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| 5. Juli 2010 | bis | 9. Juli 2010 |
zur freundlichen Beachtung:
Programm der Workshopwoche auf dem IG Farben Campus vom 5. bis 9. Juli 2010
5.7.2010, Montag:
14-16: Bedingungsloses Grundeinkommen
16-18 Kreativer Protest in camouflage. Kommunikationsguerilla
20 Readerpräsentation: Hochschule im Neoliberalismus (KoZ)
6.7.2010, Dienstag:
14-16 Hochschulpakt und Widerstand
16-18 Kritik am Humboldtschen Bildungsideal
18-20 Utopie der freien Bildung
22 openair Kino:
„die uni gehört allen“ 20 min doku
und „sita sings the blues“
7.7.2010, Mittwoch:
12.00 Fußballtunier gegen Nationalismus, Rassismus, Sexismus und
Homophobie
16 Grill n Chill
8.7.2010, Donnerstag:
14-16 Militarisierung der Schul- und Hochschulen
16-18 jüngste Protestbewegung im Iran
18-20 Lesekreis: Text wird noch bekannt gegeben (Vorschläge sind
willkommen)
22.00 Film: “no one knows about persian cats”
9.7.2010, Freitag:
14.00 Hamacher: Diskussion über den Hamacher-Text “Freistätten”
Am Abend Party im KoZ zur Unterstützung der von den Anzeigen Betroffenen.
http://bildungsstreik-ffm.de/cms/
Streik im Film
Der Kampf um die Kamera begann 1968 in einer Zeit, in der die symbolische Ordnung ebenso in Frage gestellt wie die Kommandostruktur der Fabrik, das Repräsentations-Modell der KP und der Gewerkschaften.
Jean-Luc Godard stellte Anfang der 1970er Jahr fest, dass er nicht wisse, wie der Arbeiter arbeite. Er zog daraus die Konsequenz, als Journalist und gauchistischer Militanter (ähnlich wie in Italien die Operaist_innen) in die Fabrik zu gehen und berichtete darüber in linksradikalen Zeitschriften wie “J’accuse”. 1972 drehte er zusammen mit Jean-Pierre Gorin den Film “Tout va bien”, in dem eine amerikanische Journalistin (Jane Fonda) und ein Nouvelle-Vague-Filmemacher (Yves Montand) in den Streik einer Wurstfabrik geraten. Damit reagierten die beiden Filmemacher auf den kurz zuvor erschienen Film “Coup pour Coup” von Marin Karmitz, in dem die Geschichte eines spontanen Streiks in einer Textilfabrik im Norden Frankreichs erzählt wird. Beide Filme sind in Zeiten der Proteste gegen den Sozialabbau in Europa wieder auf neue Weise aktuell. Sie ziehen diskursive Kreise, die der Soziologe Pascal Jurt aus Wien beleuchten wird.
„Ich versuche die Dinge zu sehen. Mit geschlossenen Augen. Denn mit offenen Augen sieht man nicht dasselbe. Mit der Kamera ist es ja nicht anders. Man nutzt die offenen Augen, um mit geschlossenen Augen zu sehen.“ Godard
Vortrag von Pascal Jurt,
kommentiertes Auflegen zum Thema Streik von Klaus Walter
Mittwoch, 30. Juni, 20 Uhr
Institut für vergleichende Irrelevanz (ivi), Kettenhofweg 130, 60325 Frankfurt am Main
http://www.copyriot.com/nitribitt
| 28. Juni 2010 | | 18:00 | | 30. Juni 2010 | | 18:00 |
Zu den Workshops im Rahmen der AlternativVeranstaltungen an der FH Frankfurt als Gegenprogramm zum universitären Alltag am 28.-und 30.06.2010, Start jeweils um 18 Uhr im Protestzelt vor dem rotem Haus (Geb.5), Campus FH, Nibelungenplatz
Unabhängige Projektgruppe zum Reader Hochschule im Neoliberalismus-
zur Kritik der Lehre und des Studiums aus Sicht Frankfurter Studierender und Lehrender
[Die Reader liegen in den selbstverwalteten Cafés und den jeweiligen politischen Projekten rund um die Unis und darüber hinaus aus].
