| 21. Januar 2012 |
| 13:30 |
| 23. Januar 2012 |
| 20:00 |
| 24. Januar 2012 |
| 20:00 |
| 26. Januar 2012 |
| 20:00 |
| 31. Januar 2012 |
| 20:00 |
| 2. Februar 2012 |
| 18:00 |
Filmreihe der Filme von Claude Lanzmann
Sa. 21.01. 13.30 Uhr: Shoah
Mo. 23.01. 20 Uhr: Sobibor, 14.oktober 1943, 16 Uhr
Di. 24.01. 20 Uhr: Ein Lebender geht vorbei.
Do. 26.01. 20 Uhr: Der Karski-Bericht
Di. 31.01. 20 Uhr: Pourquoi Israël
Do. 02.01. 18 Uhr: Tsahal
Eine Veranstaltungreihe der Initiative Studierender am IG Farben Campus

Soli-key_osk[kiosk]BarAbend mit Longdrinks für den Protest gegen den “Al-Quds-Tag” am 27. August 2011 in Berlin
Das Ivi unterstützt den Aufruf “Kein Al-Quds-Tag - Gegen Antisemitismus und Islamismus! Solidarität mit Israel!” des Antifaschistischen Berliner Bündnisses für die Antifaschistische Demonstration gegen den Marsch am Al Quds-Tag
Samstag, 27. August 2011 | 12:00 Uhr | Wittenbergplatz (Berlin)
Einen weiteren Aufruf von current for a cosmopolitan insurrection gibts hier / english version
Eine inhaltliche Bröschüre zum Thema könnt ihr euch hier herunterladen
Aktuelle Infos unter http://noalquds.blogsport.de/
Mit feurigen Parolen gegen die Brandstifter in den Banken – Eine Schmähschrift wider die AG Georg Büchner
In der Lächerlichkeit des „heißen Herbstes“ 2010, in dem Deutschland zur „Protestrepublik“ erklärt und der „Wutbürger“ entdeckt wurde, fiel es kaum auf, dass die AG Georg Büchner sang- und klanglos ihre für Oktober angekündigte Bankenblockade in Frankfurt abgesagt hatte. Aber man sollte sich nicht zu früh freuen und glauben, dass sich das Ganze damit von selber erledigt hätte. In der Erklärung zur Absage hält die AG trotzig an der „Idee der Bankenblockade“ fest, die nach wie vor „überfällig, richtig und notwendig“ sei. Sollten die Auswirkungen des letzten Bankenkollapses in Deutschland noch deutlicher spürbar werden, was für sich genommen schlimm genug wäre, ist darüber hinaus zu befürchten, dass die AG Georg Büchner oder eine ungeistesverwandte Nachfolgeorganisation es noch einmal versuchen wird. Zwar hat es beim letzten Anlauf nicht geklappt, die erhofften Massen blieben aus, doch ist die AG beileibe nicht die einzige, die die „Verursacher, Akteure und Profiteure der Krise“ in den Banken wähnt, nein, war es doch allerorts bald ausgemachte Sache, dass die Schuld bei den gierigen „Bankstern“ liege. Während die AG auf die Blockade der Zugänge zu den Zentralen großer Banken setzte, wurde im selben Herbst international für den „bank run 2.0“ mobilisiert, ein Tag, an dem so viele Menschen wie möglich ihre Kontos leer räumen oder auflösen sollten. Wesentlich direkter drückt sich der gemeine Zorn gegen die Banken auf den meisten antikapitalistischen Demonstrationen aus, auf denen das Klirren von Bankfensterscheiben zum guten Ton gehört.
Die AG Georg Büchner wollte sich damit nicht bescheiden. Sie hatte die „Parole der Tat“ ausgegeben und es sollte nicht nur krachen, sondern brennen. Glücklicherweise brachen ihren feurigen Phrasen nicht zur Tat auf. Man weiß nicht, ob einem eher mulmig oder übel werden soll, wenn man sich ansieht, wie die AG im Güllekeller mit dem Feuer spielte. Man kann sie zwar nicht mehr sehen, aber immer noch riechen. Deshalb muss sie erledigt werden, damit sie nicht weiter gärt. Dazu bedarf es noch nicht einmal der Marx-Lektüre, es reicht eine feine Nase, mit der man schon von weitem, gegen den Wind, es genügen homöopathische Dosen, die AG Georg Büchner an ihrem Gestank erkennt.
