|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Studierendenhaus, Mertonstr. 26-28, 60325 Frankfurt am Main, Uni Campus Bockenheim Was unter dem Namen „Gegen-Uni“ firmiert und dieses Semester zum 16. Mal stattfindet, war immer auch der Versuch, dem Motto des Instituts, “Theorie-Praxis-Party”, gerecht zu werden.
übearbeitetes Programm: ab 12 Uhr Ausstellung von Marcus Dinig (Sportraum, 2. Stock + Saal und EG ) ab 13 Uhr Brunch im Erdgeschoss und anschließendes Café im 2. Stock MARCEL DAEMGEN + Drummer (unsicher) ISTARI LASTERFAHRER musste leider absagen :( ab 17 Uhr Stummfilmkino (Bibliothek, 1. Stock) ab Uhr 14 Uhr ‘Kinderfest’ http://sommerffm.wordpress.com/ Mit freundlicher UNterstützung durch den AStA der Uni Frankfurt
Ausstellungseröffnung Markus Dinig Massenkunst und Massenbildung öffnungszeiten:
Ver-Ortet in ZwischenRäume Bezahlbarer Wohnraum ist in Frankfurt wieder einmal kaum zu finden, ebenso haben gemeinsame ‚öffentliche’ Räume noch nie lange Bestand gehabt, selbst die letzten Orte, wie z.B. das Institut für vergleichende Irrelevanz oder die Schumannstr. 60, werden auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen. Für ein selbstbestimmtes Leben – chillen, lernen & arbeiten – gibt es kein Platz. Andere Ideen, wie die Stadt & somit unser Leben auszusehen hätten, werden weiter marginalisiert. Am 30.06 werden die „Initiative Zukunft Bockenheim“ & „Offenes Haus der Kulturen“ ein prachtvolles Straßenfest veranstalten.
Einladung zum Theater im Rahmen der Tagung “Kunst - Erkenntnis - Problem”, 22.-24.6.2012 www.kunst-erkenntnis-problem.de
Nach Motiven von David Foster Wallace Sonntag, 24. Juni 2012, 21 Uhr Eintritt frei - Spenden erbeten Beständige Glückseligkeit zu spüren, ist ein Lebensprojekt, das uns allen angesichts unserer bisherigen Erfahrungen unmöglich erscheint. Selbst ein „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Alle haben sich so darauf gefreut!“ ist ein Befehl, ein Befehl sich zu freuen. Wie besessen jagen wir der Möglichkeit nach, etwas zu sein, aber jede Möglichkeit ist uns nur von Außen eingeflüstert. Wirklich etwas zu sein, scheint unerreichbar zu sein. Sind wir wirklich die Summe all unserer Erfahrungen? Ist es die Vergangenheit, die uns diktiert, wie wir in der Zukunft zu sein haben? Oder ist die Vergangenheit bereits fort und wir brauchen sie nicht zu zerstören? David Foster Wallace’s Figur Shane Drinion, nach der sich unsere Gruppe benannt hat, erlebt seine Glückseligkeit auf dem Friedhof westlicher Lebensgewohnheiten und Glücksvorstellungen. Er ist zuhause in der Langeweile und hat dort, unbemerkt von allen, ein Königreich der Lebensfreude errichtet. Statt die Langeweile zu bekämpfen, verbündet er sich mit ihr. Er verzichtet auf alles, was man kennt und liebt, und was man bisher für Glück gehalten hat. Ist die konstante Glückseligkeit in jedem Atemzug also doch möglich? Oder würde man einen, der so lebt, als wandelnden Toten bezeichnen? CONSTANT BLISS IN EVERY ATOM ist das Ergebnis unserer Lektüre von Texten von David Foster Wallace. Es ist der Versuch, eine neue Art zu finden, literarische Texte auf die Bühne zu bringen, indem man sie dort nicht wiederholt, sondern sie durch sich hindurchgehen lässt und sie dann, mit dem Körper und der eigenen Sprache, erneut schreibt, überschreibt und dadurch etwas Neues, Drittes erschafft.
Mit Michaela Maxi Schulz, Odine Johne, Leo van Kann, Benjamin-Lew Klon Regie: Sebastian Lang
www.constantbliss.tumblr.com (Clips und Texte zum Stück)
Kurze Interviews mit fiesen Männern von David Foster Wallace ist im Kiepenheuer & Witsch Verlag erschienen. Tagung „Kunst – Erkenntnis – Problem“ vom 22.-24. Juni im „Institut für vergleichende Irrelevanz“ (IvI)
Pressemitteilung der „Initiative zur Emanzipation der Kunst“
Frankfurt, den 18. Juni 2012
Vom 22. bis 24. Juni 2012 wird im „Institut für vergleichende Irrelevanz“ (IvI) im Kettenhofweg 130 die Tagung „Kunst – Erkenntnis – Problem. Möglichkeiten emanzipatorischer Kunst heute“ stattfinden. Sie wird organisiert von der „Initiative zur Emanzipation der Kunst“, einem Zusammenschluss von Studierenden der Goethe-Universität, der HfG Offenbach und der Städel-Schule. Auf der Tagung sollen die Grenzen und Möglichkeiten einer gesellschaftskritischen Kunst in der Gegenwart ausgelotet werden. Das Programm beinhaltet sowohl theoretische Beiträge als auch praktische künstlerische Präsentationen. An der Diskussion teilnehmen werden u.a. Robin Hoffmann, Komponist und Mitbegründer der „Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik“ und Juliane Rebentisch, Professorin für Philosophie/Ästhetik an der HfG Offenbach. Indem die Tagung Kunst als „Gestalt von Erkenntnis“ (Adorno) begreift, setzt sie sich von den heute verbreiten Auffassungen von Kunst als Unterhaltung, Reklame für Politik und hochkulturellem Erlebnis ab. Im Unterschied zu den programmatisch beliebigen und gesellschaftspolitisch irrelevanten akademischen Tagungen der Gegenwart entwickelt das Programm der Tagung „Kunst Erkenntnis Problem“ Stellungnahmen entlang eines systematisch aufgebauten, politischen Erkenntnisinteresses. Die Diskussion der Frage nach dem Sinn von Kunst in einer umfassenden Emanzipation ist selbst praktisch motiviert und erfolgt in einem Zusammenhang von Theoretiker_innen, Künstler_innen und politischen Aktivist_innen. Zur bedrohten Lage des Tagungsortes IvI sagt der Sprecher der Initiative: „Unsere Tagung sollte Äußerungen wie die von Wolfgang Hübner von den ‚Freien Wählern‘, dass der geistige Ertrag des Projekts ein Mythos sei, mehr als deutlich widerlegen.“ Alle Interessierten seien herzlich eingeladen, sich an diesem Wochenende davon selbst ein Bild zu machen.
*** Das Programm der Tagung hängt an. Weitere Informationen zu der Tagung auf der website: www.kunst-erkenntnis-problem.de
Kontakt: kunsterkenntnisproblem@ymail.com |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Copyright © 2013 ivi - institut für vergleichende irrelevanz - All Rights Reserved |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||