schupplade

Filmreihe der Filme von Claude Lanzmann

21. Januar 2012
13:30
23. Januar 2012
20:00
24. Januar 2012
20:00
26. Januar 2012
20:00
31. Januar 2012
20:00
2. Februar 2012
18:00

Filmreihe der Filme von Claude Lanzmann

Sa. 21.01. 13.30 Uhr: Shoah
Mo. 23.01. 20 Uhr: Sobibor, 14.oktober 1943, 16 Uhr
Di. 24.01. 20 Uhr: Ein Lebender geht vorbei.
Do. 26.01. 20 Uhr: Der Karski-Bericht
Di. 31.01. 20 Uhr: Pourquoi Israël
Do. 02.01. 18 Uhr: Tsahal

Eine Veranstaltungreihe der Initiative Studierender am IG Farben Campus

Inszenierung multimedialer Korrespondenzen

21. Dezember 2011
13:00

Diesmal gibts fast den ganzen Tag Programm:

13.00 Cafe 1312 Special Edition
Mit Vorträgen & Workshops
Kaffee & Kuchen

18.00 Essen

20.00 Film: “The Trip” + anschließender Diskussion

22.00 Inszenierung multimedialer Korrespondenzen

Im Institut für vergleichende Irrelevanzen gilt wie immer Folgendes: Teaser

Wir freuen uns auf euch!

http://eigenleben.copyriot.com/
http://jugendantifafrankfurt.blogsport.de/

7. - 29..11.2011: 13. Frankfurter GegenUni Feminismus

7. November 2011bis29. November 2011

Ab Montag, den 07.11.2011, beginnt wieder die Gegenuni

Programm als Download (*.pdf)
Plakat als Download (*.jpg)

Counterfire – feministische Gegenuni
gegenun-iii

Ist Feminismus als Gegenstand politischer Auseinandersetzungen überhaupt noch aktuell? Was verstehen wir unter Feminismus? Wie ist Feminismus in den letzten Jahren verhandelt worden in öffentlichen Debatten und in politischen Zusammenhängen?
All diese Fragen haben wir in der Vorbereitung diskutiert. Feminismus ist in den letzten Jahren von einer eigenartigen Ambivalenz gekennzeichnet. Auf der einen Seite scheint es das Stigma zu geben, dass Feminismus unzeitgemäß, langweilig oder gar unsexy sei.
Auf der anderen Seite sind feministische Belange sozusagen gesellschaftlich angekommen. So sind z.B. bestimmte feministische Instrumente, wie Gleichstellungspolitik, fest institutionalisiert und selbst in konservativen Parteien und in Unternehmen wird über die Frauenquote diskutiert.
Auffällig an der öffentlichen Auseinandersetzung um Feminismus in den letzten Jahren ist, dass es eine Art Gegenüberstellung von altem vs. neuem Feminismus gibt.
Der alte Feminismus repräsentiert hierbei Lustfeindlichkeit und Verbitterung, während der neue Feminismus oder die neuen Feministinnen als frech, tough, sexuell freizügig und (finanziell) unabhängig dargestellt werden. Doch was genau bedeutet überhaupt diese Gegenüberstellung? Wird hier nicht ein ganz zentrales Moment des Feminismus komplett delegitimiert? Nämlich Feminismus als politische Bewegung und somit als kollektiver Ansatz?

Neben der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Debatten um Feminismus, möchten wir uns auch mit der Frage beschäftigen, wie innerhalb linker, politischer Zusammenhänge Feminismus verhandelt wird. In den Diskussionen über unsere Erfahrungen in der politischen Arbeit teilten wir die Einschätzung, dass es wenig Interesse an der Auseinandersetzung mit feministischer Theorie und Praxis in den linken Zusammenhängen Frankfurts, in denen wir aktiv sind, gibt. Oft entsteht sogar der Eindruck, dass bestimmte Errungenschaften durch feministische Kämpfe, z.B. die Politisierung sozialer Verhaltensweisen, wie Redeverhalten auf Plenas, nicht mehr Konsens sind, sondern stetig neu erkämpft werden müssen. Auch in Teilen der Linken scheint Feminismus als unsexy, altmodisch oder einfach nur als Dauernörgelei einzelner Frauen wahrgenommen  zu werden.