ZUR ARBEITSGRUPPE:
Aus dem Bildungsstreik an der Universität Frankfurt ist im letzten Herbst eine Arbeitsgruppe entstanden, die sich mit den aktuellen Bedingungen von Lehre und Studium auseinandergesetzt hat. Der entsprechende ursprüngliche Workshop hieß “Kritik der Lehre und der Forschung aus der Sicht von Lehrenden”, wobei schnell eine Öffnung für Studierende stattfand. In dieser Arbeitsgruppe sind in den letzten Monaten eine Reihe von Texten entstanden, die sich mit der aktuellen bildungspolitischen Situation an Hochschulen auseinandersetzen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die Universität Frankfurt gelegt wurde. Es konnten auch Texte Dritter gewonnen werden. Die beteiligten Personen sind Mitglieder des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften, tlw. auch des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt. Studierende wie Lehrende sind in den Texten etwa anteilig vertreten.
Continue reading 28. & 30.o6.2010: Workshops der Unabhängigen Projektgruppe zum Reader *Hochschule im Neoliberalismus- zur Kritik der Lehre und des Studiums aus Sicht Frankfurter Studierender und Lehrender*
Protestplenum mit freundlicher Unterstützung des AStA FH Frankfurt
Zeltprogramm vom 21.-01.07.2010: AlternativVeranstaltungen als Gegenprogramm zum universitären Alltag
Montag, 21.06.2010, 20 Uhr: Naziaufmärsche und die radikale Linke- Selbstverständnis und Perspektiven mit Antifaschist_innen aus dem Buendnis gegen Rechts und das Protestplenum FH
Mittwoch, 23.06.2010, 22 Uhr:Café Kurzschlusz Fußballspiel, Campus FH/Protestzelt: IvI_Kiosk
Mittwoch, 23.06.2010, 19.30 Uhr: Campus FH/Protestzelt: Vegane Kantine erwünscht
Donnerstag, 24.06.2010, 12.30 Uhr 18 Uhr Protestplenum: Campus FH/Protestzelt: Vegane Gegenmensa, Protestplenum
Donnerstag, den 24.06.2010, 18- 20 Uhr: Campus FH/Protestzelt: Input&Diskussion: Bildungsstreik, Student_innen Bewegung APO 1968 mit Volkhard Mosler
Montag, 28.06.2010, 18- 20 Uhr: Campus FH/Protestzelt: Hochschule im Neoliberalismus, Kritik der Lehre und des Studiums aus Sicht Frankfurter Studierender und Lehrender (Hg.)Christoph Bauer, Oliver Brüchert, Simon Burkhardt, Corina Färber, Juliane Hammermeister, Emanuel Kapfinger, Thomas Sablowski, Nils Schlesinger
Mittwoch, 30.06.2010, 18-20 Uhr: Campus FH Frankfurt/Protestzelt: Hochschule im Neoliberalismus, Kritik der Lehre und des Studiums aus Sicht Frankfurter Studierender und Lehrender (Hg.) Christoph Bauer, Oliver Brüchert, Simon Burkhardt, Corina Färber, Juliane Hammermeister, Emanuel Kapfinger, Thomas Sablowski, Nils Schlesinger
Mittwoch, 30.06.2010, 19.30 Uhr, Campus FH Frankfurt/Protestzelt: Vegane Kantine erwünscht
Mittwoch, 30.06.2010, 21 Uhr, 22 Uhr Uhr, Campus FH Frankfurt/Protestzelt: Ausstellung&Kiosk
Donnerstag, 01.07.2010, 12.30 Uhr18 Uhr Protestplenum; Campus FH/Protestzelt: Vegane Gegenmensa, Protestplenum FH
Wer Lust/Zeit und Laune hat kritische/revolutionäre Ideen, Workshops verwirklichen möchte, kann Mensch sich gerne einbringen, die Infra-Strukur ist vorhanden: E-Mail an: protestplenum_fh_ffm@riseup.net, oder einfach vorbeischauen….
