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Prozess gegen Aktivistin der Oberen Austraße 7 in Mainz

Zur freundlichen Beachtung:

10. April 2013, 13.30, Amtsgericht Mainz, Saal 113

prozessflyer-neu“Im August 2012 wurde ein leerstehendes Haus in der oberen Austraße 7 in Mainz von engagierten Menschen instandbesetzt und zu einem offenen sozialen, kulturellen und politischen Zentrum umgewandelt. Die Eigentümerin Stadtwerke Mainz AG stellte jedoch einen Strafantrag und ließ das Hausprojekt am 28.8 von der Polizei räumen. Nun droht denen Strafe die sich laut Polizei an der Besetzung beteiligt haben.

Am 10.04. findet der erste Prozess wegen Hausfriedensbruch gegen eine junge Aktivistin statt.
Gegen weitere Personen wurden Strafbefehle erlassen und es werden vorrausichtlich noch einige Gerichtsverhandlungen gegen die Engagierten der oberen Austraße 7 folgen.

Wir rufen alle Menschen, die sich mit dem Projekt und seinem Anliegen solidarisch zeigen, dazu auf, zahlreich zum Prozess zu erscheinen um die Angeklagte zu unterstützen.

Über ein halbes Jahr ist die Besetzung der Oberen Austraße 7 nun her. Wie schon durch die völlig überzogene Räumung im August, lassen die Verantwortlichen noch immer nicht davon ab, das Hausprojekt nachträglich zu entpolitisieren und das Engagement der Aktivist_innen zu kriminalisieren .
Die Absicht liegt klar auf der Hand: Die Aktivistjnnen sollen durch die strafrechtliche Verfolgung und die Vereinzelung eingeschüchtert und verunsichert werden, damit die freiraumfeindliche Politik in Mainz aufrechterhalten werden kann.

Für Stadt und Justiz ist die Besetzung von Leerstand kriminell, aber solange Menschen in Mainz und anderswo gezwungen sind auf der Straße zu leben und Bürger_innen der Stadt jeglicher Freiraum zur Begegnung oder künstlerischen Entfaltung verwehrt wird, bleiben Hausbesetzungen ein legitimes wie notwendiges Mittel, um sich gegen diese Ungerechtigkeit zu wehren.

Die Stadt Mainz und die Stadtwerke machen Politik gegen die Menschen, aber das erzeugt unseren Widerstand. Lasst uns deshalb am 10.04. gemeinsam zur Verhandlung gehen um zu zeigen, dass wir noch immer entschlossen hinter unseren Ideen stehen und uns von staatlicher Repression nicht einschüchtern lassen!

Angeklagt ist Eine – Gemeint sind wir alle!”

Mehr Infos auf www.squatmainz.org

Flyer: vorne/hinten

29.01. & 30.01.

Dienstag 29.01. 20 Uhr
Die Selbst-Erfindung Richard Wagners
Vortrag und Diskussion mit Paul Bartholomäi
Raum: K2 Studierendenhaus

Mittwoch 30.01. 20h
Die Erfindung der Bayreuther Festspiele
Vortrag und Diskussion mit Paul Bartholomäi
Raum: K2 Studierendenhaus

Waren Wagners Opern und Wagners Person mittelbar oder gar unmittelbar verantwortlich für Auschwitz? Die nicht enden wollende Wagner Diskussion wird 2013, in Wagners 200. Geburtsjahr, wieder aufleben. Paul Bartholomäi, pensionierter Musikredakteur des hessischen Rundfunks, wird in die Problematik einführen und sich dabei auch auf Wagners Musik und seine theoretischen Schriften stützen.
Der erste Abend wird sich mit Wagners Person befassen, seiner künstlerischen Ausrichtung und seinem Antisemitismus. Im zweiten Abend wird es um die historischen Folgen gehen, die von den Bayreuther Festspielen ausstrahlten, sowie um die ‚Bewältigung’ der nationalsozialistischen Vereinnahmung.

29.12. 2012 // AGATHA // SEVERE // IvI 21:30

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21.30 Uhr
Senckenberganlage / Kettenhofweg 130

AGATHA

Agatha is a two piece girl band based in Milano, Italy. Bass, pedals, noise and voice and drums, beats and loud cymbals.

„Agatha is a Bifrons-goatness with the faces of Pamela and Claudia, – kicking-in-your-face drums and double bass formula, burnt with vitriol. now everything is helplessly deep black, no oxygen left, – noise metal, hc, heavier than before, a mud bath of dirty distortion, faster and faster, slowed down by Pamela’s growling vocals. Sort of Melvins vs. Zeus! vs. the metal curvature of Unsane. Of course, with a feminine touch. Maybe not that feminine, actually. A kick in the ass is a kick in the ass. Gender makes no difference“ (Komakino)

http://agatha.bandcamp.com/

http://agathaband.tumblr.com/

SEVERE

Black Metal / Punk from Brussels

http://severeband.bandcamp.com/

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http://showoff.blogsport.de/

kette130, ivi-zeitung, dezember 2012

Wer von euch noch keine bekommen hat oder nicht in Frankfurt wohnt, hier könnt ihr das heft herunterladen.

