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Vortrag und Diskussion: (Leistungs)Drogen im studentischen Alltag. Citius, altius, fortius - Enhancement zwischen Alltag, Labor, Vision und Hype Institut für Irrelevanz( IVI) 18.01.12 20 Uhr Die Grüne Hochschulgruppe der Universität Frankfurt lädt ein zu einem Vortrag vom Maximilian Plenert ( deutscher Hanfverband e.V. und Bundesvorstandsmitglied Akzept e.V.). Im Vortrag wird der Drogenkonsum im studentischen Alltag thematisiert, ob Upper oder Downer welchen Funktionen erfüllen diese Drogen Die Pharmaforschung der letzten 100 Jahre hat nicht nur zahlreiche neue Medikamente und Drogen hervorgebracht sondern auch eine Vielzahl Dies beginnt heute bei der Ernährung und reicht vom Einsatz von Medikamenten und Drogen bis hin zu zukünftigen Möglichkeiten der direkten Hirnstimulation, welche bereits in Laboren getestet wird. Der Vortrag soll einen Überblick über die Möglichkeiten des Enhancements geben und einige ethische, rechtliche und soziale Aspekte diskutieren.
zur freundlichen Beachtung: 01.12.2011: Aufruf zur Demonstration am 2. Dezember 2011 zum zweiten Jahrestag der Casino-Räumung.Gegen die Repression von Staat und Polizei!Aufruf zur Demonstration am 2. Dezember 2011 zum zweiten Jahrestag der Casino-Räumung. Treffpunkt 18:00 Uhr Cafe Koz/ Campus Bockenheim/ Frankfurt
Am 2. Dezember 2011 jährt sich die polizeiliche Räumung des zuvor besetzten Casino-Gebäudes zum zweiten Mal. Wir wollen diesen Jahrestag zum Anlass nehmen, um uns mittels einer Demonstration mit den verschiedensten Versuchen Häuser zu besetzen solidarisch zu erklären und die Rolle von staatlicher Repression und Polizei zu kritisieren. Schließlich werden Besetzungen illegalisiert, und immer wieder gewaltsam geräumt und die Besetzer_innen kriminalisiert. Besondere Aktualität gewinnt die Besetzungsthematik durch die kurzzeitige Besetzung der
Ab Montag, den 07.11.2011, beginnt wieder die Gegenuni Programm als Download (*.pdf) Counterfire – feministische Gegenuni Ist Feminismus als Gegenstand politischer Auseinandersetzungen überhaupt noch aktuell? Was verstehen wir unter Feminismus? Wie ist Feminismus in den letzten Jahren verhandelt worden in öffentlichen Debatten und in politischen Zusammenhängen? Neben der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Debatten um Feminismus, möchten wir uns auch mit der Frage beschäftigen, wie innerhalb linker, politischer Zusammenhänge Feminismus verhandelt wird. In den Diskussionen über unsere Erfahrungen in der politischen Arbeit teilten wir die Einschätzung, dass es wenig Interesse an der Auseinandersetzung mit feministischer Theorie und Praxis in den linken Zusammenhängen Frankfurts, in denen wir aktiv sind, gibt. Oft entsteht sogar der Eindruck, dass bestimmte Errungenschaften durch feministische Kämpfe, z.B. die Politisierung sozialer Verhaltensweisen, wie Redeverhalten auf Plenas, nicht mehr Konsens sind, sondern stetig neu erkämpft werden müssen. Auch in Teilen der Linken scheint Feminismus als unsexy, altmodisch oder einfach nur als Dauernörgelei einzelner Frauen wahrgenommen zu werden. An den aufgeführten Fragen und Thesen zeigt sich bereits, dass eine Gegenuni mit dem Schwerpunkt Feminismus zu organisieren ein gar nicht so einfaches Unterfangen ist. Je mehr wir in der Vorbereitung diskutierten, desto schwieriger wurde es ein kohärentes Konzept zu entwickeln, da das Thema Feminismus einfach immer größer zu werden schien. Nach zahlreichen Diskussionen, haben wir entschieden, dass es auch nicht darum gehen kann, ein kohärentes Konzept zu entwickeln, denn die Beschäftigung mit feministischen Ansätzen zeigt, dass die Bedeutung des Begriffes umstritten ist und es den Feminismus nicht gibt. Es geht im Rahmen der Gegenuni also eher darum, Denkanstöße zu geben und gemeinsam zu diskutieren, was Feminismus für unsere politische Praxis bedeuten kann. Mehr lesen: 7. - 29..11.2011: 13. Frankfurter GegenUni Feminismus
Freitag | 4.11.2011 | 19.15 Uhr | ivi | Kettenhofweg 130 Offene Diskussion u.a. mit
Helmut Dietrich | Forschungsgesellschaft Flucht und Migration; Berlin
