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Vorträge und Konzerte powered by Eigenleben Vorträge: Konzerte: Kulla als Beifahrer beim Istari Lasterfahrer & special guests http://www.eigenleben.copyriot.com/ Mit freundliche Unterstützung des AStA der Goethe Uni Frankfurt
translab: Fr 6.5. // 19:00 // IVI Saal: Vortrag “Sartres Aufhebung des Existenzialismus” (Fabian Schmidt) Jean-Paul Sartres Hinwendung zum Marxismus wird häufig als Bruch mit dem Existenzialismus wahrgenommen. Die von ihm in den Fragen der Methode skizzierte Aufhebung des Existenzialismus zielt jedoch – im Hegelschen Sinne des Wortes – gerade auch auf dessen Bewahrung. Ausgehend von in Das Sein und das Nichts entwickelten Grundgedanken werde ich in meinem Vortrag versuchen, aus Sartres Perspektive das Verhältnis zwischen Existenzialismus und Marxismus näher zu bestimmen. Themenkomplexe werden insbesondere Bewusstsein und Praxis, Freiheit und Notwendigkeit sowie Individualität und Gesellschaftlichkeit sein. Anhand ihrer möchte ich die Frage diskutieren, inwieweit Sartres Ansatz als Korrektiv gegen mechanistische Marx-Auslegungen dienen kann. Komplettes Programm der Veranstaltungreihe “Existentialism Revisited” als Download (*pdf): hier oder hier
Achtung: Vortrag am 14.4. wird verschoben! Leider muss der Vortrag “Der dritte Mann oder Albert Camus” von Andreas Trottnow, der am 14.4. um 19 Uhr im Stalingradsaal stattfinden sollte, auf einen derzeit noch nicht feststehenden Zeitpunkt verschoben werden. Sobald es einen neuen Termin gibt, wird dieser auf der IVI-Website zu finden sein. Als Ausgleich laden wir aber am selben Ort zur selben Zeit zu einem Diskussionsworkshop über Heideggers Verhältnis zu Marx ein. Im Mittelpunkt der Diskussion wird insbesondere Heideggers Kritik an der 11. Feuerbachthese, wie er sie in diesem Interview formuliert:
Daneben ist ein Referat von Christoph Zwi zur Kritik an Heidegger durch Georg Lukács geplant. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Komplettes Programm der Veranstaltungreihe “Existentialism Revisited” als Download (*pdf): hier oder hier
translab: So 3.4. // 19:00 // transLib@IVI : Film „Der Karski-Bericht“ Erst 2010 veröffentlichtes zusätzliches Material aus Claude Lanzmanns Shoa über den polnischen Offizier und Widerstandskämpfer Jan Karski, der insbesondere als für die Alliierten tätiger Informant über den Holocaust Berühmtheit erlangte. Claude Lanzmann gehörte lange Jahre zum engeren Zirkel um Sartre und de Beauvoir und ist heute Herausgeber der von ihnen gegründeten Zeitschrift Les Temps modernes. Inwieweit sich dieser Einfluss auf sein Schaffen als Regisseur niederschlägt, ob man seine Filme als irgendwie „existenzialistisch“ betrachten kann, ist ein potentielles Diskussionsthema des Abends. Der Karski-Bericht (le rapport Karski) (2010); Regie: Claiude Lanzmann Komplettes Programm der Veranstaltungreihe “Existentialism Revisited” als Download (*pdf): hier oder hier
translab: 5. - 6.o3. // 14:00 // Lektüreworkshop „Überlegungen zur Judenfrage“ Sartres klassischer Versuch einer philosophisch fundierten Analyse des Antisemitismus aus dem Jahr 1946. Geplant ist ein intensiver Lektüreworkshop über das Wochenende. Eine Vorbereitung und der Besitz des Textes wären wünschenswert. transLib @ IVI Komplettes Programm der Veranstaltungreihe “Existentialism Revisted” als Download (*pdf): hier oder hier
translab: Existenzialistischer Kneipenabend 20:00 Uhr: Lesung aus Romanen von Sartre und Camus Motto: Schwarzer Rolli, Sonnenbrille, Rotwein & Gauloises ohne Filter - und natürlich: Jazz So in etwa würden wir das Lebensgefühl der existentialistischen Subkultur der 50er Jahre beschreiben, das wir im Themenabend versuchsweise reinszenieren wollen. Einstimmen wollen wir mit einem kleinen Input zu dieser Subkultur sowie mit der Lesung aus Romanen existenzialistischer Autoren wie Sartre und Camus. Komplettes Programm der Veranstaltungreihe “Existentialism Revisted” als Download (*pdf): hier oder hier
translab: So 30.1. Lesekreis Das 3. Kapitel des 3. Teils von Sartres Hauptwerk “Das Sein und das Nichts” stellt die Grundbegriffe seiner Sozialphilosophie vor. Ausgehend von seiner Theorie des “Anderen” als “Schranke meiner Freiheit” versucht Sartre eine systematische Darlegung der konkreten Verlaufsformen, die das wesentlich antagonistische Verhältnis von mir zum Anderen annehmen kann. Im Zentrum stehen dabei bekannte Phänomene wie Hass, Liebe, Sexualität, Sprache, Sadomasochismus und Sozialität überhaupt, die sich jedoch unter dem Blickwinkel von Sartres phänomenologischer Ontologie und der sich auf sie gründenden “existentiellen Psychoanalyse” völlig anders darstellen als in konkurrierenden Theorien anthropologischer, soziologischer oder psychologischer Couleur. Im Zentrum steht dabei der Gedanke, dass sich der Mensch dem Konflikt mit anderen Menschen zwar stellen muss, dass dieser Konflikt jedoch letztendlich nie aufgehoben werden kann, so sehr er sich im Durchgang durch die verschiedenen Verhaltensweisen auch darum bemüht. Komplettes Programm der Veranstaltungreihe “Existentialism Revisted” als Download (*pdf): hier oder hier |
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