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translab: 5. - 6.o3. // 14:00 // Lektüreworkshop „Überlegungen zur Judenfrage“ Sartres klassischer Versuch einer philosophisch fundierten Analyse des Antisemitismus aus dem Jahr 1946. Geplant ist ein intensiver Lektüreworkshop über das Wochenende. Eine Vorbereitung und der Besitz des Textes wären wünschenswert. transLib @ IVI Komplettes Programm der Veranstaltungreihe “Existentialism Revisted” als Download (*pdf): hier oder hier
translab: Existenzialistischer Kneipenabend 20:00 Uhr: Lesung aus Romanen von Sartre und Camus Motto: Schwarzer Rolli, Sonnenbrille, Rotwein & Gauloises ohne Filter - und natürlich: Jazz So in etwa würden wir das Lebensgefühl der existentialistischen Subkultur der 50er Jahre beschreiben, das wir im Themenabend versuchsweise reinszenieren wollen. Einstimmen wollen wir mit einem kleinen Input zu dieser Subkultur sowie mit der Lesung aus Romanen existenzialistischer Autoren wie Sartre und Camus. Komplettes Programm der Veranstaltungreihe “Existentialism Revisted” als Download (*pdf): hier oder hier
translab: So 30.1. Lesekreis Das 3. Kapitel des 3. Teils von Sartres Hauptwerk “Das Sein und das Nichts” stellt die Grundbegriffe seiner Sozialphilosophie vor. Ausgehend von seiner Theorie des “Anderen” als “Schranke meiner Freiheit” versucht Sartre eine systematische Darlegung der konkreten Verlaufsformen, die das wesentlich antagonistische Verhältnis von mir zum Anderen annehmen kann. Im Zentrum stehen dabei bekannte Phänomene wie Hass, Liebe, Sexualität, Sprache, Sadomasochismus und Sozialität überhaupt, die sich jedoch unter dem Blickwinkel von Sartres phänomenologischer Ontologie und der sich auf sie gründenden “existentiellen Psychoanalyse” völlig anders darstellen als in konkurrierenden Theorien anthropologischer, soziologischer oder psychologischer Couleur. Im Zentrum steht dabei der Gedanke, dass sich der Mensch dem Konflikt mit anderen Menschen zwar stellen muss, dass dieser Konflikt jedoch letztendlich nie aufgehoben werden kann, so sehr er sich im Durchgang durch die verschiedenen Verhaltensweisen auch darum bemüht. Komplettes Programm der Veranstaltungreihe “Existentialism Revisted” als Download (*pdf): hier oder hier
11.02.2011 22h PÜNKTLICH!!!! ENDE 00.30h!! IVI // kettenhofweg 130
. Join us for the coming out dance party of the year as Gay Beast ride the „Second Wave“ straight onto the streets! Formed in 2005 and renowned as Minnesota’s premier agit-prog queer band, Gay Beast cuts a careening groove between the prickly corners of tunefulness and musical density, danceability and controlled chaos. On Second Wave, their sophomore effort and first release on Skin Graft Records, the trio lets fly with utopic visions of second-wave feminism, exposing a mood-swinging musical reach heretofore unheard. Join us as the nuclear family explodes into a psychedelic mushroom cloud of writhing, urgent vocals set against the precise, premeditated clatter of guitar, drums and keys. Add a dash of electronic psych, and a spoonful of sax – and your goose is cooked. File under: AIDS Wolf, DNA, Flying Luttenbachers, Ex Models, Arab on Radar, XBXRX Label: www.skingraftrecords.com/bandhtmlpages/gaybeast.html
. shaky shaky lofi beach pop on its own tropical island.
