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oktober/november 2008
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Mo 27.10. |
Di 28.10. |
Mi 29.10 |
Do 30.10. |
Fr 31.10. |
Sa 1.11. |
So 2.11. |
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16.oo |
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day off | |||||
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17.oo |
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18.oo |
Autut Zeit u. Raum | ||||||
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19.oo |
LiLi (Eröffnung) Ivi als »Freiraum« oder Lokomotive zur Verwahrlosung des Westends | ||||||
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20.oo |
AKG: Hegemonie, Identität und Emanzipation. Vortrag und Diskussion mit Friederike Habermann |
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21.oo |
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22.oo |
Halloween_Filmnacht | ||||||
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23.oo |
The Grudge/Tale of two Sisters |
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Mo 3.11. |
Di 4.11. |
Mi 5.11. |
Do 6.11. |
Fr 7.11. |
Sa 8.11. |
So 9.11. |
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16.oo |
day off | ||||||
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17.oo |
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18.oo |
AK Kritische Geographie (Workshop) Einführung in die Radical Geo-graphy | AK Kritische Geographie (Workshop) Zur Kritik inklusionärer Modelle des öffentlichen Raums | Autut Zeit u. Raum (zu Lefèbvre) | (Film) München - Geschichte einer Stadt | |||
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19.oo |
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20.oo |
Sieger schreiben
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Bernd Belina: Die Produktion des Raums bei Henri Lefebvre und David Harvey | Andrej Holm: Zur Rolle der Subkultur in Gentrification-prozessen | Johanna Hoerning: Groß, größer, mega? Über die Bedeutung der Größe als Definitions-kriterium für Stadt |
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21.oo |
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LiLi (Party) wird verlegt auf 14.11.! |
[update: 30.10.2008]
Theorieeinführungen:
#1: Einführung Michel Foucault
Mittwoch, 29.10.2008, 16.00 Uhr
„Ich sage nur, ab dem 18. Jahrhundert enthält jede Abhandlung über Politik und Regierungskunst ein oder mehrere Kapitel über Städtebau, den Bau kollektiver Einrichtungen, Hygiene, und den Bau von Privathäusern.“ (Foucault)
Vielleicht ist es tatsächlich nur dieser spröde Befund, den man im Zusammenhang von Foucault und Stadt ausmachen kann. Vielleicht lässt sich aber auch die Geschichte moderner Macht nicht ohne die Geschichte der Städte schreiben. In der Stadt treten nämlich erstmals große Ansammlungen von Menschen und Reichtümern mit ihren entsprechenden Folgeerscheinungen wie Krankheit und Kriminalität auf, wodurch ein Bedarf an Regulierungen dieser Phänomene entsteht. Wie steht die gewachsene Aufmerksamkeit der Regierungskunst mit den letztgenannten Phänomenen in Beziehung? Welchen Auswirkungen haben veränderte Rationalitäten der Machtausübung auf die Gestaltung von Städten? Und welche Bedeutung hat die Stadt für die Konstitution der Biomacht?
#2: Einführung Walter Benjamin
Donnerstag, 30.10.2008, 16.00 Uhr
Paris, Hauptstadt des 19. Jahrhunderts.
Referent: Zoran Krasnek (sinistra! // linke liste)
#3: Einführung Antonio Negri
Montag, 3.11.2008, 16.00 Uhr
Liest sich im Fordismus noch die Fabrik als der paradigmatische Ort des antikapitalistischen Widerstands mit dessen zentraler Strategie – dem Produktionsstreik – ausmachen, zerfällt dieser Zusammenhang gegenwärtig. Gerade weil die Fabrik, trotz aller Disziplinierungsbemühungen, über Jahrzehnte die Brutstätte nicht nur des Mehrwerts, sondern auch der massenhaften Vereinigung der „Totengräber“ des Kapitals war, so die These von Michael Hardt und Antonio Negri in „Empire“ und „Mulititude“, sah sich das Kapital zu einer Reihe von Ausweichmanövern gezwungen. Arbeit ist nicht mehr räumlich an den Ort der Fabrik gebunden, sondern wird überall ausgeübt, Arbeit ist nicht mehr zeitlich beschränkt, sondern die Trennung von Arbeit und Freizeit wird obsolet, Arbeit ist nicht mehr auf die (Industrie)produktion reduziert, sondern reprodukive, affektive und immaterielle Tätigkeiten werden inwertgesetzt, die Kooperation wird nicht mehr erzwungen, sondern die eigenverantwortliche Herstellung von Kooperation ist Teil der Produktivität der „multitude“. Aber wie, wann und wo ist im „biopolitischen Paradigma“ der Produktion noch Widerstand möglich? In seinem Text „Der Metropolenstreik“ versucht Antonio Negri Antworten auf diese Fragen zu geben, indem er die Metropole als Ort der Biomacht und der Verweigerung der multitude auszeichnet.