An den aufgeführten Fragen und Thesen zeigt sich bereits, dass eine Gegenuni mit dem Schwerpunkt Feminismus zu organisieren ein gar nicht so einfaches Unterfangen ist. Je mehr wir in der Vorbereitung diskutierten, desto schwieriger wurde es ein kohärentes Konzept zu entwickeln, da das Thema Feminismus einfach immer größer zu werden schien. Nach zahlreichen Diskussionen, haben wir entschieden, dass es auch nicht darum gehen kann, ein kohärentes Konzept zu entwickeln, denn die Beschäftigung mit feministischen Ansätzen zeigt, dass die Bedeutung des Begriffes umstritten ist und es den Feminismus nicht gibt. Es geht im Rahmen der Gegenuni also eher darum, Denkanstöße zu geben und gemeinsam zu diskutieren, was Feminismus für unsere politische Praxis bedeuten kann.
Die Gegenuni verstehen wir nicht als abgeschlossenes Projekt, sondern als einen offenen Prozess. Es werden weitere Diskussionsveranstaltungen folgen.

Mehr lesen: 7. - 29..11.2011: 13. Frankfurter GegenUni Feminismus

Platypus Filmabende

26. Oktober 2011
20:00
30. November 2011
20:00
25. Januar 2012
20:00

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 20:00
Film: Rosa Luxemburg (1986) // Platypus Filmabende
“Margarethe von Trottas einfühlsames Porträt der radikalen Friedenskämpferin ist nicht nur ein Stück deutscher Zeitgeschichte, sondern widmet sich auch den Gefühlen und Motiven seiner Titelheldin. Barbara Sukowa bekam für ihre eindrucksvolle Leistung das Filmband in Gold und die Goldene Palme als Beste Darstellerin.” (artfilm.net)

In diesem Semester möchte Platypus euch zu einem filmischen Durchlauf durch die Geschichte der Linken im 20. Jahrhundert einladen. An vier Abenden werden wir uns in gemütlicher Atmosphäre verschiedenen geschichtlichen Momenten der Linken nähern und die Gelegenheit zu einer anschließenden Diskussion haben.

Weitere Termine:
30.11.11 Kuhle Wampe (1932), Slátan Dudow (Drehbuch unter Mitarbeit von Bertolt Brecht)
muß leider ausfallen 21.12.11 Deutschland im Herbst (1978), u.A. Rainer Werner Fassbinder
25.01.12 Battle in Seattle (2007), Stuart Townsend

Die Platypus Affiliated Society organisiert Lesekreise, öffentliche Veranstaltungen, Vorträge, Forschung und Journalismus im Hinblick auf überkommene, ungelöste Probleme und Aufgaben der “Alten” (1920er-30er), “Neuen” (1960er-70er) und post-politischen (1980er-90er) Linken und der Möglichkeiten für emanzipatorische Politik heute.

Die Veranstaltung findet im dritten Stock statt. Alle Infos: http://germany.platypus1917.org

IVI transLibLab Weekend 22.-25.9.2011: Spektakelbuchkurs Nr3

22. September 2011
20:00
23. September 2011
12:00
24. September 2011
12:00
25. September 2011
12:00bis15:00

überregionales Weekend mit gemeinsamer Lektüre & Diskussion: Zeit & Geschichte, Die spektakuläre Zeit, Die Raumaufteilung des Territoriums. Mit Filmen. Reader ab Mi 7.9. im IVI (Dachgeschoss).
Beginn Donnerstag um 20 Uhr, Freitag bis Sonntag jeweils 12 Uhr, Abfahrt ab So. 15 Uhr. Keine Vorkenntnisse nötig, Neueinsteiger_innen in die Spektakelkritik: welcome.
[neu:] Zur Vorbereitung gibt es einen Reader →.

