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	<title>ivi - institut für vergleichende irrelevanz</title>
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	<pubDate>Wed, 16 May 2012 13:11:28 +0000</pubDate>
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		<title>Kunst – Erkenntnis – Problem Möglichkeiten emanzipatorischer Kunst heute</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 12:24:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ivi-blog</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[[ 22. Juni 2012 bis 24. Juni 2012. ] Kunst – Erkenntnis – Problem
Möglichkeiten emanzipatorischer Kunst heute

22.-24. Juni 2012, Institut für vergleichende Irrelevanz, Frankfurt am Main

„In einer Welt, in der das Kapital mit voller Wucht in allen Ländern einschlägt, die Städte verwüstet und die Menschen ins Elend wirft“: Wo und wie steht die Kunst dazu? Ist die Kunst ein bloßer Luxus, ein idyllischer, versöhnender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">22. Juni 2012</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">24. Juni 2012</td></tr></table><p>Kunst – Erkenntnis – Problem<br />
Möglichkeiten emanzipatorischer Kunst heute</p>
<p>22.-24. Juni 2012, Institut für vergleichende Irrelevanz, Frankfurt am Main</p>
<p>„In einer Welt, in der das Kapital mit voller Wucht in allen Ländern einschlägt, die Städte verwüstet und die Menschen ins Elend wirft“: Wo und wie steht die Kunst dazu? Ist die Kunst ein bloßer Luxus, ein idyllischer, versöhnender Ort der Weltflucht, oder wird in ihr nicht auch die Verlorenheit, Knechtung und Armut der Menschen, wie auch ihre Sehnsucht nach Glück in vorzüglicher Weise kenntlich? Birgt sie nicht ein gerade auch für emanzipatorische Praxis unerlässliches Erkenntnispotential?<br />
Wir meinen, dass das letztere der Fall, auch wenn es durch die herrschenden Zugangsformen zur Kunst wie durch ihre eigene Form oft gerade verhindert wird. Meist werden in emanzipatorischer Praxis lediglich politische Forderungen und theoretische Analysen verfolgt. Aber das reicht nicht: Kunst darf in emanzipatorischer Praxis nicht fehlen.<span id="more-5042"></span><br />
Durch die Kunst ist eine spezifische Erkenntnis möglich, in die wir unmittelbar mit unserem praktischem Selbstverständnis involviert sind, in der wir unmittelbar Gefühl, Denken und Handeln von uns selbst her sinnlich gegenständlich durchleben können. In der ästhetischen Auseinandersetzung der Menschen mit ihren Erfahrungen innerhalb ihrer Verhältnisse kann die Kunst uns Entfremdung gegenständlich, bewusst und erkennbar machen. Im Produzieren und Rezipieren von Kunst können wir subjektive Entfremdung temporär überwinden, wir können erfahren, wie ein befreites Dasein beschaffen sein könnte.<br />
Während die Kulturindustrie und die integrierte Hochkultur, die, tendenziell um ihren kritischen Gehalt gebracht, von der Kulturindustrie kaum noch zu unterscheiden ist, ideologische Perspektiven und Handlungsmuster herausbilden und sie an die aktuellen gesellschaftlichen Erfordernisse anpassen, kann emanzipatorische Kunst diese reflexiv außer Kraft setzen und transformieren helfen.</p>
<p>Diese Überlegungen werfen viele Fragen auf. Daher möchten wir in der Tagung gesellschaftskritische Kunsttheorie und künstlerische Praxis in einen produktiven Dialog treten lassen, um den Sinn progressiver politischer Praxis innerhalb der Kunst auszuloten und die Möglichkeiten emanzipatorischer Kunst heute zu diskutieren.</p>
<p>Über ein ganzes Wochenende werden künstlerische, politische und wissenschaftliche Praxen an einem Platz zusammen arbeiten, einander ihre Perspektiven zeigen, streiten, sich ergänzen. Die Kunst wird uns vergnügen, uns aber auch Dinge sehen lassen und Fragen wecken. Theorievorträge geben Denkmaterial und schaffen Raum, die Kunsterlebnisse in ein gemeinsames Gespräch überzuführen. Lyrik, Theater, Musik und Film soll es an den Abenden geben, ein Raum mit Installationen, Skulpturen und Bildern steht ständig dem sinnlichen Genuss offen.<br />
Abseits der Vorträge wird viel Zeit sein, bei einem Kaffee oder einem Bier das Gehörte und Gesehene in kleineren Kreisen nachwirken zu lassen und weiterzuspinnen. Überall im IvI werden an den drei Tagen erkenntnisreiche Gespräche stattfinden und die unterschiedlichsten Menschen miteinander Neues zur Kunst entwickeln.<br />
Zentral jedoch wird die Frage sein, wo der Punkt ist, an dem das Vergnügen an der Kunst und das theoretische Interesse an ihr politisch wird. Der schwierige Punkt, welche politische Aufgabe Kunst heute haben kann, und wie man die Frage nach dem emanzipatorischen Sinn von Kunst überhaupt stellen muss.<br />
All dies zusammen kann und soll zu einem pulsierenden Gemisch mit Elementen ganz unterschiedlicher Reaktionsweise werden, aus dem heraus neue Arbeitszusammenhänge, viele neue und gute Fragen, und vielleicht sogar die konkrete Idee dessen, worum es politisch und gesellschaftlich in der Kunst gehen muss, entstehen können.</p>
<p>In die Tagung einleiten soll eine Diagnose zeitgenössischer Positionen innerhalb der Kunst. Referenten aus Literatur, Musik, Theater, Film sowie bildender Kunst sollen den gegenwärtigen Stand auf die Möglichkeit einer progressiven Weiterführung hin reflektieren. Eine analytische Basis für unsere Diskussion soll ein Podium zur Formanalyse von bürgerlicher Kunst im Allgemeinen und ein zweites zur Soziologie des Kunstbetriebs bieten. Ersteres Podium soll die Herrschaft der Form über ihren Inhalt in der Kunst und die Bedingtheit dieser Form durch die bürgerliche Gesellschaft analysieren, in letzterem geht es um die Ausschlussmechanismen, die kulturindustrielle Struktur und die Ökonomie des Kunstbetriebs. Vorträge zur Wahrnehmungs- und Erkenntnistheorie sollen, ausgehend vom Subjekt in entfremdeter gesellschaftlicher Praxis, die Bedeutung von Sinnlichkeit, Deutung und Erkenntnis in der Kunst diskutieren. Zuletzt wollen wir uns über die Bedeutung von Kunst in gesellschaftlicher Emanzipation unterhalten, einerseits über die Überlegungen der Avantgarde-Bewegungen hierzu, andererseits über Kunst als Ausgangspunkt für eine allgemeine Kulturkritik des Kapitalismus und für kulturrevolutionäre Bestrebungen. Den Abschluss soll die Diskussion über eine emanzipatorische Weiterentwicklung von Kunst machen, dies geschieht unter Bezug auf das Realismuskonzept.<br />
Darüber hinaus bieten open spaces Raum für offene Diskussionsrunden und freie Workshops aus dem Themenbereich der Tagung.</p>
<p>Die Tagung ist weder eine akademische Veranstaltung noch ein Event und soll so antispektakulär wie möglich sein. Es geht weder um die Präsentation von Modeintellektuellen noch um Karriereoptionen. Inhalt der Tagung soll die Sache sein. Wir freuen uns auf ein vielfältiges Besucherspektrum aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen.<br />
Die Tagung findet im IvI (Institut für vergleichende Irrelevanz) in Frankfurt am Main statt. Ein Ort, der uns wie geschaffen für unser Vorhaben erscheint, ist er doch, aufgrund seiner strukturellen Offenheit, ein deutschlandweit wohl einzigartiges, autonom verwaltetes Zentrum für Politik, Theorie und Kultur, und ausgezeichnet durch einen radikalen politischen Anspruch jenseits traditionslinker Ideologien und durch eine nicht nur auf die Universität, sondern auf die gesamte Stadt hin gerichtete Orientierung und Zusammensetzung seiner Nutzer. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Für Verpflegung ist gesorgt, wir bitten jedoch aus  logistischen Gründen um eine vorherige Anmeldung der Teilnehmer.<br />
Kunst – Erkenntnis – Problem<br />
Möglichkeiten emanzipatorischer Kunst heute<br />
Tagung 22.-24. Juni 2012<br />
Institut für vergleichende Irrelevanz</p>
<p>Während der Tagung ist im Atelier des IvI die Ausstellung “This is all you are” geöffnet.<br />
Kuration: Jennifer Gelardo, Lena Trüper (Frankfurt am Main)</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2012/05/programm-kunst-erkenntnis-problem_stand-155.pdf">Komplettes Tagungsprogramm</a></p>
<p>Tagungsprogramm Freitag, 22. 06. 2012</p>
<p>13:00 Uhr:<br />
Begrüßung und thematische Einführung<br />
Paul Stephan, Emanuel Kapfinger</p>
<p>14:00-17:30 Uhr:<br />
Podium zum Stand der Kunst heute: Formtendenzen der Gegenwartskunst und Möglichkeit des Fortschritts in der Kunst heute</p>
<p>Eröffnung der Fragestellung des Podiums<br />
Emanuel Kapfinger (Frankfurt am Main)</p>
<p>1. Tanz, Neue Musik, Lyrik</p>
<p>Tanz: Steve Valk (Frankfurt am Main)<br />
Neue Musik: Robin Hoffmann (Frankfurt am Main)<br />
Lyrik: Malte Kleinjung (Frankfurt am Main)</p>
<p>im Anschluss: Diskussion</p>
<p>2. Film, Theater</p>
<p>Film: Christoph Hesse (Berlin)<br />
Theater: Andreas Engelmann (Frankfurt am Main)</p>
<p>im Anschluss: Diskussion</p>
<p>3. Design</p>
<p>Design: Jörg Stürzebecher (Frankfurt am Main)</p>
<p>im Anschluss: Diskussion</p>
<p>18:00 Uhr:<br />
Open space I: Workshops</p>
<p>20:00 Uhr: Abendessen</p>
<p>21:00 Uhr:<br />
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Brecht/Weill)<br />
Brechts Theatertheorie und -kritik, Auszüge aus Mahagonny und Kommentierung der Auszüge<br />
Michael Friedrichs (Augsburg)</p>
<p>im Anschluss: Chill-Area (Eigenleben)</p>
<p>Tagungsprogramm Samstag, 23. 06. 2012</p>
<p>10:00-12:00 Uhr:<br />
Formanalyse und Widersprüche der bürgerlichen Kunst</p>
<p>Aufhebung der Kunst<br />
Robert (Leipzig)</p>
<p>Zur Kritik der bürgerlichen Kunst  (vorläufiger Titel)<br />
Martin Dornis (Leipzig)</p>
<p>12:00 Uhr: Mittagessen</p>
<p>13:15-15:00 Uhr:<br />
Kritische Soziologie des Kunstbetriebs<br />
Rosa Perutz (Berlin)</p>
<p>15:30-17:30 Uhr:<br />
Erkenntnis und Wahrnehmung in der Kunst</p>
<p>Kritik des Sehens. Die Kunst der Blindheit und das Spektakel der Wahrnehmung.<br />
Felix Trautmann (Frankfurt am Main)</p>
<p>„Mit den Ohren denken“. Adornos Philosophie der Musik (vorläufiger Titel)<br />
Thomas Zöller (Frankfurt am Main)</p>
<p>18:00 Uhr:<br />
Open space II: Workshops</p>
<p>20 Uhr: Abendessen</p>
<p>21:00 Uhr:<br />
Theaterperformance</p>
<p>im Anschluss: Chill-Area (Robert)</p>
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		<title>8 May 1945: Thank You! Merci! Спасибо!</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 22:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zora</dc:creator>
		
