Anbei die Blockadesammelpunkte, eine Übersichtskarte und das Demo 1×1
Blockadesammelpunkte:10.00 Uhr (pünktlich!): Eissporthalle Frankfurt (u7)
10.00 Uhr (pünklich!): Ostbahnhof/Danzinger Platz (U6)
Übersichtskarte:
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ab 18 Uhr: Mitmach BBQ + anspruchsvolle musikalische Untermalung
Vegane Leckereinen stehen bereit, es können aber gerne noch Grillgut oder Salate mitgebracht werden. 21:30 Konzertbeginn Björn Peng Raumheld Klangexperimente Wie immer werden Rassismus, Sexismus, Homo- & Transphobie, sowie Antisemitismus nicht geduldet. Palitücher auch nicht. ☭
Zur freundlichen Beachtung: 14.5.2013, 19:00 Uhr; IG-Farben-Haus, Raum 254 Am 10. Mai 1933 brannten in Deutschland die Scheiterhaufen für Bücher. Das Ereignis ist in der Ikonographie des Nationalsozialismus fest verankert, mindestens die spektakulär inszenierte zentrale Bücherverbrennung auf dem Berliner Opernplatz. Gemeinhin wird dies als Vorschein der kommenden Vernichtung von Menschen und als deutliches Zeichen für die Geistfeindschaft der Nationalsozialisten gedeutet: Die Werke der verfemten Autorinnen und Autoren wurden eben nicht argumentativer Kritik, sondern der symbolstarken Vernichtung durch die Flammen übergeben. Es klafft aber eine Lücke in diesem Bild der Bücherverbrennung, wenn vergessen wird, wer die Bücher verbrannte – es waren Studierende. Diese Tatsache geht im Begriff der bloßen Geistfeindschaft nicht auf; die Bücherverbrennungen müssen vielmehr auch als ein einschneidendes Ereignis für die Eingliederung der deutschen Universitäten in den Nationalsozialismus begriffen werden. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Studieren nach Auschwitz. Veranstaltungen im Sommersemester 2013 der Initiative Studierender am IG-Farben-Campus
Demonstration am 11.05.2013
In Frankfurt sind manche Mietpreise so hoch wie in London – Verdrängung und Leerstand bestimmen das Stadtbild. Wir wollen nicht weiter zusehen, wie ein Viertel nach dem anderen in kapitalistisches Niemandsland verwandelt wird und Menschen durch steigende Mietpreise in Armut verfallen. Wir wollen eine Entwicklung der Stadt als Ganzes! „Gentrifizierung ist so gesehen die unverfrorene und geschmacklose Ausgrenzung derer, die den Prozess, der die Stadt lebendig und lebenswert macht, immer wieder anstoßen.“ Gentrifizierung? Nicht mit uns. Demobeginn: 16Uhr am Römer, Frankfurt am Main
Zur freundlichen Beachtung: 7.5.2013, 19:00 Uhr; IG-Farben-Haus, Raum 254 „Ich werde keinen größeren Stolz in meinem Leben besitzen als den, am Ende meiner Tage sagen zu können: Ich habe dem Deutschen Reich den deutschen Arbeiter erkämpft.“ (Adolf Hitler im Völkischen Beobachter vom 12. Mai 1933) Der 1. Mai ist nicht (allein) der Tag der linken Arbeiterbewegung. Die spezifisch deutsche Geschichte hat sich auch hier eingeschrieben. Der Tag der Arbeit ist in Deutschland immer auch der Tag der deutschen Arbeit. 1933 fiel auf dieses Datum der erste staatlich begangene „Tag der nationalen Arbeit“. Die Aufmerksamkeit der Nazis, die diesem Feiertag damit zu Teil wurde, ist nicht allein strategisch zu erklären. Es ging keineswegs nur darum, durch bloße Propaganda die Arbeiterschaft zu integrieren. Der positive Bezug auf den 1. Mai war ebenso Ausdruck eines Kerns nationalsozialistischer Ideologie, nämlich die deutsche Arbeit wieder zu Ehren zu bringen. Der 1. Mai war damit die performative Gründungszeremonie der vereinten Volksgemeinschaft. Wenn die NPD 2013 am Tag der Arbeit durch Frankfurt marschieren will, um ihn für eine reaktionäre Kritik an EU und Krise zu nutzen, ist das also keineswegs bloß als Aneignung eigentlich “linker” Tradition zu verstehen: Es ist auch Ausdruck einer Jahrzehnte währenden Tradition deutschen Arbeitskultes. Dem ideologischen Kern dieser Tradition soll in diesem Vortrag nachgespürt werden: Die Feierlichkeiten zum 1. Mai 1933 in Berlin und Frankfurt sollen dargestellt und die Rede Hitlers auf dem Tempelhofer Feld analysiert werden. Was bedeutet die Rede von deutscher Arbeit und welche Ausschlüsse werden dadurch produziert? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Studieren nach Auschwitz. Veranstaltungen im Sommersemester 2013 der Initiative Studierender am IG-Farben-Campus