Do. 21.07.2011, 20 h, Lesung/Vortrag: Patrick Dratzmith ((O)FF/M)
| 5. März 2011 |
| 14:00 |
| 6. März 2011 |
| 14:00 |
translab: 5. - 6.o3. // 14:00 // Lektüreworkshop „Überlegungen zur Judenfrage“
Sartres klassischer Versuch einer philosophisch fundierten Analyse des Antisemitismus aus dem Jahr 1946. Geplant ist ein intensiver Lektüreworkshop über das Wochenende. Eine Vorbereitung und der Besitz des Textes wären wünschenswert. transLib @ IVI
Komplettes Programm der Veranstaltungreihe “Existentialism Revisted” als Download (*pdf): hier oder hier
Mitteilung zur Verschiebung des Lektüreworkshops zu Sartre: “Überlegungen zur Judenfrage”
Oft ist man bei der Planung von Veranstaltungen, gerade, wenn sie in relativ weiter Ferne liegen, so auf seinen eigenen Zeitplan fixiert, dass wichtige Parallelereignisse aus dem Blickfeld geraten. So ging es uns bei der Planung des Lektüreworkshops zu Sartres Aufsatz “Überlegungen zur Judenfrage”, der am Wochenende 19./20. Februar stattfinden sollte. Leider haben wir zu spät bemerkt, dass genau am 19.2. in Dresden moderne Antisemiten unter der Phrase vom “Bombenholocaust” einen Gedenkmarsch zur Bombardierung Dresdens vor 66 Jahren durchführen wollen, dem es natürlich praktisch entgegenzutreten gilt.
Da wir niemanden vor die Wahl stellen wollen, ob er an diesem Wochenende dem Antisemitismus praktisch entgegentreten oder sich mit ihm theoretisch auseinandersetzen will - ohnehin eine unsinnige, falsche Alternative -, haben wir uns entschlossen, trotz bereits erfolgter Ankündigung den Workshop auf das Wochenende 5./6. März zu verschieben. Neuer Starttermin ist dann Samstag, der 5.3., um 14 Uhr, der Ort ist wie gehabt der translib-Raum im 3. Stock des IVI. Um schneller in die Diskussion einzusteigen, wäre eine vorherige Vorbereitung des Textes, soweit möglich, wünschenswert. Eine Kopiervorlage des Textes wird spätestens eine Woche vorher im Büro des IVI (1. Stock) zu haben sein. Verwiesen sei an dieser Stelle zudem auf die in der 13. und 14. Ausgabe der Zeitschrift “prodomo” ausgetragene Debatte zwischen Tjark Kunstreich und Ingo Elbe über das Verhältnis von marxistischer und existenzialistischer Antisemitismuskritik, die komplett auf der website der Zeischrift online einsehbar ist.
Um auszuschließen, dass irgendjemand, den diese Information nicht erreicht, umsonst am 19.2. ins IVI kommt, werden wir uns an diesem Datum trotzdem mit dem Sartre-Lesekreis treffen. Jede_r, der//die an diesem Wochenende nicht nach Dresden fährt und über existenzialistische Philosophie diskutieren möchte, ist herzlich eingeladen. Das Programm steht noch nicht fest, wir werden uns nach den Interessen der Anwesenden richten.
Das translib-Team und der Sartre-Lesekreis.
Zum Gedenken der Opfer der Novemberpogrome um den 09.11.1938 und des Nationalsozialismus lädt ein Bündnis verschiedener Frankfurter Gruppen und Initiativen zu einem Antifaschistischen Spaziergang ein. Treffpunkt ist die Alte Synagoge auf der Friedberger Anlage 6, am 09.11.2010 um 18:00 Uhr. Von dort aus wird es, begleitet von einigen Redebeiträgen, einen kleinen Stadtrundgang geben. Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen: http://antifaspaziergang.blogsport.de/