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CCEQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fen.wikipedia.org%2Fwiki%2FVictory_in_Europe_Day&amp;ei=XrzDTZZzhpc64POYsQQ&amp;usg=AFQjCNHAVSf3QEmBKAoRkml6AkTFIhAsVQ"><img class="alignnone size-full wp-image-3446" title="v_e_day2" src="http://ivi.copyriot.com/wp-content/uploads/2011/05/v_e_day2.jpg" alt="v_e_day2" /></a></p>
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		<item>
		<title>Link &amp; Zaskae</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 22:52:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zora</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[program]]></category>

		<category><![CDATA[konzert]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 11. Mai 2012; 21:00; ] Echt bitter. präsentieren

Link
epic &#38; dark aus Belgien
Musik wie Vulkanasche - melancholische Atmosphären, heavy tunes,  schnelle Riffs aber auch langsame epische Parts. So klingen LINK.

Zaskae
hart aber herzlich aus dem Pott
ZASKAE halten es da etwas einfacher, wie in Pompeii wird alles weggefegt. 

Das IvI versteht sich als als selbstorganisierter Raum, welcher  Menschen unabhängig ihres Geschlechts, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">11. Mai 2012</td></tr><tr><td colspan="3">21:00</td></tr></table><p><a href="http://ivi.copyriot.com/wp-content/uploads/2012/05/link-1151.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5022" title="link-1151" src="http://ivi.copyriot.com/wp-content/uploads/2012/05/link-1151.jpg" alt="link-1151" width="500" /></a>Echt bitter. präsentieren</p>
<p><a href="http://linkbelgium.com/" target="_blank">Link</a><br />
epic &amp; dark aus Belgien<br />
Musik wie Vulkanasche - melancholische Atmosphären, heavy tunes,  schnelle Riffs aber auch langsame epische Parts. So klingen LINK.<br />
<span class="text_exposed_show"><br />
<a href="http://www.zaskae.com/" target="_blank">Zaskae</a><br />
hart aber herzlich aus dem Pott<br />
ZASKAE halten es da etwas einfacher, wie in Pompeii wird alles weggefegt. </span></p>
<p>Das IvI versteht sich als als selbstorganisierter Raum, welcher  Menschen unabhängig ihres Geschlechts, ihrer Herkunft,ihres Alters oder  Sexualität die Möglichkeit gibt, sich so frei wie möglich von  gesellschaftlichen Zwängen selbstbestimmt zu bewegen.<br />
Dementsprechend wird rassistisches, sexistisches, homophobes,  antisemitisches oder sonstwie diskriminierendes Verhalten nicht  geduldet.</p>
<p>IvI bleibt!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Volksgemeinschaft, Täterschaft und Antisemitismus</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 10:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zora</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[current]]></category>

