schupplade

Ist das noch Bohème oder schon die Unterschicht?

Different Class oder alles Konsumenten?
Klassenverhältnisse im Pop. Videos, Platten, Texte mit Klaus Walter.

Studierendenhaus – K4 ;)

Nur weil wir keine Ausbildung haben, machen wir den ganzen Scheiß. They say the working class is dead, we’re all consumers now / They say that we have moved ahead – we’re all just people now. Als Resultat ihrer Liebe erhalten Baby und Johnny tief gehende Einsichten in die Verlogenheit der liberal-bürgerlichen Ideologie der frühen 1960er Jahre und in die machtvollen Effekte der Klassenunterschied. Bushonomics.Kill The Poor. Jarvis Cockers Artikulation sexueller Obsessionen, sein Einsatz von Sex als Waffe im Klassenkampf und letztlich sexuelle Abscheu ist einzigartig im Pop…Pulp war die letzte große Band, deren Mitglieder sich ihrer Zugehörigkeit zur Arbeiterklasse bewusst waren und sich gleichzeitig als Künstler verstanden. Der britische Pop liebt den „working class hero“ und hat in Ben Drew von Plan B einen neuen Protagonisten gefunden. I ain’t got no home, ain’t got no shoes / Ain’t got no money, ain’t got no class. Kofferträger, Türaufhalter, Unterschergen, Schwundverwalter. Stimmungshochhalter, Subpächter, Unterschergen, Wachhundwächter. Liftboys, Schuhputzer, Untertanmädchen, Subunternutzer. Zugeherinnen, Wachhundhalter, Parkplatzwächter, Steigüberbügelhalter. Training in Unterwerfungskompetenz.
Mit Aussicht auf Laufburschenschaft. Reaganomics. Ist das noch Bohème oder schon die Unterschicht? My Ex-Classmates kids. J.T. arrangierte es, dass ich die Zuhälter befragen konnte. Er hatte mir erklärt, dass er alle Zuhälter besteuerte, die in seinen Gebäuden oder deren Umfeld arbeiteten. Einige bezahlten eine feste Gebühr, andere einen Prozentsatz ihrer Einnahmen — und alle zahlten gleichermaßen, indem sie J.T.‘s Gangmitgliedern kostenlos Frauen zur Verfügung stellten. You‘re my mate.

Texte: Lassie Singers, Robert Wyatt, Kirsten Rießelmann, Talib Kweli & Cornel West, The Dead Kennedys, Owen Hatherley, Christian Werthschulte, Nina Simone, Die Goldenen Zitronen, Johnny Taylor, Britta, The Fall, Sudhir Venkatesh, Right Said Fred

Im Rahmen der 15. Frankfurter GegenUni

Soft-Pop Bar Abend

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Facebook-Event

Streik im Film

Streik im Film
Der Kampf um die Kamera begann 1968 in einer Zeit, in der die symbolische Ordnung ebenso in Frage gestellt wie die Kommandostruktur der Fabrik, das Repräsentations-Modell der KP und der Gewerkschaften.

Jean-Luc Godard stellte Anfang der 1970er Jahr fest, dass er nicht wisse, wie der Arbeiter arbeite. Er zog daraus die Konsequenz, als Journalist und gauchistischer Militanter (ähnlich wie in Italien die Operaist_innen) in die Fabrik zu gehen und berichtete darüber in linksradikalen Zeitschriften wie “J’accuse”. 1972 drehte er zusammen mit Jean-Pierre Gorin den Film “Tout va bien”, in dem eine amerikanische Journalistin (Jane Fonda) und ein Nouvelle-Vague-Filmemacher (Yves Montand) in den Streik einer Wurstfabrik geraten. Damit reagierten die beiden Filmemacher auf den kurz zuvor erschienen Film “Coup pour Coup” von Marin Karmitz, in dem die Geschichte eines spontanen Streiks in einer Textilfabrik im Norden Frankreichs erzählt wird. Beide Filme sind in Zeiten der Proteste gegen den Sozialabbau in Europa wieder auf neue Weise aktuell. Sie ziehen diskursive Kreise, die der Soziologe Pascal Jurt aus Wien beleuchten wird.

„Ich versuche die Dinge zu sehen. Mit geschlossenen Augen. Denn mit offenen Augen sieht man nicht dasselbe. Mit der Kamera ist es ja nicht anders. Man nutzt die offenen Augen, um mit geschlossenen Augen zu sehen.“ Godard

Vortrag von Pascal Jurt,
kommentiertes Auflegen zum Thema Streik von Klaus Walter
Mittwoch, 30. Juni, 20 Uhr
Institut für vergleichende Irrelevanz (ivi), Kettenhofweg 130, 60325 Frankfurt am Main

http://www.copyriot.com/nitribitt

3.o3.2010, 22.oo: Bravo-Keyosk: boygroups meet riotgrrrls

Die Internet Ankündigung ist leider so unästhetisch, dass sich einem fast der Magen umdreht,nichtsdestotrotz, hier die Ankündigung die auch keine Zeit aufbrachte sich mit Fragen des Geschmacks zu befassen. Farbkasten und Zeitbudget gaben nichts anderes her. Zusätzlich der Hinweis dass es sich um ein Experiment handelt, welches mit größter Wahrscheinlichkeit zu Schmerzen für alle Beteiligten führt. Ausserdem behalten wir uns natürlich vor, etwas ganz anderes zu tun, und das Publikum, dass dessentwillen gekommen ist, auch noch zu enttäuschen. Die Verpackung prahlt mit Inhalten die wir (vielleicht) zuhause lassen. Der Inhalt wird frech und brüskiert den/die Konsument(inn)en, die sich so zurecht betrogen fühlen.

Bravo-Keyosk

http://www.aktion-kig.de/kampagne/bravo1.html


theme:

Boygroups
meet
riotgrrls

dj: daisy dislike and friends and otto

Mittwoch, 22.7.: *Lost in Affirmation* – BRAVO_kiosk #2

*Lost in Affirmation* – BRAVO_kiosk #2

Psychotest, Horoskop, In+Out-Liste liegen umsonst aus.

Das Dr. Sommer-Team sitzt hinter der Bar und hat ein offenes Ohr und offenes Bier für eure Probleme.

Hier noch was aus WIKI:
Die Bravo (eigene Schreibweise: BRAVO) ist die größte Jugendzeitschrift im deutschsprachigen Raum. 1956 erschien sie zum ersten Mal, damals noch mit dem Untertitel „Die Zeitschrift für Film und Fernsehen“. Das Konterfei von Marilyn Monroe zierte die erste erschienene Bravo-Titelseite, die nicht erschienene Nullnummer dagegen ein Bild von Elvis Presley.

Also bis dann!
Euer BRAVO-Team