Marion Bayer | welcome to europe; Hanau N.N. | Collettivo Prezzemolo; Florenz Bernd Kasparek | Netzwerk kritische Migrations- und Grenzregimeforschung; Athen Am 17. Dezember 2010 verbrannte sich Mohamed Bouazizi im tunesischen Sidi Bouzid. Mit seiner Tat löste er eine Welle von Aufständen, Revolutionen und Umstürzen aus, die nicht nur die arabische Welt verändert haben. Der Kampf um soziale wie auch politische Rechte in der arabischen Welt beinhaltete auch eine Infragestellung der Grenzen Europas und geht einher mit einer anhaltenden Krise des Schengener Grenzregimes, der Krise der europäischen Staatsfinanzen und einer Lähmung des europäischen Projekts. Die Migration nach Europa hält weiter an, auch getrieben von Wünschen nach einem besseren Leben. Gleichzeitig hat sich auch in Europa eine Bewegung der echten Demokratie etabliert, die nicht nur in den südlichen EU-Staaten gegen den sozialen Kahlschlag und die herrschende Politik der proklamierten Alternativlosigkeit wendet. Das Netzwerk kritische Migrations- und Grenzregimeforschung hat am 8. März 2011 gemeinsam mit weiteren migrationspolitischen Netzwerken den Aufruf Freiheit statt Frontex veröffentlicht. Darin heißt es: „Der Aufbruch in Nordafrika zeigt, was alles möglich ist. Es geht um nicht weniger als um ein neues Europa, ein neues Afrika, eine neue arabische Welt. Es geht um neue Räume der Freiheit und Gleichheit, die es in transnationalen Kämpfen zu entwickeln gilt: in Tunis, Kairo oder Bengazi genauso wie in Europa und den Bewegungen der Migration, die die beiden Kontinente durchziehen.“ Die Abendveranstaltung der 6. Arbeitstagung des Netzwerks Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung wird sich rund ein Jahr nach Beginn des arabischen Frühlings dem Zusammenhang zwischen arabischen Revolutionen, Schengenkrise und Eurokrise widmen und die Perspektiven einer Politik am Schnittpunkt von Akademie und Aktivismus ausloten.
Eine Veranstaltung im Rahmen der 6. Arbeitstagung des Netzwerks kritische Migrations- und Grenzregimeforschung (kritnet) in Kooperation mit dem AK Kritische Geographie am Institut für Humangeographie der Goethe Universität
Die Rechten in FrankreichVortrag mit Bernard Schmid
Die ideologischen Orientierungen, die der – in seinem Inneren eher ein Konglometar aus weltanschaulichen Unterströmungen mit eigenen Traditionen, denn einen monolithischen Block darstellende – FN im Laufe der Jahre und Jahrzehnte verfolgte, sind dabei unterschiedlich. In den 1990er Jahren suchte Jean-Marie Le Pen zeitweilig etwa, unter dem Einfluss von Thesen aus der ,Nouvelle Droite‘ oder intellektuellen ,Neuen Rechten‘ der Periode nach den (durch Frankreich verlorenen) Kolonialkriegen und vor allem ihrer Propagande vom ,Ethnopluralismus‘, den Kontakt zu ,identitätssuchenden‘ Bewegungen weltweit. Dazu zählten auch Berührungspunkte zum iranischen Regime oder dem türkischen Islamisten Necmettin Erbakan. Seine Tochter und Nachfolgerin Marine Le Pen dagegen sucht in der internationalen Politik eher die Annäherung an Teile der US-amerikanischen Rechten und macht sich eher die These vom ,Schock der Kulturen‘ sowie vom ,aktuellen Hauptfeind Islam‘ zu eigen. Antisemitismus nach aussen zu kehren, hält sie für strategisch kontraproduktiv. Auch in innenpolitischer und sozialer Hinsicht erwies sich das Profil des FN als wandelbar. Mal eher als radikale Steuersenkungspartei, mal als Partei der ,Arbeitsplätze und Sozialleistungen für Franzosen zuerst!‘ auftretend, zog der Front National im Laufe seiner Geschichte unterschiedliche Wählerschichten an und stiess andere gleichzeitig wieder ab. Bislang sucht er noch nach dem Rezept, wie es ihm gelingen könnte, sowohl sein ,mittelständisches‘ als auch sein ,proletarisiertes‘ Publikum unter einen Hut zu bringen. Montag 31. Oktober, 19 Uhr, Institut für vergleichende Irrelevanz (Kettenhofweg 130) http://campusantifa.blogsport.de/2011/09/15/die-rechte-in-europa-pt-2/ Flyer: http://campusantifa.blogsport.de/images/europarechts.jpg
Zur freundlichen Beachtung: Uniweite Studentische Vollversammlung http://www.asta.uni-frankfurt.de |
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