#4: Einführung Diedrich Diederichsen
Dienstag, 4.11.2008, 16.00 Uhr
Der lange Weg nach Mitte - Der Sound und die Stadt.
Referent_in: Hanni Hausschuh (un*like // linke liste)
Ein Text über den Zusammenhang von Pop-Kultur und Stadtpolitik, über ganze Viertel als Subkultur-Szene-Themenparks, über das Verschwinden politischer Horizonte sowie Gemeinsamkeiten jenseits der Tanzfläche. Der Versuch zu verstehen was Stadtdiskussionen, Architekturdiskurs, Gentrifizierung, Drogenpolitik und Innenstadtüberwachung für verschiedene Lebensweisen, Glückstechniken und Gegenöffentlichkeiten zu bedeuten haben - und eine Antwort darauf, warum, wenn Communismus die bessere Disko ist, dort bestimmt nicht Scooter läuft.
#5: Einfürung Loïc Wacquant
Mittwoch, 5.11.2008, 16.00 Uhr
Wohl kaum ein Wissenschaftler hat die Forderung von Marx „Kritik im Handgemenge“ zu betreiben so ernst genommen wie Loïc Wacquant, kaum einer so wörtlich. Für seine Feldforschung hat er in einem Boxclub in Chicagos Ghetto das Training aufgenommen, um auf Tuchfühlung mit seinem Forschungsobjekt zu kommen. Das ist ihm so gut gelungen, dass ihm selbst Pierre Bourdieu mangelnde Distanz vorgeworfen hat.
In seinen stadtsoziologischen Untersuchungen macht Wacquant das Ghetto als einen sozialräumlichen Apparat der Marginalisierung und Ausschließung sichtbar, eine Form kollektiver Gewalt, die sich im Stadtraum materialisiert. Vor dem Hintergrund einer in den letzten drei Jahrzehnten beobachtbaren regierungsstrategischen Wende – weg von der sozialstaatlichen Regulierung hin zur bestrafenden Verwaltung von Armut – verändert sich auch die sozialräumliche Beschaffenheit des Ghettos. Nimmt man Abstand vom Phantasma des Ghettos als unreguliertem, chaotischem Raum und von undifferenzierten Begriffsgleichsetzungen mit städtischem Elendsviertel oder Slum, zeigt sich die topologische Ähnlichkeit des Ghettos mit dem Reservat, dem Flüchtlingslager und dem Gefängnis.
#6: to be announced.
Donnerstag, 6.11.2008, 16.00 Uhr
Workshops (AK Kritische Geographie)
#1: Einführung in die Radical Geography – David Harvey „Zwischen Raum und Zeit“
Dienstag, 4.11.2008, 18.00 Uhr
Im Gegensatz zur deutschsprachigen Geographie konnte sich in der angelsächsischen Variante schon seit den 1970er Jahren eine gesellschaftskritische, marxistische Theorietradition in Form der „Radical Geography“ fest etablieren. Deren bekanntester Vertreter – David Harvey – hat dabei auch außerhalb geographisch-disziplinärer Grenzen maßgeblich die marxistische Theoriedebatte bereichert. Daher wollen wir in diesem einführenden Workshop gemeinsam den grundlegenden Aufsatz „Zwischen Raum und Zeit: Reflektionen zur Geographischen Imagination“ (in deutscher Übersetzung) lesen und diskutieren. Konkret wollen wir uns der Frage widmen, warum Raum und Zeit keine natürlichen Kategorien sind, sondern wie diese in jeder gesellschaftlichen Formation in Bezug zur sozialen Reproduktion und gemäß den materiellen Praktiken produziert werden. Wie lässt sich eine historische Geographie von Raum und Zeit in der kapitalistischen Epoche formulieren?