		<category><![CDATA[program]]></category>

		<category><![CDATA[antisemitismus]]></category>

		<category><![CDATA[theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 4. Mai 2012; 20:00; ] Volksgemeinschaft,   Täterschaft und Antisemitismus. Buchvorstellung    und Diskussion mit   Markus Brunner, Jan Lohl, Rolf Pohl und  Sebastian   Winter

Was  machte die Idee der  Volksgemeinschaft und den Antisemitismus für     die Menschen im  Nationalsozialismus so attraktiv? Wie wurden sie zu   [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">4. Mai 2012</td></tr><tr><td colspan="3">20:00</td></tr></table><p><strong><em>Volksgemeinschaft,   Täterschaft und Antisemitismus. Buchvorstellung    und Diskussion mit   Markus Brunner, Jan Lohl, Rolf Pohl und  Sebastian   Winter</em></strong></p>
<p>Was  machte die Idee der  Volksgemeinschaft und den Antisemitismus für     die Menschen im  Nationalsozialismus so attraktiv? Wie wurden sie zu     Tätern und  Täterinnen? Wie wirken sich NS-Gefühlserbschaften noch  in    den  nachfolgenden Generationen aus? Der Nationalsozialismus und  seine     gesellschaftlichen Nachwirkungen sind ohne eine  sozialpsychologische     Perspektive nicht zu verstehen. Dies erfordert  die Berück­sichtigung     der subjektiven Dimension der  Nachkriegsgesellschaft sowie der Brüche     und Kontinuitäten nach  1945. Der Band versammelt Aufsätze, die sich   aus   einer  psychoanalytisch-sozialpsychologischen und     geschlechtertheoretischen  Perspektive sowohl mit den psychodynamischen     Mechanismen der  nationalsozialistischen Weltanschauung und Gewalt  als    auch mit den  Versuchen ihrer psychischen Ver­arbeitung in der     Nachkriegszeit  auseinandersetzen.</p>
<p>Im Rahmen der <a href="https://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&amp;DEST=" target="_blank">frankfurter gegenuni 14</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>frankfurter gegenuni 14</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 09:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zora</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[current]]></category>

		<category><![CDATA[program]]></category>

		<category><![CDATA[gegenuni]]></category>

		<category><![CDATA[praxis]]></category>

		<category><![CDATA[theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 30. April 2012 bis 11. Mai 2012. ] frankfurter gegenuni 14
utopie
30.04. – 11.05.2012