Aktuelles zur Situation der Studierendenparlamentswahlen und Gewaltübergriffe an der FH Frankfurt/ StuPa-Sitzung 13.01.2011/ 13.30h FH Frankfurt Hessischer Rundfunk: FH Frankfurt prüft Wahlvorgang Dazu: FAZ/ Printausgabe: 14.o1.2011:
Wahl an FH wird geprüft. An der Fachhochschule wird ein Ältestenrat prüfen, ob die Wahl zum Studentenparlament (Stupa) vom Dezember gültig ist. Gestern hat die Vertretung drei Personen in das Gremium gewählt. Die Sitzung, bei der auch FH-Präsident Detlev Buchholz anwesend war, verlief ohne Zwischenfälle. Schon am 16. Dezember hatte der Ältestenrat neu besetzt werden sollen, die Sitzung hatte aber abgebrochen werden müssen: Nach Angaben des AStA waren Parlamentarier von Mitgliedern und Sympathisanten der Liste „Aktive Studentenvertreter” (ASV) beleidigt und verletzt worden (F.A.Z. vom Dienstag). Der AStA bezweifelt die Gültigkeit der Stupa-Wahl: Vertreter der ASV hätten Studenten bedrängt, für ihre Liste zu stimmen. Die Gruppierung wurde mit zwölf Sitzen stärkste Kraft vor den Listen, die den jetzigen AStA stellen. Kritiker werfen der ASV zudem vor, sie sei eine rechtsextreme Gruppierung; Mitglieder der Liste würden mit den türkisch-nationalistischen „Grauen Wölfen” sympathisieren. Danach gefragt, ob dies stimme, sagte ASV-Vertreterin Sevil Gürbüz gestern vor Journalisten: „Eigentlich nicht, aber ich habe auch nichts gegen die.” Die Stupa-Satzung gibt dem Ältestenrat keine zeitliche Begrenzung vor, um über die Gültigkeit der Wahlen zu entscheiden. Das Stupa-Präsidium hofft, dass das Gremium Anfang nächsten Monats mit der Prüfung der Wahlen beginnt. FAZ/ Printausgabe: 14.01.2011. embe. Resolution des Studierendenparlaments der JLU Gießen vom 13.01.2011 Infos und Updates: http://asta-fh-frankfurt.de/ Im folgenden dokumentiert das Ivi die Erklärungen anläßlich der gewaltsamen Übergriffe auf die Sitzung des Studierendenparlaments der FH Frankfurt a/Main am 16.12.2010. Das Ivi solidarisiert sich ausdrücklich mit dem AStA der FH Frankfurt und empfiehlt die StuPa Sitzung an der FH am kommenden Donnerstag, 13.o1.2011, zu besuchen. Ort & Zeit: FH Frankfurt, Gebäude 4, Raum 111/112, Donnerstag, 13.o1.2011, 13.3o, ab 12,oo wird es ein Vortreffen im roten Haus geben.Eine ausführlichere Erklärung folgt. Gewalttätiger Übergriff auf die Studierendenparlamentssitzung am 16. Dezember 2010Pressemitteilung des Präsidiums des 36. Studierendenparlaments der FH Ffm Am vergangenen Donnerstag wurden die Mitglieder des Studierendenparlaments (StuPa) der Fachhochschule Frankfurt in ihrem Sitzungsraum von ungewöhnlich vielen Gästen in einer lauten und aggressiven Atmosphäre empfangen. Bis zumAnfang der Sitzung wuchs die Anzahl der Besucher auf schätzungsweise 50 Personen an. Darunter waren Vertreter der neu gegründeten Listen der Studierendenschaft ZOLL, ASV und WWK; einige der Anwesenden schienen nicht einmal der Hochschule anzugehören. Ziel der angesetzten StuPa-Sitzung war, den Ältestenrat der Studierendenschaft zu wählen, der über die Gültigkeit der zwischen dem sechsten und neunten Dezember stattgefundenen Wahlen zum Studierendenparlament der FH Frankfurt entscheidet. Mehrere Hochschulangehörige haben die Wahlen angefochten, da es dabei nach ihrer Meinung zu mehreren Unregelmäßigkeiten kam. Daher erklärten Die Mitglieder des amtierenden StuPa waren Beleidigungen und provokanten Zwischenrufen ausgesetzt, die sich insbesondere gegen die anwesenden Frauen, KurdInnen und homosexuellen Menschen richteten. Ohne Erlaubnis wurden Fotos von ParlamentarierInnen gemacht, eine Unterlassungsaufforderung ließ die Situation noch mehr eskalieren. Um die Sitzung doch durchführen zu können, forderten Mitglieder des StuPa eine Fortsetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Mehrheit der Gäste weigerte sich den Saal zu räumen, dabei wurden die ParlamentarierInnen weiterhin beleidigt und beschimpft. Auf Nachdruck zogen einige Personen schließlich