Literatur:
• Harvey, David (1990/2007): Zwischen Raum und Zeit: Reflektionen zur Geographischen Imagination. In: Belina, B. und Michel, B. (2007): Raumproduktionen. Beiträge der Radical Geography, eine Zwischenbilanz, Münster, S.37-52 (gekürzt)
• Harvey, David (2001): Globalization and the “Spatial Fix”. In: Geographische Revue Jg. 3, H. 2, S. 23-30.
#2: Zur Kritik inklusionärer Modelle des öffentlichen Raums – AK Kritische Geographie Frankfurt
Mittwoch, 5.11.2008, 18.00 Uhr
Der Themenkomplex „öffentlicher Raum“ hat in den letzten Jahren verstärkte Aufmerksamkeit in Theorie und Praxis erhalten. Vordergründig wird in der Debatte der Verlust offener urbaner Räume durch Privatisierung und Repression beklagt. Es ist zwar richtig, dass damit die Zugangsbedinungen für unerwünschte – also nicht konsumorientierte – Gruppen zu städtischen Räumen nicht besser werden. In der Debatte findet sich aber eine Romantisierung des „früheren“ öffentlichen Raums als „für alle da“. Dass dies nicht so ist und auch nie so war wollen wir mittels eines Textes von Bernd Belina darstellen. Im Fokus wird dabei die Frage stehen, inwiefern städtischer Raum als gesellschaftlich produziert und exklusiv verstanden werden kann und wie auf dieser Grundlage die zunehmenden Kontroll- und Repressionspraxen der letzten Jahre verstanden werden können.
Literatur:
Belina B. (2003): Evicting the undesirables. The idealism of public space and the materialism of the bourgeois State. In: Decroly J.-M. et al. (Hrsg.): Belgeo. Privatisation of urban spaces in contemporary european cities. 2003 (1). 47-62.
#1: Eröffnung der Gegen_uni (Linke Liste - LiLi): Ivi als *Freiraum* oder Lokomotive zur Verwahrlosung des Westends. Inputs: un*like // Linke Liste; sinistra! // Linke Liste; AK Umzug.
Montag, 27.10.2008, 19.00 Uhr
#2: Ladyfeste als queerfeministische Raumpraktiken.
Dienstag, 28.10.2008, 20.00 Uhr
Ausgangspunkt dieser Veranstaltung sind Ladyfeste, ihre Entstehung und Entwicklung sowie ihre Verwurzelung in queer-feministischen Zusammenhängen. Nachdem ein Überblick darüber gegeben wurde, was Ladyfeste sind, sollen anhand von Beispielen verschiedener Ladyfeste und ihrer unterschiedlichen Strategien und Versuche, queer-feministische (Frei-)Räume zu schaffen, Fragen des Umgangs mit/in Freiräumen diskutiert werden.
Ladyfeste sind temporäre Versuche, Ladyspaces oder einen queerfeministischen Raum zu produzieren, wobei diese gestalteten Räume niemals „leere Behälter sind, sondern immer bereits von den vorangegangenen Ereignissen mitgeprägt werden“ (Mooshammer, Trimmel 2007). Selbstverwaltete, subkulturelle Räume, in denen Ladyfeste meist stattfinden, sind durchzogen mit gesamtgesellschaftlichen Herrschaftsverhältnissen; und so gibt es auch hier rassistisches, sexistisches, homo- oder transphobes Verhalten. Dem zu begegnen verlangt unterschiedliche Strategien, wie bspw. FrauenLesbenTrans*-Räume, die diskutiert werden sollen.
Mit Alek (u.a. ladyfest_ffm)
Literatur: Mooshammer, Bettina; Trimmel, Eva (2007): Ladyfest can save your life! Ladyspace als Strategie feministischer Raumproduktion. In: Eismann, Sonja (Hg.): Hot topic. Popfeminismus heute. Mainz, S. 184–189.
#3: Streetart versus Graffiti / oder: Zwei Seiten derselben Medaille?
