismus handelt. Und der war keineswegs beliebig, denn die Nazis verwendeten viel Zeit und Mühe darauf, das Bild von Frankfurt als „jüdisch und liberal verseuchter“ Stadt loszuwerden. So erfolgte 1935 die Verleihung des NS-Ehrentitels „Stadt des deutschen Handwerks“ durch Adolf Hitler, 1936 wurde der neue Stadtadler eingeführt, der bis heute im Amt ist. In einem reich bebilderten Vortrag wird Charly Außerhalb die jüngere politische Geschichte des Symbols zur Diskussion stellen. „Die Stadtpolizei trägt ihn, an Amtsgebäuden sieht man ihn, auf Briefköpfen ist er vieltausendfach unterwegs, und nicht zuletzt repräsentiert er die Stadt auch auf dem Magistrats-Kaffeegeschirr.“ (FR, 11.02.2012) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Copyright © 2012 ivi - institut für vergleichende irrelevanz - All Rights Reserved |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||