Streik im Film
Der Kampf um die Kamera begann 1968 in einer Zeit, in der die symbolische Ordnung ebenso in Frage gestellt wie die Kommandostruktur der Fabrik, das Repräsentations-Modell der KP und der Gewerkschaften.
Jean-Luc Godard stellte Anfang der 1970er Jahr fest, dass er nicht wisse, wie der Arbeiter arbeite. Er zog daraus die Konsequenz, als Journalist und gauchistischer Militanter (ähnlich wie in Italien die Operaist_innen) in die Fabrik zu gehen und berichtete darüber in linksradikalen Zeitschriften wie “J’accuse”. 1972 drehte er zusammen mit Jean-Pierre Gorin den Film “Tout va bien”, in dem eine amerikanische Journalistin (Jane Fonda) und ein Nouvelle-Vague-Filmemacher (Yves Montand) in den Streik einer Wurstfabrik geraten. Damit reagierten die beiden Filmemacher auf den kurz zuvor erschienen Film “Coup pour Coup” von Marin Karmitz, in dem die Geschichte eines spontanen Streiks in einer Textilfabrik im Norden Frankreichs erzählt wird. Beide Filme sind in Zeiten der Proteste gegen den Sozialabbau in Europa wieder auf neue Weise aktuell. Sie ziehen diskursive Kreise, die der Soziologe Pascal Jurt aus Wien beleuchten wird.
„Ich versuche die Dinge zu sehen. Mit geschlossenen Augen. Denn mit offenen Augen sieht man nicht dasselbe. Mit der Kamera ist es ja nicht anders. Man nutzt die offenen Augen, um mit geschlossenen Augen zu sehen.“ Godard
Vortrag von Pascal Jurt,
kommentiertes Auflegen zum Thema Streik von Klaus Walter
Mittwoch, 30. Juni, 20 Uhr
Institut für vergleichende Irrelevanz (ivi), Kettenhofweg 130, 60325 Frankfurt am Main
http://www.copyriot.com/nitribitt
| 3. März 2010 22:00 | bis | 4. März 2010 06:00 |
Die Internet Ankündigung ist leider so unästhetisch, dass sich einem fast der Magen umdreht,nichtsdestotrotz, hier die Ankündigung die auch keine Zeit aufbrachte sich mit Fragen des Geschmacks zu befassen. Farbkasten und Zeitbudget gaben nichts anderes her. Zusätzlich der Hinweis dass es sich um ein Experiment handelt, welches mit größter Wahrscheinlichkeit zu Schmerzen für alle Beteiligten führt. Ausserdem behalten wir uns natürlich vor, etwas ganz anderes zu tun, und das Publikum, dass dessentwillen gekommen ist, auch noch zu enttäuschen. Die Verpackung prahlt mit Inhalten die wir (vielleicht) zuhause lassen. Der Inhalt wird frech und brüskiert den/die Konsument(inn)en, die sich so zurecht betrogen fühlen.
Bravo-Keyosk
http://www.aktion-kig.de/kampagne/bravo1.html
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riotgrrls
dj: daisy dislike and friends and otto
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*Lost in Affirmation* - BRAVO_kiosk #2

Psychotest, Horoskop, In+Out-Liste liegen umsonst aus.
Das Dr. Sommer-Team sitzt hinter der Bar und hat ein offenes Ohr und offenes Bier für eure Probleme.
Hier noch was aus WIKI:
Die Bravo (eigene Schreibweise: BRAVO) ist die größte Jugendzeitschrift im deutschsprachigen Raum. 1956 erschien sie zum ersten Mal, damals noch mit dem Untertitel „Die Zeitschrift für Film und Fernsehen“. Das Konterfei von Marilyn Monroe zierte die erste erschienene Bravo-Titelseite, die nicht erschienene Nullnummer dagegen ein Bild von Elvis Presley.
Also bis dann!
Euer BRAVO-Team