Mittwoch, 29.10.2008, 19.00 Uhr
Interviews zum Thema »Hype um Streetart« mit Künstlern der backjumps-Ausstellung 2007 im Kunstraum Kreuzberg in Berlin
»Backjumps sieht sich in der Verantwortung, das fehlende Hintergrundwissen an der Schnittstelle zwischen Straße und ‘White Cube’ zu kommunizieren«, so schreiben die Organisatoren und Organisatorinnen der dritten backjumps-Ausstellung im Vorwort zu ihrem Ausstellungskatalog 2007. Genau dieses Thema hat mich zu meiner Magisterarbeit mit dem Titel »Streetart zwischen Alltagskultur und Kunstwelt. Eine kritische Sicht auf verschiedene Repräsentationspraktiken einer postmodernen Subkultur« inspiriert. Wie ist das für die einzelnen Künstler und Künstlerinnen zu vereinbaren: Authentizität und Idealismus auf der einen Seite und Geld-Verdienen und Ausverkauf auf der anderen? Ich habe dazu mehrere VeranstalterInnen und KünstlerInnen und natürlich auch BesucherInnen von Streetart/Graffiti-Ausstellungen im deutschsprachigen Raum interviewt.
In meiner Arbeit entstand eine interessante Konstellation und Diskussion der Felder Dresden (Streetart-Künstler NoLogo), Düsseldorf (Kuratoren-Kollektiv um die Galerie Revolver) und Hamburg (»high art«-Streetart-Kurator und -Sammler Rik Reinking). Meine Mitarbeit und die Interviews während der backjumps-Ausstellung fanden leider aus »dramaturgischen« Gründen keinen Platz mehr im Text der Magisterarbeit, können aber als einzelner Vortrag die Veränderungen der Graffiti- hin zur Streetart-Szene (und ihr friedliches Nebeneinander) greifbar und verstehbar machen. Der Old-School-Writer Cemnoz kann als aktiv gebliebener Writer paradigmatisch für die Geschichte von Graffiti in Deutschland stehen. Insbesondere seine Äußerungen bilden die Diskussionsgrundlage des Vortrags zum Verhältnis von Streetart und Graffiti, wodurch dann auch grundsätzlichere Gedanken zu Kunst und Alltagskultur, Straße und Museumskontext, möglich werden: »Es tritt dabei ein merkwürdiger Effekt zutage: dass nämlich der Kontext eines Objekts höhere Bedeutung gewinnt als das Werk an sich. Das Auftauchen eines Werks in einem anderen/neuen Kontext kann dazu führen, dass sich dessen Bedeutung radikal verschiebt. Vielleicht meinte Walter Benjamin mit seinem Verlust der Aura auch gerade dieses Moment, da die tatsächliche Sammlung und Stellungnahme einem Werk gegenüber nicht (also zunehmend weniger) möglich ist, wenn durch den Kontext schon längst tendenziell entschieden ist, wer das Werk wie empfindet. Kunst ist somit mehr Mittel der Kommunikation, denn der
Reflexion, geworden. Der ästhetische Rahmen entscheidet, mehr noch als die Ästhetik des Werkes selber, über die Bedeutung, die ein Werk annehmen kann«
(Auszug aus der oben genannten Magisterarbeit: Willms 2008).
#4: Hegemonie, Identität und Emanzipation.
Vortrag und Diskussion mit Friederike Habermann
Freitag, 31.10.2008, 19.00 Uhr
Immer wieder wird beklagt, dass Kapitalismus, Sexismus, Rassismus und andere Herrschaftsverhältnisse als unverbunden in der Analyse erscheinen – wenn sie denn überhaupt gemeinsam in die Analyse einbezogen werden. Mit der ‚subjektfundierten Hegemonietheorie’ wird ein Ansatz skizziert, der – aufbauend auf Antonio Gramscis Hegemoniebegriff und in Erweiterung durch postmarxistische, postfeministische und postkoloniale Ansätze – von der Verwobenheit aller Herrschaftsformen ausgeht. Dabei wird deutlich, dass sowohl Identitäten als auch der gesellschaftliche Kontext nicht unabhängig davon gedacht werden können.
Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AKG)
#5: Sieger schreiben Geschichte?