zum Ausgang. Dabei wurde im Raum Tränengas versprüht. Ein Mitglied des StuPa erlitt daraufhin einen Asthmaanfall und musste medizinisch versorgt werden. Auch weitere TeilnehmerInnen der Versammlung klagten über Atemnot, Hustenreiz und tränende Augen. Als die Angehörigen des StuPa den Sitzungsraum zum Lüften verließen, wurden die verbalen Übergriffe der Besucher fortgesetzt, es fielen mehrere Drohungen und Das Präsidium des Studierendenparlaments verurteilt diese gewaltsamen Übergriffe auf die Grundsätze der parlamentarischen Demokratie aufs Schärfste! So kann Demokratie nicht funktionieren. Diese Missstände bedürfen erhöhter Aufmerksamkeit und Wachsamkeit, um undemokratischen Tendenzen keinen Raum zu geben. Stellungnahme der LandesAStenKonferenz Hessen zu den gewalttätigen Übergriffen an der Fachhochschule Frankfurt am MainDie hessischen ASten verurteilen die gewalttätigen Vorkommnisse während der letzten Sitzung des Studierendenparlaments vom 16. Dezember 2010 aufs Schärfste. Innerhalb der Sitzung des 36. Studierendenparlaments kam es zunächst zu sexistischen, homophoben und rassistischen Äußerungen gegenüber amtierenden Parlamentarier_Innen, die den weiteren Ablauf bis zur Wahl des Ältestenrates aggressiv prägten. Als die Besucher_Innen zu diesem Tagesordnungspunkt gebeten wurden den Raum für die nicht öffentliche Wahl des Ältestenrates zu verlassen, kam es zu Handgreiflichkeiten und einem Reizgasangriff auf einen Parlamentarier, welcher aufgrund eines Asthmaanfalls notärztlich behandelt werden musste. Die Landesastenkonferenz verurteilt diese gewalttätigen Übergriffe auf gewählte Studierendenvertreter_Innen. Die LandesAStenKonferenz solidarisiert sich mit allen Betroffenen und wird auch weiterhin undemokratischen und rechten Tendenzen keinen Raum, sondern eine klare Absage erteilen. Solidaritätserklärung des ABSDas Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) verurteilt die Vorkommnisse im Studierendenparlament der FH Frankfurt vom 16.12.2010: „Die Mitglieder des amtierenden StuPa waren Beleidigungen und provokanten Zwischenrufen ausgesetzt, die sich insbesondere gegen die anwesenden Frauen, KurdInnen und homosexuellen Menschen richteten. Ohne Erlaubnis wurden Fotos von ParlamentarierInnen gemacht, eine Unterlassungsaufforderung ließ die Situation noch mehr eskalieren. Die ParlamentarierInnen wurden beleidigt und beschimpft. Auf Nachdruck zogen einige Personen schließlich zum Ausgang. Dabei wurde im Raum Tränengas versprüht. Ein Mitglied des StuPa erlitt daraufhin einen Asthmaanfall und musste medizinisch versorgt werden. Auch weitere TeilnehmerInnen der Versammlung klagten über Atemnot, Hustenreiz und tränende Augen. Als die Angehörigen des StuPa den Sitzungsraum zum Lüften verließen, wurden die verbalen Übergriffe der Besucher fortgesetzt, es fielen mehrere Drohungen und Einschüchterungsparolen. Mehrere Mitglieder der neu gegründeten Listen haben währenddessen die gelungene Sitzungsstörung mit Sekt gefeiert.“ Auch zahlreiche ABS-BündnispartnerInnen und ABS-Aktive waren Beschimpfungen, Bedrohungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt um ein Ihnen missliebiges Ergebnis des Studierendenparlamentes mit allen Mitteln zu verhindern. Spätestens durch die tätlichen Angriffe die zu Körperverletzungen führten verließen die TäterInnen jeden Rahmen. Besonders erschreckend ist der Vorfall aufgrund seines sexistischen, chauvinistischen und rassistischen Hintergrundes. Sollte es zutreffen, dass die türkisch-nationalistische Organisation der „Grauen Wölfe“ hinter diesem Überfall steckt bedarf es weiterer Schritte. Wir fordern deshalb die verdächtigten Listen auf ihre eigenen Strukturen kritisch zu hinterfragen. Es passiert leider immer wieder, dass FaschistInnen mit Mainstream-Meinungen/Positionen bis an die Spitze von scheinbar unpolitischen Hochschullisten aufsteigen. Das ABS solidarisiert sich ausdrücklich mit den Opfern der gewaltsam gesprengten Studierendenparlamentssitzung vom 16.12.2010! Solidaritätserklärung des KffB Dortmund