utopie – jenseits des rettungsschirms. gegenuni 14

Es scheint, dass gerade in Krisenzeiten die Fluchtlinien häufig in 	 Richtung Utopie verlaufen. So auch bei der Vorbereitung der 14ten 	 Gegenuni. Die Gegenuni, die bisher in den Räumen des Instituts für  vergleichende Irrelevanz stattfindet, steht mit dem bevorstehenden  Verkauf des Gebäudes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">30. April 2012</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">11. Mai 2012</td></tr></table><p><a href="http://ivi.copyriot.com/gg_uni/upcoming-aprilmai-2012gg_uni-14o-utopie" target="_self"><span style="font-size: x-large;"><strong>frankfurter gegenuni 14</strong></span></a><br />
<span style="font-size: xx-large;"><strong>utopie</strong></span><br />
<span style="font-size: x-large;"><strong>30.04. – 11.05.2012</strong></span><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>utopie – jenseits des rettungsschirms. gegenuni 14</strong></p>
<p>Es scheint, dass gerade in Krisenzeiten die Fluchtlinien häufig in 	 Richtung Utopie verlaufen. So auch bei der Vorbereitung der 14ten 	 Gegenuni. Die Gegenuni, die bisher in den Räumen des Instituts für  vergleichende Irrelevanz stattfindet, steht mit dem bevorstehenden  Verkauf des Gebäudes auch erst einmal vor der Frage, wie und wo es  „Morgen“ weitergeht (Infos zur aktuellen Situation unter 	 ivi.copyriot.com).</p>
<p>In der Veranstaltungsreihe wird jedoch weniger eine „Nabelschau“  unternommen, noch neue Utopien entwickelt, sondern dazu eingeladen,  Ansätze, Theorien, Praxen etc. vorzustellen, die auf Utopien verweisen.  Die Gegenuni ist in ihrer Struktur mit einem Setzkasten zu vergleichen,  dessen Wände sich jedoch an verschiedenen Stellen öffnen.<br />
Zu Beginn unserer Arbeit mit dem Thema hatten wir immer wieder das  Problem, den Begriff einzugrenzen. Bei der Annäherung an den 	Begriff  ‚Utopie‘ wurde immer wieder die Verbindung zwischen 	Wunsch – Traum –  Utopie diskutiert. So versuchten wir, eine Grenze zu individuellen  Wünschen und Träumen zu ziehen – der Tod 	der Erbtante, des Chefs oder  der Rivalin sind keine Utopien. Dennoch scheinen solche individuellen  Wünsche und Träume ein Reservoir zu 	bilden, aus dem sich die  kollektiven Entwürfe speisen können. In ihnen enthalten ist die  unbedingte Forderung nach dem individuellen 	Glück, welche es zu  bewahren gilt. Letztlich waren wir uns aber 	einig, dass Utopie für uns  einen emanzipatorischen kollektiven Entwurf meint.<br />
Doch was meint dies nun konkret? Um sich der Utopie anzunähern haben wir  	uns daher mit dem negativen Spiegelbild der Utopie, der Dystopie  befasst. Wird das individuelle Glück nicht bewahrt, sondern völlig von  der Kollektivität aufgehoben, kann die Utopie, wie „positiv“ sie auch  gemeint sein mag, schnell in eine autoritäre Ordnung 	umschlagen.  Insofern schien es uns nachvollziehbar Utopie – frei nach Adorno – als  bestimmte Negation zu denken.<br />
Im 	Gegensatz zur Utopie tritt die Dystopie, dagegen als Mahner_in auf,  doch auch diese Mahnung hat ihre Tücken. So bleibt immer zu untersuchen,  wovor gemahnt wird: Dass alles anders werde? Stünde sie damit nicht im  Dienste einer nostalgischen Betrachtung des Bestehenden oder des  Vergangenen und betriebe damit auch nur 	Affirmation? In Aldous Huxleys  ‚Schöne Neue Welt’ beispielsweise scheint die Gefahr einer autoritären  Herrschaft von 	der Gesellschaft in Verbindung mit der Entwicklung der  Produktivkräfte auszugehen. Deren emanzipative Potentiale und die darin  liegende Möglichkeit der Befreiung des Individuums werden dabei  unterschlagen.<br />
Eine 	andere Frage ist die nach dem utopischen Bewusstsein. Um eine  andere 	Welt denken zu können, müssen Ideen entstehen, mit denen die  bewusstlose Reproduktion des Bestehenden angreifbar wird. Wie lässt sich  utopisches Bewusstsein entwickeln? Können beispielsweise Handlungs- und  Ausdrucksmöglichkeiten vor und hinter der Bühne erprobt werden und die  Revolution so als Möglichkeit inszeniert werden? Kann die Kunst das  leisten oder hat die Kunst doch kein revolutionäres oder utopisches  Potential?<br />
Die Öffnung zum Praktischen beinhaltet aber auch die Frage nach den  derzeitigen Möglichkeiten und dem Entwicklungsstand der Produktivkräfte.  Eng mit Utopien verbunden, oder als Grundlage 	dieser, stellt sich auch  die Frage nach den Bedürfnissen ‚des’ Menschen bzw. dem Begriff von  Gesellschaft.</p>
<p>Wie 	immer haben wir dazu eingeladen, Veranstaltungen zum Thema  Utopie anzubieten. Wir freuen uns über die große Resonanz und bedanken  uns dafür bei allen Mitwirkenden.In das Programm sind auch andere  Veranstaltungen aufgenommen worden, die entweder zu regelmäßigen  Veranstaltungen des Instituts gehören, oder im Zeitraum der Gegenuni  stattfinden.</p>
<p><span id="more-4986"></span></p>
<p><em><strong>eröffnung: montag, 30.04., 20.30h</strong></em></p>
<p><strong>Dienstag, 01.05. 20h </strong><em>Bedrohte Unschlüssigkeit –  zum strukturalistischen Begriff des Phantastischen in der Literatur.  Vortrag und Diskussion mit Bettina Herold</em><br />
Trotz der großen Beliebtheit im weitesten Sinne als phantastisch  bezeichneter Literatur gibt es keine einheitliche 	 literatur­wissenschaftliche Definition des Begriffes des Phantastischen.<br />
Der 	Strukturalist Uwe Durst schlägt in Anlehnung an Tzvetan Todorov  vor, das Phantastische als „Widereinander zweier diskrepanter 	 Realitäten“ zu verstehen, „von denen eine natürlichen, die andere  hingegen übernatürlichen Charakters sei. Sobald sich der Text für eine  Seite entscheide ‘[…] verläßt man das 	Fantastische und tritt in ein  benachbartes Genre ein […].’ Der Zweifel über die Weltgesetze sei für  das Phan­tastische 	konstitutiv, das Phantastische sei die  Unschlüssigkeit (hésitation).“<br />
Da die Vortragende sich u.a. im Rahmen von Prüfungsvorbereitungen mit  Dursts Dissertationsschrift „Theorie der phan­tastischen Literatur“  (LIT, Berlin 2010) beschäftigen musste, wird sich der Vortrag stark an  Dursts Ausführungen orientieren und versuchen, das 	Gemeinte mit einem  oder mehreren konkreten Beispielen zu 	illustrieren.</p>
<p><strong>Mittwoch, 	02.05., 16h</strong><em><br />
Die 	Anfänge der politischen Utopien. Vortrag und Diskussion von 	Nullheimer</em><br />
Die 	erste „Utopie“ der politischen Philosophie ist gar keine: 	Platons  „Staat“. Erst mit Thomas More’s „Utopia“ 1516 	beginnt eigentlich die  Geschichte der Utopie. Die Veranstaltung gibt 	einen Überblick über die  Bestandteile der klassischen Utopie und 	die frühen Werke bis 1640.</p>
<p><strong>Mittwoch, 	02.05., 17h </strong><br />
<em>Utopische 	Erinnerungsarbeit. Workshop mit Gundula Ludwig und Beatrice Müller</em><br />