Eine Diskussionsveranstaltung zum Film Der Baader Meinhof Komplex
Montag, 3.11.2008, 20.30 Uhr
Wie wird die Geschichte der bewaffneten Konfrontation zwischen RAF und Staat geschrieben? Der Film Der Baader Meinhof Komplex präsentiert sich naiv authentisch und wird gerade dadurch zur Sinn stiftenden Angelegenheit.
In Form eines Spielfilms werden hier allgemeingültige Aussagen über Rebellion, Legitimität und Scheitern getroffen, die das Bild, das vom so genannten roten Jahrzehnt vorherrscht, mit Sicherheit prägen werden.
Wir wollen in einer offenen Form auf der Grundlage von zehn Thesen über Machart, Inhalte und Implikationen einer solchen Art der Geschichtsschreibung reden.
#6: Bernd Belina: „Die Produktion des Raums bei Henri Lefebvre und David Harvey“
Dienstag, 4.11.2008, 20.00 Uhr
Lefebvre und Harvey haben sich schon lange vor dem „spacial turn“ mit der Frage des Raums als gesellschaftlichem Verhältnis auseinandergesetzt. Bernd Belina wird in seinem Vortrag ihre theoretischen Konzepte vorstellen und gegeneinander diskutieren.
#7: Andrej Holm: “Zur Rolle der Subkultur in Gentrificationprozessen”.
Mittwoch, 5.11.2008, 20.00 Uhr
http://gentrificationblog.wordpress.com
#8: Johanna Hoerning: „Groß, größer, mega? Über die Bedeutung der Größe als Definitionskriterium für Stadt“. Vortrag und Diskussion.
Donnerstag, 6.11.2008, 20.00 Uhr
Der Vortrag widmet sich einer kritischen Auseinandersetzung mit der (stadtsoziologischen) Grundannahme, dass quantitative und qualitative Eigenschaften von Städten in einem direkten Zusammenhang miteinander stehen.
Die Überlegungen werden in einem zweiten Schritt mit dem heutigen wissenschaftlichen Diskurs zu den sog. Mega-Städten konfrontiert.
Zeit und Raum als gesellschaftswissenschaftliche Kategorien.
Donnerstags, 30.10. und 6.11.2008, 18.00 Uhr
In den Gesellschaftswissenschaften sind Zeit und Raum nur sehr selten Gegenstand der Reflexion. Im ersten Moment würde beides meistens auch eher im Bereich der Philosophie, der Physik oder der Geographie verortet werden. Doch entgegen dieser weit verbreiteten Vorannahme sind beide zutiefst gesellschaftlich geprägt. In dem Tutorium soll eine Annäherung an die gesellschaftlichen Implikationen von Zeit und Raum, bzw. an ihre gesellschaftlichen Konstitutionsmomente versucht werden. Hierbei könnte von Kants Annahmen ausgegangen werden, um diese kritisch mit verschiedenen Ansätzen zu kontrastieren: beispielsweise von Lefébvre, Postone, Poulantzas oder Debord. Das genaue Programm wird aber gemeinsam im Tutorium erarbeitet, bzw. ausgehandelt. Es ist hierbei offen und gewünscht, dass die Teilnehmer_innen eigene Vorschläge einbringen.
*dérive*. Streetart in Frankfurt am Main. (Photographien)
Vernissage am Mittwoch, 29.10.2008, 21.30 Uhr.
Öffnungszeiten ab Montag, 3.11.2008 während den Veranstaltungszeiten der gg_uni; Mo, Di, Do 16 .oo- ca. 22.oo, Mi 16.oo - open end, fr 18.oo - 21.oo.
Party / Konzert / Kiosk / Film:
#1: Film: Metropolis. Fritz Lang (1927)
Sonntag, 2.11.2008, 20.00 Uhr, Salon/offenes Atelier im 2. Stock
#2: Film: München - Geschichte einer Stadt.
Freitag, 7.11.2008, 18.00 Uhr
#3: [kiosk] BarAbend. Jeden Mittwoch, ab 22.00 Uhr
#4: gg_uni opening concert: Git Some // Myself // Jokari
Montag, 27.10.2008, 21.00 Uhr
#5: Semesterstart- und Studieprotestsoliparty. Tintus DJ Team [electro - indie - new rave]. Powered by LiLi - Linke Liste an der Uni Frankfurt.
Freitag 14.11.2008, 22.oo
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