Zur freundlichen Beachtung: Letzte Infos zu den Gegenaktivitäten anlässlich der geplanten Kundgebung der NPD am 1. Mai 2013 in Frankfurt am Main: Anbei die Blockadesammelpunkte, eine Übersichtskarte und das Demo 1×1 Blockadesammelpunkte:10.00 Uhr (pünktlich!): Eissporthalle Frankfurt (u7) 10.00 Uhr (pünklich!): Ostbahnhof/Danzinger Platz (U6) Übersichtskarte: Grundsätzliches:Die Kundgebung der Nazis ist in der Ferdinand-Happ-Straße hinter dem Ostbahnhof. Sammelorte zu den Blockadepunkten werden im Laufe des morgigen Tages veröffentlicht. Über Infotelefon/Demo-Sanis 01573-5335383 und Twitter könnt ihr euch den Tag über auf dem Laufenden halten. Der Ermittlungsausschuss 0160-95657426 ist den ganzen Tag über erreichbar. Das Infotelefon steht euch bei Fragen rund um die Gegenaktionen zur Verfügung. Außerdem könnt ihr in Notfällen über diese Nummer Kontakt zum Demo-Sanitätsdienst bekommen, der die Blockaden der Nazi-Kundgebung begleiten wird. Der EA nimmt die Namen von festgesetzten Demonstrant*innen auf, kümmert sich um sie und vermittelt ggf. Rechtsanwält*innen. Bitte bedenkt, dass es sich jeweils um öffentliche Nummern handelt, die abgehört werden könnten! Für letzte Infos kommt am 30.04. ab 19h ins Exzess, Leipziger Straße 91. Zugtreffpunkte:Offenbach: 09:15 Uhr Offenbach Marktplatz, oberirdisch vor dem KFC. Änderungen können kurzfristig hier nachgelesen werden. Marburg: 08:49, Gleis 4. Für nähere Infos checked LISA 2 & CO Mainz: 07:30 Hbf, Gleis 4a, Wiesbaden: 07:15 HBF, Gleis 3 -> Informiert euch ggf. bei den antifaschistischen Strukturen eures Vertrauens, NPD und JN Deutschland mobilisieren zu einer Demonstration nach Wiesbaden Darmstadt: 08:15 HBF Wichtig ist: fahrt zusammen, passt auf euch auf! Bereitet euch in Kleingruppen gegen die Nazikundgebung vor – bildet Bezugsgruppen. Hier gibt es Tipps für eine Demo Vorbereitung. Ansonsten gilt bei Festnahmen: Aussageverweigerung und ruhigen Kopf bewahren. Dann das leidige Thema der Kameras und Handys.Der EA-Frankfurt ruft alle Antifaschist*innen, die nach Frankfurt kommen, dazu auf, während der Aktionen am 1. Mai bewusst mit Handys und Kameras umzugehen und sich gegen technische Überwachungsmöglichkeiten zu schützen. In Vergangenheit hat die Polizei bei Protesten gegen Nazis und während linker Demonstrationen mittels Funkzellenabfrage versucht, an die Handy-Verbindungsdaten von Demonstrant*innen zu gelangen oder gezielt die Kameras von Aktivist*innen oder Pressefotograf*innen beschlagnahmt, wenn sie sich davon digitales „Beweismaterial“ versprochen hat. Also besorgt euch sichere Handys, seid euch der Abhörmöglichkeiten der Polizei bewusst und lasst die Kameras zu Hause! Für mehr Infos: die Rote Hilfe Broschüre: No Camera? Still no problem! Treffpunkte in Frankfurt, Stadtplan etcAlles hierzu wird morgen gegen 14 Uhr hochgeladen… Außerdem würden wir an dieser Stelle gerne -auch wenn es selbst verständlich sein sollte- darauf hinweisen, dass Alkohol und Drogen nichts auf einer Demo/Blockade zu suchen haben und man nüchtern kommen sollte!Bis dahin: Vorwärts, und nicht vergessen, worin unsere Stärke besteht…Aufruf von Stürmische Zeiten Alle Infos:
Merianplatz, Frankfurt am Main #ivibleibt Das IvI wurde uns genommen. Der Ort, an dem wir uns getroffen haben, um uns gemeinsam Theorie anzueignen und sie zu diskutieren ist jetzt einfach weg. Jetzt haben wir keinen Raum mehr, um zu theoretisieren. Deshalb lesen wir jetzt auf der Strasse. Und während Frankfurt nur ein Buch liest, werden im IvI viele gelesen. wie funktionierts? |
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