“Erinnerungsarbeit” 	wurde unter anderem von Frigga Haug als  feministische Methode 	entwickelt, um Vergesellschaftungsprozesse in  ihrer Gleichzeitigkeit 	von Unterwerfung und Ermächtigung in einem  Forschungskollektiv zu 	untersuchen. Die subjekt- und  gesellschafts­theoretische 	Grundannahme dabei ist, dass Subjekte nicht  nur durch 	gesellschaftliche Verhältnisse geprägt werden, sondern sich  auch 	selbsttätig in diese einbauen. Dabei können 	 Herrschafts­verhältnisse, hegemoniale Normen, Zuschreibungen 	und  Klischees reproduziert und zugleich auch widerständig 	angeeignet  werden.<br />
Erinnerungsarbeit 	ist Textarbeit. In einem Forschungskollektiv werden  aufgeschriebene 	Szenen zu einer gemeinsam festgelegten Alltagsfrage zum  Thema Utopie 	so bearbeitet, dass erkannt wird, wie die Subjekte sich  selbst in 	die Gesellschaft entwerfen. Herausgearbeitet wird, auf welche  Weise 	Subjekte an gesellschaftlichen Verhältnissen mitbauen, ohne  diese 	selbst nur als Opfer von Umständen zu betrachten, sondern als 	 handelnde Personen, die (utopische) Veränderungen vornehmen 	könn(t)en.  In der Methode der Erinnerungs­arbeit wird die 	Hierarchie – anders als  in vielen anderen wissenschaftlichen 	Verfahren – zwischen forschendem  Subjekt und beforschten Objekten 	so weit wie möglich verringert, indem  alle am Forschungsprozess 	teilnehmen und damit als Forschende auch  gleichzeitig Beforschte 	sind.<br />
Wir 	treffen uns am Dienstag den 2.5.12 um 17 Uhr, um uns mit 	 methodologischen und erkenntnistheoretischen Vorannahmen das 	„Werkzeug“  der Erinnerungsarbeit an­zueignen, damit wir alle 	bis Donnerstag zu  einer gemeinsam ausgesuchten Frage eine (erinnerte 	&amp; anonymisierte)  Szene auf­schreiben können. Donnerstag den 	3.5 treffen wir uns um 10  Uhr, um die Szenen zu bearbeiten. Weitere 	Treffen könnten dann nach  Lust und Bedarf geplant werden.</p>
<p><strong>Mittwoch, 	02.05., 18h </strong><br />
<em>Paris 	und Nantes – Die verwirklichteUtopie, erlebt im Mai 68. Einführung 	und Diskussion mit 	Lothar Eichhorn</em><br />
1. 	 Die Entstehung der Barrikadenkämpfe<br />
2. 	Entstehung der Basiskomitees und daraus folgend - 	 “Regierungsbildung” in einzelnen Stadtvierteln 	von  Paris und die  Bildung der “Stadtregierung” von 	Nantes.<br />
3. 	Zusammensetzung der “Regierung” und ihre Aufgaben.</p>
<p><strong>Mittwoch, 	02.05., ab 22h</strong><br />
<em>das 	utopische keyosk </em><br />
I_d 	like to be, under the sea ….<br />
We 	would sing and dance around<br />
Because 	we know…..<br />
We 	Are Your 	Friends in a Minimal Nation<br />
Ein 	Paar Takte zur Utopie mit Pierre Van Kerckvoorde. Wege vom Internal  	Empire zur Zombie Nation. Öffentliches Denken in Klängen mit 	 Worteinwürfen.</p>
<p><strong>Donnerstag, 	03.05., 10h</strong><br />
<em>Fortsetzung 	des Workshops Erinnerungs­arbeit und Utopie vom Vortag</em></p>
<p><strong>Donnerstag, 	03.05., 16h</strong><br />
<em>Politische“ 	Utopien bis 1900. Vortrag und Diskussion mit Nullheimer</em><br />
Nach 	dem die ersten Utopien geschrieben wurden herrschte keineswegs 	 „Funkstille“. Allerdings sind die meisten Werke eher der 	 Science-Fiction im Stile des Wild-West-Romans zuzuordnen. In der 	 Veranstaltung werden wir uns die Rosinen rauspicken, als da wären:  	 Voltaires „Kandide“, Thomas Paines „The age of Reason“ und 	William  Morris „News from Nowhere“, nur um einige zu nennen.</p>
<p><strong>Donnerstag, 	03.05., 18h</strong><br />
<em>Utopische 	Momente im Neuen Bauen. Vortrag und Diskussion mit ak neues_ffm</em><br />
Nach 	dem Ersten Weltkrieg und der gescheiterten Revolution in  Westeuropa 	verlagerten sich die Hoffnungen vieler Menschen in den  1920er Jahren 	von der politischen auf die technische Ebene. Der Sprung  in der 	Entwicklung der Produktivkräfte, der mit Elektrifizierung, neuen  	Kommunikationsmedien, neuen Mobilitätsformen und der 	Massenproduktion  von Konsumgütern offensichtlich wurde, machte eine 	Partizipation der  Arbeiter-innenklasse am gesellschaftlichen 	Reichtum erstmals  vorstellbar.<br />
Mit 	dem „Neuen Bauen“, wie es europäische Intellektuelle aus 	 Architektur, Design und Stadtplanung formulierten, wurde der Weg zur 	 Verwirklichung einer Utopie in neuen Bau- und Wohnformen gesehen: 	Die  technologische Angleichung der Reproduktions- an die 	Produktionssphäre  sollte durch veränderte Alltagspraxen einen 	„Neuen Menschen“  hervorbringen.</p>
<p><strong>Freitag, 	04.05., 16h</strong><br />
<em>Der 	Kibbuz als „vorbildliches Nicht-Scheitern“ einer Utopie? 	Workshop  mit Katha 	Rhein und Adrian Oeser </em><br />
Kibbuz 	ist die Bezeichnung für Kollektivsiedlungen in Israel, die sich  	u.a. an sozialistischen  und basisdemokratischen Idealen 	 orientier(t)en. Heute sind viele Kibbuzim privatisiert, andere 	 versuchen weiterhin an einer gemeinschaftlichen Organisation des 	Lebens  festzuhalten.<br />
Martin 	Buber sprach bereits 1950 vom „vorbildlichen Nicht-Scheitern“ 	der Kibbuzim.<br />
In 	unserem Workshop wollen wir uns dem Thema Utopie mit einem Blick auf  	historische und aktuelle Entwicklungen von Kibbuzim zuwenden, sei es 	 mit Martin Buber oder mit Donald Duck.</p>
<p><strong>Freitag, 	04.05., 20h </strong><br />
<em>Volksgemeinschaft, 	Täterschaft und Antisemitismus. Buchvorstellung  und Diskussion mit 	Markus Brunner, Jan Lohl, Rolf Pohl und Sebastian  Winter</em><br />
Was 	machte die Idee der Volksgemeinschaft und den Antisemitismus für 	 die Menschen im Nationalsozialismus so attraktiv? Wie wurden sie zu 	 Tätern und Täterinnen? Wie wirken sich NS-Gefühlserbschaften noch 	in  den nachfolgenden Generationen aus? Der Nationalsozialismus und 	seine  gesellschaftlichen Nachwirkungen sind ohne eine 	sozialpsychologische  Perspektive nicht zu verstehen. Dies erfordert 	die Berück­sichtigung  der subjektiven Dimension der 	Nachkriegsgesellschaft sowie der Brüche  und Kontinuitäten nach 	1945. Der Band versammelt Aufsätze, die sich aus  einer 	psychoanalytisch-sozialpsychologischen und  geschlechtertheoretischen 	Perspektive sowohl mit den psychodynamischen  Mechanismen der 	nationalsozialistischen Weltanschauung und Gewalt als  auch mit den 	Versuchen ihrer psychischen Ver­arbeitung in der  Nachkriegszeit 	auseinandersetzen.</p>
<p><strong>Montag, 	07.05., 16h</strong><br />
<em>Utopie 	goes Praxis“. Vortrag und Diskussion mit Nullheimer</em><br />
Der 	erste praktische Versuch eines anderen Lebens beginnt 1648 mit 	 Gerrard Winstanleys „Digger Manifesto“ in England. Größtenteils 	fanden  solche Versuche jedoch dort statt, wo man meinte, Platz dafür 	zu haben:  In der „neuen“ Welt. Vor allem im 19. Jahrhundert 	sprossen utopische  kommunistische Gemeinschaften, oft mit 	christlichem Hintergrund, in den  USA aus dem Boden.  Ein Überblick 	über die gescheiterten Träume und  die, die zumindest dem Namen 	nach noch existieren.</p>