Wir solidarisieren uns mit den Opfern rechter Gewalt an der FH Frankfurt und verurteilen die uns berichteten Einschüchterungs- und Wahlmanipulationsversuche. Solches Verhalten und das dahinter stehende rechte Gedankengut wird von uns zu keiner Zeit toleriert werden. Als vom StuPa anerkannte Gruppe der Studierendenschaft der TU Dortmund ist es für uns im Alltag unerlässlich rechtem, sexistischem, antisemitischem, rassistischem und anderem menschenverachtenden Verhalten entgegenzutreten. Im folgenden dokumentieren wir die Pressemitteilung des Präsidiums des StuPa der FH Frankfurt, in welcher die Vorkommnisse, auf die wir uns beziehen, näher erläutert werden. *Gewalttätiger Übergriff auf die Studierendenparlamentssitzung am 16. Dezember 2010* Am vergangenen Donnerstag wurden die Mitglieder des Studierendenparlaments (StuPa) der Fachhochschule Frankfurt in ihrem Sitzungsraum von ungewöhnlich vielen Gästen in einer lauten und aggressiven Atmosphäre empfangen. Bis zum Anfang der Sitzung wuchs die Anzahl der Besucher auf schätzungsweise 50 Personen an. Darunter waren Vertreter der neu gegründeten Listen der Studierendenschaft ZOLL, ASV und WWK; einige der Anwesenden schienen nicht einmal der Hochschule Ziel der angesetzten StuPa-Sitzung war, den Ältestenrat der Studierendenschaft zu wählen, der über die Gültigkeit der zwischen dem sechsten und neunten Dezember stattgefundenen Wahlen zum Studierendenparlament der FH Frankfurt entscheidet. Mehrere Hochschulangehörige haben die Wahlen angefochten, da es dabei nach ihrer Meinung zu mehreren Unregelmäßigkeiten kam. Daher erklärten die Gewinner der angefochtenen Wahl ihre Absicht, den ordnungsgemäßen Ablauf der StuPa-Sitzung zu stören. Die Mitglieder des amtierenden StuPa waren Beleidigungen und provokanten Zwischenrufen ausgesetzt, die sich insbesondere gegen die anwesenden Frauen, KurdInnen und homosexuellen Menschen richteten. Ohne Erlaubnis wurden Fotos von ParlamentarierInnen gemacht, eine Unterlassungsaufforderung ließ die Situation noch mehr eskalieren. Um die Sitzung doch durchführen zu können, forderten Mitglieder des StuPa eine Fortsetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Mehrheit der Gäste weigerte sich den Saal zu räumen, dabei wurden die ParlamentarierInnen weiterhin beleidigt und beschimpft. Auf Nachdruck zogen einige Personen schließlich zum Ausgang. Dabei wurde im Raum Tränengas versprüht. Ein Mitglied des StuPa erlitt daraufhin einen Asthmaanfall und musste medizinisch versorgt werden. Auch weitere TeilnehmerInnen der Versammlung klagten über Atemnot, Hustenreiz und tränende Augen. Als die Angehörigen des StuPa den Sitzungsraum zum Lüften verließen, wurden die verbalen Übergriffe der Besucher fortgesetzt, es fielen mehrere Drohungen und Einschüchterungsparolen. Mehrere Mitglieder der neu gegründeten Listen haben währenddessen die gelungene Sitzungsstörung mit Sekt gefeiert. Angesichts der bedrohlichen Situation sah sich das StuPa-Präsidium gezwungen die Sitzung vorzeitig zu beenden. Das Präsidium des Studierendenparlaments verurteilt diese gewaltsamen Übergriffe auf die Grundsätze der parlamentarischen Demokratie aufs Schärfste! So kann Demokratie nicht funktionieren. Diese Missstände bedürfen erhöhter Aufmerksamkeit und Wachsamkeit, um undemokratischen Tendenzen keinen Raum zu geben. Solidaritätserklärung der Hochschule für GestaltungDie jüngsten Geschehnisse in den Wahlen an der Fachhochschule sind erschütternd. Von Wahlbetrug, Beleidigungen, Drohungen über Rassismus bis hin zu einem tätlichen Angriff mit Reizgas reichen die Aktionen opponierender Studierender in diesem Wahlkampf. Das bei oben genanntem Angriff beinahe jemand einem Asthmaanfall erlegen wäre, hinterlässt einen sprachlos. Es ist zu tiefst beunruhigend und aufs schärfste zu kritisieren was hier