Zur Einleitung wird am Donnerstag die großartige 190 Minuten Dokumentation “68” von Gudie Lawaetz gezeigt (über die Bewegung der Besetzungen und den Mai 1968 in Frankreich). Siehe dazu auch das neu auf die Seite gestellte Buch von René Vienet: Enragés und Situationisten in der Bewegung der Besetzungen (1968).

transLibLab ist die queercommunistische bibliothek im IVI, Kettenhofweg 130, Frankfurt Westend.

Spektakel-Film

Guy Debord: Die Gesellschaft des Spektakels.

Das Buch von 1967 gibt es z.B. hier → . Den Film von 1973 gibt es am einfachsten bei youtube oder bei ubuweb, aber in bedauernswertem Zustand. Für höhere Qualität muss man etwas suchen. Besser als die zirkulierenden z.T. sehr schlecht übersetzten englischen Untertitel sind die von uns erstellten deutschen: Untertitel ansehen / herunterladen).
Protokolle aus vorigen Lektürekursen und sonstige Materialien unter Revolution & Subjekt.

http://theoriepraxislokal.org/

Die Mondverschwörung von Thomas Frickel

22. Juli 2011
21:30

Die Mondverschwörung von Thomas Frickel
Einlass: 21.00 Uhr, Beginn: 21.30
Filmemacher anwesend.

http://mondverschwoerung.de/

Als Chefreporter des deutschsprachigen US-Senders DDCTV hat Dennis R. D. Mascarenas schon viele heiße Eisen angepackt. Doch sein neuester Auftrag treibt ihn an den Rand der Verzweiflung.
Beim Versuch, das Verhältnis der Deutschen zum Mond auszuloten, gerät er unversehens in einen Strudel irrwitziger Erklärungsmuster, die auf absurde Weise Deutschlands finsterste Vergangenheit lebendig werden lassen.

Mehr als ein Jahrzehnt nach seiner ersten Deutschland- Recherche in der kultigen Film-Satire „Deckname Dennis“ ist der amerikanische Journalist Dennis R. D. Mascarenas wieder unterwegs, um das Wesen der Deutschen auszuforschen. Und Freunde der politischen Realsatire werden auch diesmal auf ihre Kosten kommen.
Denn zielsicher und nur scheinbar unbekümmert geht der füllige Amerikaner genau dort hin, wo´s weh tut: in biedere deutsche Wohnstuben ebenso wie in die Hinterzimmer dubioser Kneipen, wo selbsternannte Opfer der Gesellschaft an kruden Verschwörungstheorien basteln. Nichts ist so grotesk, dass es sich nicht noch überbieten ließe. Das ist unglaublich, komisch und verstörend zugleich.

Und doch ist „Die Mondverschwörung“ mehr als eine Nummern-Revue aus dem Kuriositäten-Kabinett der Spinner und Sektierer. Dicht neben unserem Alltag reißt der Boden auf und gibt eine sonst nur schwer zugängliche Parallelwelt aus kuriosen Verschwörungstheorien, handfestem Antisemitismus, Nazi-Okkultismus und kruden Bedrohungsszenarien frei.

Ein neuer Geheimtipp für alle, die schräge (Dokumentar-) filme mögen, die sich gerne überraschen lassen und die noch über Deutschland lachen können. Und wer „Deckname Dennis“ gesehen hat, darf „Die Mondverschwörung“ auf keinen Fall verpassen.

Film & Diskussion: „Todeszone. Nach dem Super-Gau in Biblis“

24. Mai 2011
20:00

Film & Diskussion: „Todeszone. Nach dem Super-Gau in Biblis“ (HR 1991, Regie: Joachim Faulstich, Georg-Michael Hafner)

Der Film Todeszone ist eine Fiktion mit dokumentarischen Fakten. Inszeniert wird der Ernstfall eines GAUs im Kraftwerk Biblis, große Teile des Rhein-Main Gebietes verwandeln sich in eine ‚Todeszone’. Unterbrochen wird die fiktionale Darstellung durch Interviewabschnitte mit Wissenschaftler_innen und Politiker_innen.

// Ivi Sommerprogramm 2011

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