<p><strong>Montag, 	07.05., 20.30h</strong><br />
<em>Lost 	in Calculation – Die Zeitgeist Utopie. Vortrag und Diskussion mit 	plan_b</em><br />
Der 	Filmemacher Peter Joseph ist mit seiner Zeitgeist Trilogie, die er  	online veröffentlichte, weltweit auf erstaunlich große Resonanz 	 gestoßen. Millionen von Leuten sehen sich die Zeitgeist Filme bei 	 youtube oder sonst wo im Netz an. Während im ersten Film klassische 	 Verschwörungstheorien im Zentrum stehen, geht es in den weiteren 	Filmen  stets auch um Kapitalismuskritik. In seinem dritten Film 	„Zeitgeist –  Moving forward“ wird versucht, eine reale Utopie 	zu entwickeln, eine  technokratische Zukunfts­vision, die 	beansprucht, Widersprüche der  kapitalistischen Gesellschaftsordnung 	zu überwinden.<br />
Wir 	möchten in der Veranstaltung versuchen, die Zeitgeist Utopie anhand  	von Film­beispielen zu skizzieren und einer Kritik zu 	unterziehen.</p>
<p><strong>Dienstag, 	08.05., 16h</strong><br />
<em>Utopien 	des 20. Jahrhunderts. Vortrag und Diskussion mit Nullheimer</em><br />
Der 	Beginn des 20. Jahrhunderts ist noch überwiegend von Utopien im 	 Stile des 19. Jahrhunderts geprägt. Die erste erscheinende ist 	zugleich  ein absolutes Unikat: die zionistische Utopie „Altneuland“ 	von Theodor  Herzl. Mit H.G. Wells „A modern Utopia“ beginnt die 	Zeit, in der der  utopische Roman nicht mehr von den sozialistischen 	Träumen im  Wild-West-Stil handelt, sondern wieder Roman genannt 	werden kann.  Hermann Hesses „Glasperlenspiel“, Franz Werfels 	„Stern der Ungeborenen“  und Ursula Le Guins „Die Enteigneten“ 	sind weitere Beispiele;  allerdings werden Utopien, die von 	Wissenschaftlern geschrieben wurden,  z.B. B.F. Skinners „Walden 	Two“, ebenfalls kritisch präsentiert.</p>
<p><strong>Dienstag 	08.05., 18h</strong><br />
<em>Phantasmata 	post-humaner Körper­lichkeit. Vortrag und Diskussion  	mit Patrice</em><br />
Kunstfrau 	als Text. Phantasmata post­humaner Körperlichkeit aus 	qeer­feministischer Perspektive.<br />
Die 	Kunstfrau als posthumane Animation ist Topos utopischer Literatur-  	und Film­geschichte: Von den unheimlichen Figuren der Kunigunde 	 (Käthchen von Heilbronn) und Olimpia (Der Sandmann) bis zur 	künstlichen  Maria (Metropolis), der ein revolutionäres Versprechen 	zugeschrieben  wird. Als Mensch-Maschine vermittelt die Kunstfrau als 	dialektisches  Bild Natur und Geschichte und ist dabei Allegorie des 	Fortschritts.<br />
Dabei 	erscheint die Kunstfrau sowohl als Perfektion wie Annihilation 	 menschlicher Möglichkeiten und Werte: Die reale Frau als 	“Naturwesen”  bedroht den Fortschritt (der Geschichte) 	dessen Basis eine <em>anorganische 	Produktivität</em> – die Warenproduktion – ist. Die sterile Kunstfrau steht dabei 	gegen  die Natur. Reale Frau und Kunstfrau repräsentieren dabei 	stets zwei  Gesichter der Ware, daher ist die Kunstfrau-Motivik auch 	immer als  Metapher und/oder Kritik der kapitalistischen 	Warenproduktion als  “moderne Variante” des Frauentauschs 	hin lesbar.<br />
Der 	Vortrag soll zum einen zeigen, wie sich in der Kunstfrau 	 patriarchale Bildphantasien verdichten, zum anderen wie gerade in 	 dieser fetischisierten Form revolutionäre Potentiale etwa zur 	 Überwindung von Zwei­geschlechtlichkeit zugleich enthalten 	sind.</p>
<p><strong>Dienstag 	08.05., 20h</strong><br />
<em>Martin 	Heideggers Philosophie: Existentialistische Kulturkritik  oder 	nationalsozialistische Ideologie? Vortrag und Diskussion mit  Emanuel 	Kapfinger und Paul Stephan</em><br />
Anonyme 	Mächte beherrschen die Menschen, ihre Kommunikation ist  sinnleer, 	ihr gemeinsames Leben ist zersplittert und beziehungslos. Nur  mehr 	Getriebene sind sie, die doch zugleich das feste Bewusstsein  haben, 	sie seien ganz sie selbst. Heideggers kulturkritische  Wahrnehmungen 	sind hochaktuell. Allerdings nahm er in seiner  Philosophie eine 	Interpretation des National­sozialismus vor, die  ihresgleichen 	sucht: Nach einer jahrtausendelangen Verfalls­geschichte,  in der 	zuletzt alle Wesenhaftigkeit aus der Welt verloren war, kam ihm  	zufolge 1933 eine metaphysische Zeitenwende. Die Deutschen wurden 	 dieser These nach 1933 unmittelbar ontologisch, d.h. sie waren in 	ihrer  unmittelbaren Wirklichkeit eins mit ihrem Wesen. Der Vortrag 	will das  Verhältnis zwischen Heideggers Philosophie und dem 	Nationalsozialismus  in drei Teilen erörtern:<br />
1. 	Kulturkritik und Existentialismus: Heidegger 	und die Gegenwart<br />
2. 	Philosophische Heidegger-Kritik<br />
3. 	Heideggers philosophische Politik 1933</p>
<p><strong>Mittwoch, 	09.05., 16h</strong><br />
<em>Karl 	Mannheims „utopisches Bewusstsein“. Vortrag und Diskussion mit 	Nullheimer</em><br />
In 	seinem Hauptwerk der Wissenssoziologie „Ideologie und Utopie“ 	 beschreibt Mannheim vier „utopische Mentalitäten“, eine 	Typologie des  utopischen Bewusstseins. Ein Bewusstsein, welches 	nicht „rein“ vorkommt  und auch nicht vom Kontext der jeweiligen 	Zeit getrennt untersucht  werden kann.</p>
<p><strong>Mittwoch, 	09.05., 18h </strong><strong><br />
</strong><em>Ethico-Politics 	– Oder: Der sanfte Zwang zur Impfung. Workshop mit 	Kevin Hall</em><br />
Die 	Dystopie wird in ihrer typischen Ausführung mit repressiven Formen  	der Macht und Herrschaft verbunden, wie sie wahlweise im 	historischen  Faschismus oder im historischen Stalinismus zu 	beobachten waren.  Seltener sind jene Dystopien, die subtilere Formen 	der Machtausübung  thematisieren. In diesem Workshop soll anhand 	eines Ausschnittes von  Nikolas Roses Aufsatz „Tod des Sozialen? 	Eine Neubestimmung der Grenzen  des Regierens“ dessen Konzept der 	Ethico-Politik gemeinsam  herausgearbeitet werden. Anhand eines 	Zeitungsartikels aus der Zeit der  H1N1 Pandemie 2009 wird dieses 	Konzept in einem praktischen  Zusammenhang diskutiert.</p>
<p><strong>Mittwoch 	09.05., 20h</strong><br />
<em>George 	Orwells „1984“: Überwachung und Demokratie. Hörspiel, ab ca. 	22h Barabend</em><br />
George 	Orwell verfasste 1948 den Roman „1984“ in dem er das Bild eines  	dystopischen totalen Überwachungs- und Präventions­staates 	entwirft.  Ist es bei Orwell noch eindeutig eine fiktive Dystopie, 	scheint sie  sich Stück für Stück in den gegenwärtigen Alltag 	einzuschleichen. Die  Überwachung durch Kameras, Handydaten und 	freiwillige  Bürgerpolizist_innen nimmt zu und wird mit dem Slogan 	„Wer nichts zu  verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten“ 	legitimiert. Präventiv  wurde die Vorratsdatenspeicherung ins Leben 	gerufen und muss auch heute  per EU Dekret umgesetzt werden. Neben 	der individualistischen  Legitimation Wer nichts zu verbergen hat… 	wird zunehmend die Forderung  nach Transparenz als Merkmal eines 	Demokratischen Rechtsstaats  ab­gefeiert. Kann man diese Gedanken 	zusammenführen?<br />