geschehen ist. Was wir in den letzten Wochen im kleinen erlebt haben, war ein direkter Angriff auf die Demokratie innerhalb der Fachhochschule und kann auch so verstanden werden, insbesondere aus diesem Grund muss den Akteuren hinter diesen Aktionen gezeigt werden, dass weder unlautere Mittel im Wahlkampf, noch diffamierende Aussagen gegenüber kurdisch-stämmigen Mitbürgern oder das wortwörtliche “sprengen” einer Sitzung stillschweigend in Kauf genommen werden. Sollten solche Ausschreitungen final an einer Hochschule (wieder) Duldung erfahren, steht es schlecht um den “Bildungsstandort Deutschland”, denn wir sprechen hier nicht von politischen Meinungsverschiedenheiten, es geht nicht um links oder rechts, um Positionen, Theorie und Diskurs: es handelt sich um die Ausübung von Gewalt. Gewalt in Form und Sprache. - Pascal Davíd Breitenbach Ich möchte an dieser Stelle noch einmal konkret darauf hinweisen, dass es sich hierbei um eine direkte Stellungnahme (aufgrund von Zeitmangel) des Info- und Kulturreferats vertreten durch meine Person und Florian Albrecht-Schoeck handelt und nicht um eine generelle beschlossene Formulierung aller Organe. Allerdings haben wir die Vorfälle kurz besprechen können und gehen alle d’accord, dass wir Gewalt und Beeinflussung, sowie Diskriminierung in welcher Sache auch immer verurteilen. Hochachtungsvoll, Solidaritätserklärung des AStA_HildesheimDer AStA der Universität Hildesheim verurteilt die Vorkommnisse im Studierendenparlament der FH Frankfurt vom 16.12.2011. Solidaritatserklärung der LandesASten-Konferenz Baden-Württemberg (*.pdf)AStA der JLU Gießen: Solidarität mit ParlamentarierInnen des Studierendenparlament sowie dem AStA der Fachhochschule Frankfurt am MainDer Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der JLU Gießen erklärt sich mit den Personen und Hochschulgruppen solidarisch, die bei der Studierendenparlaments-Sitzung am 16.12.2010 in Frankfurt am Main Opfer verbaler und physischer Attacken wurden. Sollte es zutreffend sein, dass mehrere ParlamentarierInnen nicht nur rassistisch, sexistisch und diskriminierend beleidigt, sondern auch bedroht und eingeschüchtert wurden, fordern wir die TäterInnen dazu auf, unverzüglich zu den Ereignissen Stellung zu beziehen und sich bei den Geschädigten persönlich zu entschuldigen. Des weiteren beobachtet der AStA der JLU Gießen mit Sorge das Verhalten rund um die Wahlen zum Studierendenparlament an der Fachhochschule Frankfurt. Den amtierenden Mitgliedern des Studierendenparlaments darf nicht ihr Recht genommen werden, Sitzungen einzuberufen und durchzuführen. Wer sich an demokratischen Regeln nicht halten kann, hat im Parlamentarismus nichts zu suchen! In einem fairen Wahlsystem muss allen beteiligten Wahlgruppen erlaubt sein, Unregelmäßigkeiten zu melden und Einspruch zu erheben. In Zeiten erstarkender rechter Strukturen innerhalb unserer Gesellschaft, erachten wir es als unsere Pflicht, das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung und auf demokratische Grundrechte zu verteidigen und werden auch aus diesem Grund mit StudierendenvertreterInnen auf der kommenden Sitzung des FH-Studierendenparlaments als BeobachterInnen anwesend sein. Erklärung Landesausschuss der Studentinnen und Studenten (LASS) in der GEW Hessen zu Ereignissen an FH FfmDer Landesausschuss der Studentinnen und Studenten in der GEW Hessen (GEW LASS Hessen) erklärt sich solidarisch mit dem amtierendem Studierendenparlament, den linken Listen und dem AStA der Fachhochschule Frankfurt. Die gewalttätigen Übergriffe, welche in der Pressemitteilung des Studierendenparlaments vom 6. Januar 2011 (http://asta-fh-frankfurt.de/2011/01/06/gewalttatiger-ubergriff-auf-die-studierendenparlamentssitzung-am-16-dezember-2010 ) dokumentiert werden, sind inakzeptabel. Der GEW LASS Hessen stellt sich solchem faschistischen, sexistischen, homophoben und rassistischen Verhalten entschlossen entgegen.
