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Lektüreworkshop Sartre: „Überlegungen zur Judenfrage“

5. März 2011
14:00
6. März 2011
14:00

translab: 5. - 6.o3. // 14:00 // Lektüreworkshop „Überlegungen zur Judenfrage“

Sartres klassischer Versuch einer philosophisch fundierten Analyse des Antisemitismus aus dem Jahr 1946. Geplant ist ein intensiver Lektüreworkshop über das Wochenende. Eine Vorbereitung und der Besitz des Textes wären wünschenswert.  transLib @ IVI

Komplettes Programm der Veranstaltungreihe “Existentialism Revisted” als Download (*pdf): hier oder hier

Mitteilung zur Verschiebung des Lektüreworkshops zu Sartre: “Überlegungen zur Judenfrage”

Mitteilung zur Verschiebung des Lektüreworkshops zu Sartre: “Überlegungen zur Judenfrage”

Oft ist man bei der Planung von Veranstaltungen, gerade, wenn sie in relativ weiter Ferne liegen, so auf seinen eigenen Zeitplan fixiert, dass wichtige Parallelereignisse aus dem Blickfeld geraten. So ging es uns bei der Planung des Lektüreworkshops zu Sartres Aufsatz “Überlegungen zur Judenfrage”, der am Wochenende 19./20. Februar stattfinden sollte. Leider haben wir zu spät bemerkt, dass genau am 19.2. in Dresden moderne Antisemiten unter der Phrase vom “Bombenholocaust” einen Gedenkmarsch zur Bombardierung Dresdens vor 66 Jahren durchführen wollen, dem es natürlich praktisch entgegenzutreten gilt.
Da wir niemanden vor die Wahl stellen wollen, ob er an diesem Wochenende dem Antisemitismus praktisch entgegentreten oder sich mit ihm theoretisch auseinandersetzen will - ohnehin eine unsinnige, falsche Alternative -, haben wir uns entschlossen, trotz bereits erfolgter Ankündigung den Workshop auf das Wochenende 5./6. März zu verschieben. Neuer Starttermin ist dann Samstag, der 5.3., um 14 Uhr, der Ort ist wie gehabt der translib-Raum im 3. Stock des IVI. Um schneller in die Diskussion einzusteigen, wäre eine vorherige Vorbereitung des Textes, soweit möglich, wünschenswert. Eine Kopiervorlage des Textes wird spätestens eine Woche vorher im Büro des IVI (1. Stock) zu haben sein. Verwiesen sei an dieser Stelle zudem auf die in der 13. und 14. Ausgabe der Zeitschrift “prodomo” ausgetragene Debatte zwischen Tjark Kunstreich und Ingo Elbe über das Verhältnis von marxistischer und existenzialistischer Antisemitismuskritik, die komplett auf der website der Zeischrift online einsehbar ist.
Um auszuschließen, dass irgendjemand, den diese Information nicht erreicht, umsonst am 19.2. ins IVI kommt, werden wir uns an diesem Datum trotzdem mit dem Sartre-Lesekreis treffen. Jede_r, der//die an diesem Wochenende nicht nach Dresden fährt und über existenzialistische Philosophie diskutieren möchte, ist herzlich eingeladen. Das Programm steht noch nicht fest, wir werden uns nach den Interessen der Anwesenden richten.

Das translib-Team und der Sartre-Lesekreis.

09. November 2010 // Antifaschistischer Gedenkspaziergang

9. November 2010
18:00

Zum Gedenken der Opfer der Novemberpogrome um den 09.11.1938 und des Nationalsozialismus lädt ein Bündnis verschiedener Frankfurter Gruppen und Initiativen zu einem Antifaschistischen Spaziergang ein. Treffpunkt ist die Alte Synagoge auf der Friedberger Anlage 6, am 09.11.2010 um 18:00 Uhr. Von dort aus wird es, begleitet von einigen Redebeiträgen, einen kleinen Stadtrundgang  geben. Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen: http://antifaspaziergang.blogsport.de/

Veranstaltungen zum 27. Januar 2010, dem 65. Tag der Befreiung von Auschwitz

27. Januar 2010

Veranstaltungshinweis:

Veranstaltungen zum 27. Januar 2010, dem 65. Tag der Befreiung von Auschwitz

Anlässlich des 27. Januar, dem Befreiungstag des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee, laden die Initiative Studierender am IG Farben Campus und das Fritz Bauer Institut zu drei Veranstaltungen ein.

Initiative Studierender am IG Farben Campus:

10:00 bis 15:00 Uhr, Lesung der Opfernamen

Foyer, I.G. Farben-Haus.
Im Foyer des I.G. Farben-Gebäudes werden die Namen der ermordeten, vorwiegend jüdischen Häftlinge, die zwischen Januar 1943 und Dezember 1944 aus dem I.G. Farben-eigenen KZ Buna/Monowitz und dem Häftlingskrankenbau des Lagers selektiert und nach Auschwitz-Birkenau „überstellt“ wurden, vorgelesen. „Überstellung“ nach Birkenau, angeblich in das sogenannte Krankenbaulager BIIf, bedeutete für die selektierten Häftlinge den Tod in den Gaskammern von Birkenau.

Fritz Bauer Institut:

16:00 bis 18:00 Uhr, Zeitzeug/innengespräch: Todesmarsch und Befreiung

Raum 251, Erdgeschoss, I.G. Farben-Haus
Die Auschwitz-Überlebenden Trude Simonsohn, Sigmund Freund, Dr. Siegmund Kalinski sprechen über die Erfahrung des Todesmarsches, der Befreiung und des Lebens in der ersten Jahren nach der Verfolgung. Im Anschluss an die Erzählungen der Überlebenden ist Zeit für ein Gespräch.
Begrüßung: Prof. Dr. Raphael Gross (Direktor Fritz Bauer Institut)
Moderation: Gottfried Kößler und Werner Renz (Fritz Bauer Institut)

Initiative Studierender am IG Farben Campus & Fritz Bauer Institut:

19:30 Uhr, Film: DIE BEFREIUNG VON AUSCHWITZ (BRD 1986)

Hörsaalzentrum, Raum HZ 11, I.G. Farben-Campus
Zum 65. Jahrestag der Ereignisse soll der Film DIE BEFREIUNG VON AUSCHWITZ von Irmgard von zur Mühlen gezeigt werden. Der Dokumentarfilm aus dem Jahr 1986 verbindet ein Interview mit dem sowjetischen Kameramann Alexander Worontsow, der am 27.1.1945 als Angehöriger der Roten  Armee das Todeslager Auschwitz-Birkenau befreite, mit Filmaufnahmen der sowjetischen Kameramänner, die zwischen Februar und Mai 1945 in  Auschwitz gemacht wurden. Viele dieser Aufnahmen wurden auch später für die Nürnberger Prozesse benutzt.Im Anschluss an den Film wird eine Diskussion stattfinden.
Moderation: Initiative Studierender am IG Farben Campus

Tagsüber wird es einen Infotisch der Initiative Studierender am IG Farben Campus im Foyer des Hauptgebäudes geben.

Einladungstext als Download (*.pdf)

http://initiativestudierenderamigfarbencampus.wordpress.com/
http://www.fritz-bauer-institut.de/

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