Wir 	werden einigen Szenen aus dem Hörspiel „1984“ vorspielen, um 	 anschließend über die derzeitige politische Rhetorik der 	„Transparenz“  zu diskutieren.</p>
<p><strong>Donnerstag, 	10.05., 20h</strong><br />
<em>Hier 	Himmel“. Filmvorführung und Diskussion </em><br />
Der 	Film des Regisseurs Ludwig Metzger aus dem Jahr 2003 ist eine 	 Dokumentation zu Leben und Werk der Schriftstellerin und 	Schauspielerin  Aglaja Veteranyi. Die Collage von Texten, 	Performance-Szenen und  Filmaufnahmen aus der „Zirkuswelt“, in 	der Veteranyi aufwuchs,  vermitteln einen surrealen Charakter. 	Gleichzeitig ist der Film jedoch  auch eine Art Trauerarbeit, da sich 	die Künstlerin 2002 das Leben nahm.</p>
<p><strong>Freitag, 	11.05., 16h </strong><br />
<em>Emanzipation 	als Utopie? Zur Unerreichbarkeit von Emanzipation und  der Rolle der 	Utopie bei Ernesto Laclau und Chantal Mouffe. Workshop  mit Stefan 	Wedermann</em><br />
In 	dem Workshop möchte ich gemeinsam mit den Teilnehmer_innen das 	 Spannungs­verhältnis zwischen „Emanzipation“ und „Utopie“ 	in der  Theorie von Laclau und Mouffe erarbeiten. Das 	Spannungsverhältnis  konstituiert sich dahingehend, als das Laclau 	und Mouffe die Utopie als  Notwendigkeit für die Negation einer 	Ordnung und als Entwurf eines  radikalen Neuen für den Prozess der 	Emanzipation sehen, aber die  Emanzipation gleichzeitig als niemals 	völlig erreichbar verstehen.  Verkommt die Emanzipation damit selbst 	zur Utopie? Auf der Grundlage  eines Textes, würde ich gern mit euch 	darüber diskutieren.<br />
Es 	wäre gut, wenn alle die teilnehmen möchten, sich kurz bei mir 	 melden, damit ich euch den Text zuschicken kann: 	 stefan_wedermann@lavabit.com</p>
<p><strong>Freitag, 	11.05., 18h</strong><br />
<em>Utopie 	und Revolution – eine dialektische Beziehung in der Geschichte. 	Vortrag und Diskussion mit Sadik Usta</em><br />
In 	diesem Referat wird der Versuch unternommen, den Ursprung und die 	 Entwicklung des Utopiebegriffs zu erläutern. Ist Utopie eine 	 neuzeitliche Erscheinung, oder gibt es sie seit Menschengedenken? 	 Außerdem wird in dem Referat auf die Diskussionen innerhalb der 	 akademischen Kreise bzgl. der Rolle und Funktion der Utopie in der 	 Geschichte eingegangen. Was ist der Zweck einer Utopie? Was für 	eine  Rolle spielt sie in der Geschichte? Gibt es ein utopisches 	Denken? Ist  es ein Wesenszug des Menschen, utopisch zu denken und zu 	handeln?  Schließlich wird in dem Referat die unzertrennliche 	Beziehung von  Utopie und Revolution anhand von Beispielen 	untersucht.</p>
<p><strong>utopie. 	vierzehnte frankfurter gegenuni</strong></p>
<p><strong>mo 	30.04. </strong><br />
<strong>18h </strong>[plenum]<br />
<strong>20h </strong>[kantine]<br />
<strong>20.30h </strong>eröffnung</p>
<p><strong>di 	01.05. </strong><br />
<strong>20h </strong>vortrag: <em>bedrohte 	unschlüssigkeit – zum strukturalistischen begriff des 	phantastischen in der literatur. mit bettina herold</em></p>
<p><strong>mi 	02.05.</strong><br />
<strong>16h</strong> vortrag: <em>die 	anfänge der politischen utopien. mit nullheimer</em><br />
<strong>17h </strong>workshop:<em> erinnerungsarbeit und utopie. mit gundula ludwig und beatrice müller </em><br />
<strong>18h </strong>einführung: <em>paris 	und nantes – die verwirklichte Utopie, erlebt im Mai 68. mit lothar 	eichhorn</em><br />
<strong>22h</strong> <em>das 	utopische</em> [keyosk] <em>mit 	pierre van kerckvoorde </em></p>
<p><strong>do 	03.05.</strong><br />
<strong>10-15h </strong>workshop: <em> erinnerungsarbeit und utopie II</em><br />
<strong>16h </strong>vortrag: <em>„politische“ 	utopien bis 1900. mit nullheimer</em><br />
<strong>18h</strong> vortrag: <em>utopische 	momente im neuen bauen. mit ak neues_ffm</em></p>
<p><strong>fr 	04.05.</strong><br />
<strong>16h</strong> vortrag: <em>der 	kibbuz als „vorbildliches nicht-scheitern“ einer utopie? mit 	katha rhein und adrian oeser</em><br />
<strong>20h</strong> buchvorstellung: <em>volksgemeinschaft, 	täterschaft und antisemitismus. mit markus brunner, jan lohl, rolf 	pohl und sebastian winter</em></p>
<p><strong>mo 	07.05.</strong><br />
<strong>16h</strong> vortrag: <em>„utopie 	goes praxis“. mit Nullheimer</em><br />
<strong>18h </strong>[plenum]<br />
<strong>20h </strong>[kantine]<br />
<strong>20.30h</strong> vortrag: <em>lost 	in calculation – die zeitgeist utopie. mit plan_b</em></p>
<p><strong>di 08.05.</strong><br />
<strong>16h</strong> vortrag: <em>utopien des 20. jahrhunderts. mit nullheimer</em><br />
<strong>18h </strong>vortrag:<em>phantasmata posthumaner körperlichkeit. mit patrice</em><br />
<strong>20h </strong>vortrag: <em>martin heideggers philosophie:  existentialistische kulturkritik oder nationalsozialistische ideologie?  mit emanuel kapfinger und paul stephan</em></p>
<p><strong>mi 09.05. </strong><br />
<strong>16h </strong><em>karl mannheims „utopisches bewusstsein“. mit nullheimer</em><br />
<strong>18h</strong> workshop: <em>ethico-politics – oder: der sanfte zwang zur impfung. mit kevin hall</em><br />
<strong>20h</strong>hörspiel: <em> george orwells „1984“: überwachung und demokratie</em><br />
<strong>22h</strong> [keyosk]: <em>barabend</em></p>
<p><strong>do 10.05.</strong><br />
<strong>20h</strong> film: <em>hier himmel</em></p>
<p><strong>fr 11.05.</strong><br />
<strong>16h </strong>workshop: <em>emanzipation als utopie? zur  unerreichbarkeit von emanzipation und der rolle der utopie bei laclau  und mouffe. mit stefan wedermann</em><br />
<strong>18h </strong>vortrag:<em> utopie und revolution – eine dialektische beziehung in der geschichte. mit sadik usta</em><br />
<strong>22h </strong><em>konzert mit LINK (dark crust) +support</em></p>
<p><strong>institut für vergleichende irrelevanz * kettenhofweg 130 * frankfurt/m.</strong><br />
<strong>aktualisierungen unter ivi.copyriot.com</strong></p>
<p style="text-align: right;"><a href="../wp-content/uploads/2012/03/gg_uni_14.pdf">Programm als Download (*.pdf)</a><em></em></p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.facebook.com/events/172183289570700/" target="_blank">Facebook Event</a><em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>28.04. FNESSNEJ // TH‘MOLE // NEWMEN // IvI</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 14:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zora</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[current]]></category>