Dienstag, 27. April 2010, 19.30 Uhr im ivi (Institut für vergleichende Irrellevanz, Kettenhofweg 130, Ffm)
Erweiterung der Autonomie, Globalhaushalte, Zielvereinbarungen, Leistungsorientierung, Wettbewerb … All diese Begriffe finden sich auch im Rahmen des Aushandlungsprozesses darum, was gegenwärtig unter Hochschule verstanden werden soll. Wie lässt sich diese in Etappen vollziehende Transformation der Hochschulen in einen Zusammenhang setzen und erklärbar machen? Bietet das von Michel Foucault in Ansätzen ausgearbeitete Konzept der gouvernementalen Regierung einen Rahmen, um diesen Prozess besser verstehen und kritisieren zu können? Dieser Frage geht Felix Silomon-Pflug in seiner im BdWi-Verlag erschienenen Diplomarbeit am Beispiel des Hochschulrahmengesetzes, des Hessischen Hochschulgesetzes und der Uni Frankfurt nach.
Neben der Vorstellung des Buches sollen die aktuellen Entwicklungen an den Hochschulen im Allgemeinen und der Uni Frankfurt im Speziellen diskutiert werden. Dabei sollen auch die Brüche und Widersprüche innerhalb des sich entwickelnden Hochschulsystems thematisiert werden, die über die im Buch verhandelten Perspektive hinausgehen.
Hinweis: 19.o3.2010, 23.oo, Café Koz, Uni Campus Bockenheim, Mewrtonstr. 26, 60325 Frankfurt a/Main

Müller Esels Tanzlokal lädt ein
Wenn der Präsi dreimal klingelt
Kleiner // Indie, Punk, Nu Jazz
Moe die Ente // Minimal, Tech House
Robin Mosco // Minimal, Tech House
Dennis Vainstain // Minimal, Tech House
http://bildungsstreik-ffm.de/cms/
http://akrecht.co.cc/
| 10. Februar 2010 | | 18:00 | | 11. Februar 2010 | | 18:00 | | 12. Februar 2010 | | 10:00 |
Workshop-Programm zum Themenblock „Materialistische Analyse von Bildung und Wissenschaft II“ der Norbert-Wollheim-Uni
Mittwoch 10.02.2010
18:00 Uhr Wissenschaft zwischen Autonomie und Staat Café KoZ, Campus Bockenheim, Alex Demirovic
Eine realistischer Versuch, die aktuelle Situation an den institutionalisierten Orten der Wissensproduktion zu analysieren, wird sich kaum an der Mär von Humboldts freischwebender Intelligenz aufhalten. Wissensproduktion war seit jeher in die gesellschaftliche (Re-)Produktion eingebunden. Eines der zentralen Schlagworte mit denen die Transformation der Hochschulen in den letzten Jahren diskursiv durchgesetzt wurde, lautet „Autonomie“. Die Reaktion vieler Kritiker_innen darauf läuft häufig im Ruf nach „mehr Staat“ zusammen. Dabei ist es gerade staatliche Politik, die in der Neuorganisation der Hochschulen als Produktionsstätte der in der Weltmarktkonkurrenz immer wichtiger werdenden Ressource „Bildung“ umgesetzt wird. Es soll versucht werden, diese Problemstellung insbesondere aus Perspektive emanzipatorisch ausgerichteter Wissenschaft näher zu fokussieren.
20:00 Uhr Das Haus der 1000 Zimmer ivi, Kettenhofweg 130
(Dokumentarfilm, Hr 2001, Regie: Yvonne Menne). der Film erzählt die Geschichte des IG-Farben Hauses: von der tragenden Rolle der IG-Farben im Nationalsozialismus über den Einzug der amerikanischen Armee bis zur universitären Nutzung.
Donnerstag 11.02. 2010
18:00 Uhr Studieren nach Auschwitz IG-Farben Haus, Treffpunkt Foyer
Unkonstruktive Bemerkungen zum schönsten Campus Deutschlands aus Erinnerungspolitischer Sicht
20:00 Uhr Das CHE. Das Propagandainstitut für Hochschulpolitik à la Bertelsmann Jonathan, Treffpunkt Studierendenhaus
Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) ist eine der treibenden Kräfte hinter der hinter der Ausrichtung der Hochschulpolitik an scheinbaren Sachzwängen und ökonomischen Vorstellungen.. Es trug dazu bei, dass zentrale ideologische Argumente Verbreitung fanden, und und beeinflusst mit Instrumenten wie dem CHE-Hochschulranking die Hochschulentwicklung.. Im Workshop soll untersucht werden, für was das CHE programmatisch steht, wie es diese Ideologie untermauert und verbreitet, und wie „gefährlich“ es politisch einzuschätzen ist. Im Rahmen unseres Blocks „Materialistische Analyse von Bildung und Wissenschaft“ soll der Workshop verdeutlichen, dass Politik nicht nur vom Staat gemacht wird, sondern von vielen gesellschaftlichen Akteuren.