Mit solidarischen Grüßen
GEW LASS Hessen Vorträge, Filme, Lesekreise von Januar bis Mai 2011
„Jedes Subjekt setzt sich durch Entwürfe konkret als Transzendenz. Es verwirklicht seine Freiheit nur durch deren Überschreitung auf andere Freiheiten hin. Es gibt keine andere Rechtfertigung der menschlichen Existenz als ihre Ausdehung in eine unendlich offene Zukunft. Jedesmal wenn die Transzendenz in Immanenz zurückfällt, findet eine Herabminderung der Existenz in ein ‚An-sich’ und der Freiheit in Faktizität statt. Dieses Zurückfallen ist, wenn das Subjekt es bejaht, eine moralische Verfehlung; wird es ihm auferlegt, führt es Frustration und Bedrückung; in beiden Fällen ist es ein absolutes Übel. Jedes Individuum, dem daran liegt, seine Existenz zu rechtfertigen, empfindet es als ein unendliches Bedürfnis, sich zu transzendieren. Was nun die Situation der Frau in einzigartiger Weise definiert, ist, daß sie sich – obwohl wie jeder Mensch eine autonome Freiheit – in einer Welt entdeckt und wählt, in der die Männer ihr vorschreiben, die Rolle des Anderen zu übernehmen; sie soll zum Objekt erstarren und zur Immanenz verurteilt sein, da ihre Transzendenz fortwährend von einem essentiellen, souveränen anderen Bewußtsein transzendiert wird. Das Drama der Frau besteht in diesem Konflikt zwischen dem fundamentalen Anspruch jedes Subjekts, das sich immer als das Wesentliche setzt, und den Anforderungen einer Situation, die sie als unwesentlich konstituiert.“ (Simone de Beauvoir, Das andere Geschlecht) „Der Existentialismus erscheint also als ein aus dem Wissen herausgefallenes Systemfragment. Von dem Tage an, da der Marxismus die menschliche Dimension (d.h. den existentiellen Entwurf) zur Grundlage des anthropologischen Wissens nehmen wird, hat der Existentialismus keine Daseinsberechtigung mehr: aufgesogen und überschritten und aufbewahrt durch die totalisierende Bewegung der Philosophie, wird er aufhören, eine besondere Untersuchung zu sein, um die Grundlage aller Untersuchungen zu werden.“ (Sartre, Fragen der Methode) Den existenzialistischen Theoretiker_innen ging es vielleicht – bis auf den Marxismus – zum letzten Mal in der Geistesgeschichte darum, aufbauend auf einem philosophischen Begriffssystem die Totalität der menschlichen Existenz verstehen zu können. Dieser kühne Versuch scheint gescheitert. In einer Zeit, in der das von Sartre so bezeichnete „analytische Denken“, das auf eine effektivere Steuerung von Natur und Mensch durch arbeitsteilige, isolierte Erfassung einzelner Teilbereiche abzielt, anstatt diese wirklich als Glieder einer „synthetischen Totalität“ verstehen zu wollen, triumphiert, muss ein solcher Anspruch Skepsis auf sich ziehen. Jedoch treibt auch das Scheitern Blüten, die es wert sind gepflückt zu werden. Die Reduktion des Denkens auf Manipulation bringt ein Unbehagen mit sich, das als „Irrationalismus“ abzufertigen voreilig wäre. Vielmehr handelt es sich um den Versuch, auf rationaler Basis über Dinge zu sprechen, die das analytische Denken vielleicht allzu leichtfertig dem Schweigen und damit der Willkür des individuellen Meinen und Glaubens überantwortet. Als Kulminationspunkt philosophischer und allgemein humanwissenschaftlicher Diskurse zwischen Descartes und Freud, Marx und Heidegger, Nietzsche und Husserl wies der Existenzialismus bis weit in die Post-Moderne hinaus. Die Beschäftigung mit Camus, Sartre, Heidegger oder de Beauvoir wirft ein neues Licht auf die theoretischen Fragen, die uns bis heute nicht loslassen, weil wir im Wesentlichen nicht über sie hinaus sind. Von den gewissermaßen ewigen philosophischen Fragen abgesehen, handelt es sich um ganz konkrete Probleme kritischer Theorie:
Diesen und anderen Fragen werden wir im Verlaufe dieser Veranstaltungsreihe nachgehen. Veranstaltet von der transLab* in Kooperation mit theorie-praxis-lokal (tpl). Eine umfassende Dokumentation der Veranstaltungsreihe „Der Gangsterboss des Existenzialismus“ zum 30. Todestag Jean-Paul Sartre, an die diese Reihe anknüpft, kann auf dem Blog „La vache qui rit“ abgerufen werden. |
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