		<category><![CDATA[program]]></category>

		<category><![CDATA[konzert]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 28. April 2012; 21:30; ] 



th'mole
Th' Mole, AKA DJ 0.000001, makes undefinable music which is scientifically designed to make you happier, stronger, and more beautiful. With a live set combining colorful costumes, ridiculous dancing, confetti cannons, and sometimes a gorilla, he will make you rejoice and dance your pants off.

His music has been released by numerous indie labels (Daly City, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">28. April 2012</td></tr><tr><td colspan="3">21:30</td></tr></table><p><a title="2804_ivi_web by leave_ptrck, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/41372597@N08/6963232406/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7193/6963232406_f0d336d62d_z.jpg" alt="2804_ivi_web" width="449" height="640" /></a></p>
<p><a href="http://www.dalycityrecords.com/the_mole/"><br />
</a></p>
<h3><span style="text-decoration: line-through;"><a href="http://www.dalycityrecords.com/the_mole/">th&#8217;mole</a></span></h3>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Th&#8217; Mole, AKA DJ 0.000001, makes undefinable music which is scientifically designed to make you happier, stronger, and more beautiful. With a live set combining colorful costumes, ridiculous dancing, confetti cannons, and sometimes a gorilla, he will make you rejoice and dance your pants off.</span></p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">His music has been released by numerous indie labels (Daly City, Hectic, Zhark, Anti-Party, Vaatican, etc.), and he has toured Europe six times, as well as Canada, and many times throughout the US, sharing stages with such notables as DJ Krush, Venetian Snares, Ghislain Poirier, Living Legends, Meat Beat Manifesto, Mark Mothersbaugh, Alias, Riddlore, Jason Forrest, Drop The Lime, K-The-I???, Otto Von Schirach, Broken Note, 6Blocc, Filastine, Bizzart, Curse Ov Dialect, The Chicharones, Josh Martinez, Realicide, Bleubird, Hecate, Baseck, Sonic Death Rabbit, Orko, Mochipet, Hottub, Food For Animals, Azeem, and more. Whoop-tee-doo!!</span></p>
<p><strong>BAD NEWS: th‘mole wird diesen samstag NICHT in frankfurt im IvI  auftretten. leider gab es ein kleines missverständniss oder  kommunikationsschwierigkeit was dazu geführt hat, dass er am 28. in  berlin spielt. es gibt eine kleine chance dass das konzert nachgeholt  wird mit ihm. ansonsten müsst ihr zu den homies nach darmi fahren  http://www.facebook.com/events/235723123186264/ tut uns sehr leid.</strong></p>
<p><object width="420" height="315" data="http://www.youtube.com/v/HU32CU-7gpY?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/HU32CU-7gpY?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><a href="http://www.fnessnej.de/"><br />
</a></p>
<h3><a href="http://www.fnessnej.de/">fnessnej</a></h3>
<p>with approximately 115db of complex sounding, yet rhythmical-melodic synthesis of eight legs, four heads, about 10 percussion instruments (acoustic / electronic), 5 stringed instruments (electronic / midi), ancient computers, roughly 357 keys (black / white) on ~12 keyboards (synthesizers / toys), somewhat 820 feet of cable and a digital mixing console. the later devices are to be found, placed on a table in front of a stage, which domiciles a drumset /w drummer, whilst the residual six legs simultaneously execute the process of actuating the remaining equipment by means of coordinating mazy movements in highspeed. Receiving the knertzy audio-visual simile may lead to impulse of motion.</p>
<p><object width="420" height="315" data="http://www.youtube.com/v/9K-9xMMuwgI?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9K-9xMMuwgI?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<h3>NEWMEN</h3>
<p>NEWMEN is a trio distilling noise out of pop jungle(s), post garage(s) and neo wave(s).<br />
A sound experience oscilating between asphalt, sun and disco. Oh, and by the way: they are boys from the corners of frankfurt.</p>
<p>Wie immer im IvI, Kettenhofweg 130, 60325 Frankfurt. Ab 21:30 Uhr werdet ihr rein gelassen&#8230;..</p>
<p><a href="http://showoff.blogsport.de/" target="_blank">http://showoff.blogsport.de/</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pussy Riot Soli Barabend</title>
		<link>http://ivi.copyriot.com/pussy-riot-soli-barabend</link>
		<comments>http://ivi.copyriot.com/pussy-riot-soli-barabend#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 09:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zora</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[current]]></category>

		<category><![CDATA[program]]></category>

		<category><![CDATA[feminism]]></category>

		<category><![CDATA[queer]]></category>

		<category><![CDATA[saufen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ivi.copyriot.com/?p=4970</guid>
		<description><![CDATA[[ 25. April 2012; 21:00; ] Wir zeigen ein paar Filmchen zum Thema, es gibt vegane Leckereien, Musik  und so weiter und so fort. Vielleicht sogar noch ein paar andere coole  Sachen... Einnahmen spenden wir an Pussy Riot für Gerichtskosten und  ähnliches.





Untersuchungshaft wurde nun bis zum 24. Juni verlängert...
http://freepussyriot.org/de/news-de

Das sagt Wiki dazu:

Pussy Riot ist der Name eines feministischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">25. April 2012</td></tr><tr><td colspan="3">21:00</td></tr></table><p>Wir zeigen ein paar Filmchen zum Thema, es gibt vegane Leckereien, Musik  und so weiter und so fort. Vielleicht sogar noch ein paar andere coole  Sachen&#8230; Einnahmen spenden wir an Pussy Riot für Gerichtskosten und  ähnliches.</p>
<p><object width="640" height="390" data="http://www.youtube.com/v/yqcmldeC7Ec?version=3&amp;feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/yqcmldeC7Ec?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><object width="640" height="390" data="http://www.youtube.com/v/GCasuaAczKY?version=3&amp;feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GCasuaAczKY?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Untersuchungshaft wurde nun bis zum 24. Juni verlängert&#8230;<br />
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<p>Das sagt Wiki dazu:</p>
<p>Pussy Riot ist der Name eines feministischen Punkrock-Kollektivs aus  Moskau. Es gilt als Vertreter der Riot Grrrl Movement; ihre Mitglieder  geben Bands wie Bikini Kill als Vorbild an.Die Gruppe ist ein loser  Zusammenschluss von etwa zehn Frauen im Alter von Mitte 20. Ihre  Verhaftung im März 2012 löste zahlreiche Debatten in den russischen  Medien über Kunst, Religion und Politik aus.</p>
<p>Im Vorfeld der  russische Präsidentschaftswahlen ist die Gruppe seit Oktober 2011 aktiv.  Zahlreiche Auftritte auf öffentlichen Plätzen wie Metrostationen und  dem Roten Platz, bei denen sie stets ihre Gesichter durch Mützen  verdecken, wurden von ihr gefilmt und auf dem Videoportal Youtube  veröffentlicht. Dabei äußert sie harsche Kritik am Präsidenten Wladimir  Putin. In ihrem Blog rufen sie dazu auf, öffentliche Orte in Russland zu  besetzen und schrieben unter anderem:</p>
<p>„Wir erinnern uns an  die Ereignisse des Jahres 1968. Die gleichen Machtstrukturen wie bei  Breschnew regieren das Land immer noch, sie sind nicht weg. Nur die  Formen des Autoritarismus, der Kontrolle und des staatlichen Terrors  haben sich geändert [...] Bürger werden in Russland bis heute von den  Machthabern für psychisch Kranke gehalten, die keine Entscheidungen  selbstständig treffen können.“</p>
<p>Weltweites Aufsehen erzielte das  Kollektiv schließlich durch eine unauthorisierte Aktion in der  Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau am 21. Februar 2012.Als Folge wurden  alle Mitglieder in Untersuchungshaft genommen. Gegen drei Mitglieder  wurde Anklage wegen „Rowdytum“ nach Paragraph 213 des russischen  Strafgesetzbuchs erhoben.[6] Das Urteil wird für Ende April 2012  erwartet; bei einer Verurteilung drohen den Angeklagten bis zu sieben  Jahren Haft.</p>
<p><span> Der Patriarch der russisch-orthodoxen  Kirche, Kyrill I., verurteilte die Aktion als Blasphemie. Mehr als 2.000  Gläubige sprachen sich in einem offenen Brief an Kyrill I. gegen eine  Bestrafung der Bandmitglieder aus.[9] Wladimir Petrowitsch Lukin,  Menschenrechtsbeauftragter</span> der Regierung Putin, forderte eine Haftverschonung. Ein Strafverfahren sei „jenseits jeder Vorstellung“.</p>
<p>Quelle: <a rel="nofollow nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot" target="_blank"><span>http://de.wikipedia.org/</span>wiki/Pussy_Riot</a></p>
<p>Mehr dazu und Anleitungen zum Support: <a rel="nofollow nofollow" href="http://freepussyriot.org/" target="_blank">http://freepussyriot.org/</a><br />
auch auf deutsch: <a rel="nofollow nofollow" href="http://freepussyriot.org/de/de/actions" target="_blank"><span>http://freepussyriot.org/</span>de/de/actions</a></p>
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