Herzlichen Dank an AStA Uni Wiebaden für die Unterstützung
Freitag 12.02.2010, ab 10:00 Uhr Studierendenhaus Campus Bockenheim
WIE IMMER: BITTE BRINGT NACH MÖGLICHKEIT ETWAS FÜR DEN SELBSTORGANISIERTEN BRÖTCHENTISCH (AUFSTRICH, OBST, ETC.) MIT. GETRÄNKEVERKAUF WIRD ANGEBOTEN.
12:00 Uhr Elite und Exzellenz, Oliver Brüchert
„Die Bildungspolitik strebt wieder verstärkt nach Elite und Exzellenz, gleichzeitig tendieren die Arbeitsbedingungen an den Hochschulen immer stärker zur Prekarisierung. Der Workshop beschäftigt sich mit den Rekrutierungsmechanismen der neuen akademischen Elite und mit den Folgen der Herausbildung einer akademischen Mehr-Klassen-Gesellschaft.
14:00 Uhr Probleme der Theorie und Praxis der emanzipatorischen Bildung zwischen politischer Ökonomie und Ideologiekritik, Benjamin Ortmeyer
Dass es einem Widerspruch, einen tief sitzenden „Widerspruch zwischen Bildung und Herrschaft“ gibt, ist seit dem gleichnamigen großen Werk von Heydorn eine gewichtige Hypothese. Dass Bildung der Eliten sich ausbreitet auf Bildung „der da unten“ ist einerseits eine ökonomisch zwingende Grundentwicklung mit einer Reihe von zu betrachtenden Brüchen. Andererseits ist die aufklärerische Potenz einer zunehmend vor allem technischen (Aus-)Bildung mit ihren Anteilen an Logik und Kausalität kein Automatismus. Dieses Potential wird mehr als nur in Schach gehalten durch die systematische Entwicklung von Mechanismen der ideologischen Herrschaftssicherung über Militär und Polizei hinaus: Manipulation und Psychotechniken, Ideologiefabriken bis hin zu gesteuerten Diskursen der Gesellschaft bilden eine komplexe Einheit, die jedoch nicht übermächtig ist. Bildung steht also im Spannungsfeld zwischen nicht nur der Ökonomie, sondern der politischen Ökonomie einerseits und der notwendigen Ideologiekritik anderseits. Theorie und Bildung im Kontext von widerständiger Praxis bietet Überraschendes und Planvolles: Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt!
16:00 Uhr Wissenschaft und Emanzipation – Begriffsbildung einer kritischen Theorie, Wolfram Pfreundschuh
Indem Wissenschaft lediglich Fakten assoziert und verallgemeinert, verfolgt sie blind die allgemeine Notwendigkeit, den Fortbestand der bestehenden Verhältnisse zu sichern. Kritische Theorie hinterfragt solche natürlich scheinende Wirklichkeit und geht von einem erkennenden Subjekt aus, das sich seiner Welt gewiss werden muss, weil diese seine Selbstgewissheit enteignet, ihm als objektive Macht begegnet, subjektiv Entfremdung betreibt. In diesem Workshop geht es um die kritische Begriffsbildung einer emanzipatorischen Wissenschaft. Am Beispiel des Wertbegriffs im “Kapital“ von Karl Marx wird eine Wissenschaftlichkeit vorgestellt, deren grundlegende Implikation eine praktische Position der Emanzipation der Menschen vom Kapitalismus ist.
Herlichen Dank an bpm (bündnis für politik- und meinungsfreiheit) für die Unterstützung
18:00 Uhr Abschlussdiskussion
Nach einem anregenden und produktiven Workshoptag treffen wir uns gemeinsam, um Ergebnisse zusammenzutragen und offene Fragen zu diskutieren.
http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/
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