kette_heft_klein1Inhaltsverzeichnis
Die Uni duldet keine Dissidenten ‐ Kommentar zur derzeitigen Situation des IvI……………………………………………………………………………………………………..S3
Kunst‐Erkenntnis‐Problem ‐ Eine Tagung im IvI……………………………………………………………………………………………………..S4
Irrelevanz und Gewalt ‐ Einige Bemerkungen zu Stadt und Universität…………………………………………………………………………………………S6
„Wie kann die Politik das umsetzen, was der Markt will?“
– Büroleerstand und Gentrifizierung in Frankfurt am Main aus Sicht des Immobilienkapitals……………………………………………………………………………S12

Alle Augaben

08.12. F.S.K. [Freiwillige Selbstkontrolle] // IvI

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Am 08. Dezember werden F.S.K. im IvI spielen. Könnt ihr allen erzählen und dann alle mitbringen. Viel mehr muss man zu dieser Band nicht sagen, die seit den frühen 80er Jahren ihre tolle Musik macht, irgendwo zwischen Post-Punk und Prä-NDW. Da haben sie noch auf ZickZack veröffentlicht, neben Bands wie Abwärts oder Palais Schaumburg. Gute Gesellschaft also. Zum Glück haben sie sich nie getrennt, sondern den Drumcomputer mit einem Schlagzeug ausgetauscht und machen keine Revial Tour, sondern die zum neuen Album „Akt, die Treppe hinabsteigend“, was in den letzten Monaten auf Bubak veröffentlicht wurde.

Der Vorverkauf läuft. Karten könnt ihr im KoZ und im IvI kaufen und sie kosten 8 Euro, AK wird dann 10 Euro kosten. Außerdem bei den kommenden Barabenden im SiKS (Knobbe), einfach an der Theke fragen und zum Bier dazu kaufen. Es kommen weitere VVK-Stellen hinzu, außerdem könnt ihr sie Online bestellen mit einer mail an showoff.ffm@googlemail.com
Bald werden auch die weiteren Bands bekannt gegeben die spielen werden.

»F.S.K. (Freiwillige Selbstkontrolle)«

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http://www.buback.de/fsk.php

Nicht nur John Peel liebte sie: F.S.K., 1980 in München gegründet, schafften es, über all die Jahre eine der aufregendsten Bands zu bleiben Ihre Vorbilder reichen von Kraftwerk über Velvet Underground bis zu Roxy Music. Seit 1980 haben F.S.K. mehr als zehn Alben veröffentlicht, von Avantgarde über Electro-Folk bis Techno-House. – «Musik von Verrückten. Eckig, kantig, humpelnd, rumpelnd, holpernd.» Oder man bringt es wie Steve Shelley (Sonic Youth) auf den Punkt: „These guys are great. I wanna listen to older records of them. Fantastic!“

«Heute Disco, morgen Umsturz, übermorgen Landpartie.» Das empfahl F.S.K. in einem Manifest, als sich die Band 1980 in München gründete. Weil die moderne Welt stetig im Wandel sei, müsse sich auch die Wachsamkeit in Spiel und Revolte ständig der veränderten Situation anpassen. Auf dem neuen Album «Akt, eine Treppe hinabsteigend» heissen die Themen Rollen, Geschlechter, Querness. Lady Chatterly taucht im Chat auf, Erykah Badou spricht über Hübschheit und Hässlichkeit, und Beate Klarsfeld ohrfeigt den Kanzler instrumental. Der aktuelle Sound von Thomas Meinecke, Justin Hoffmann, Michaela Melián, Carl Oesterhelt und Wilfried Petzi: ausgemistete Breaks und Refrains, Reduktion auf ein Riff – manchmal nur auf einen Akkord, nervös herumeiernde Nörgelsounds, swingend, seriell, House, irgendwie.

http://showoff.blogsport.de/

Mainz: Demo gegen die Räumung der Oberen Austraße 7!

Heute, 29.o8.2012, 18.oo, Hauptbahnhof Mainz

alle Infos: https://sqtmz.phoenix.uberspace.de/

Kunst – Erkenntnis – Problem Möglichkeiten emanzipatorischer Kunst heute

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Kunst – Erkenntnis – Problem
Möglichkeiten emanzipatorischer Kunst heute

22.-24. Juni 2012, Institut für vergleichende Irrelevanz, Frankfurt am Main

„In einer Welt, in der das Kapital mit voller Wucht in allen Ländern einschlägt, die Städte verwüstet und die Menschen ins Elend wirft“: Wo und wie steht die Kunst dazu? Ist die Kunst ein bloßer Luxus, ein idyllischer, versöhnender Ort der Weltflucht, oder wird in ihr nicht auch die Verlorenheit, Knechtung und Armut der Menschen, wie auch ihre Sehnsucht nach Glück in vorzüglicher Weise kenntlich? Birgt sie nicht ein gerade auch für emanzipatorische Praxis unerlässliches Erkenntnispotential?
Wir meinen, dass das letztere der Fall, auch wenn es durch die herrschenden Zugangsformen zur Kunst wie durch ihre eigene Form oft gerade verhindert wird. Meist werden in emanzipatorischer Praxis lediglich politische Forderungen und theoretische Analysen verfolgt. Aber das reicht nicht: Kunst darf in emanzipatorischer Praxis nicht fehlen. Mehr lesen: Kunst – Erkenntnis – Problem Möglichkeiten emanzipatorischer Kunst heute