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Kunst – Erkenntnis – Problem Möglichkeiten emanzipatorischer Kunst heute

22. Juni 2012bis24. Juni 2012

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Kunst – Erkenntnis – Problem
Möglichkeiten emanzipatorischer Kunst heute

22.-24. Juni 2012, Institut für vergleichende Irrelevanz, Frankfurt am Main

„In einer Welt, in der das Kapital mit voller Wucht in allen Ländern einschlägt, die Städte verwüstet und die Menschen ins Elend wirft“: Wo und wie steht die Kunst dazu? Ist die Kunst ein bloßer Luxus, ein idyllischer, versöhnender Ort der Weltflucht, oder wird in ihr nicht auch die Verlorenheit, Knechtung und Armut der Menschen, wie auch ihre Sehnsucht nach Glück in vorzüglicher Weise kenntlich? Birgt sie nicht ein gerade auch für emanzipatorische Praxis unerlässliches Erkenntnispotential?
Wir meinen, dass das letztere der Fall, auch wenn es durch die herrschenden Zugangsformen zur Kunst wie durch ihre eigene Form oft gerade verhindert wird. Meist werden in emanzipatorischer Praxis lediglich politische Forderungen und theoretische Analysen verfolgt. Aber das reicht nicht: Kunst darf in emanzipatorischer Praxis nicht fehlen. Mehr lesen: Kunst – Erkenntnis – Problem Möglichkeiten emanzipatorischer Kunst heute

21.6.-24.6. EINLADUNG ZUM SPEKTAKELBUCHKURS IN DER TRANSLIB WAEHREND DER KUNSTTAGUNG IM IVI

21. Juni 2012bis24. Juni 2012

Wir laden ein zur Spektakel-Kritik von Do., dem 21.06. bis So., dem 24.06., in die queercommunistische Bibliothek, 3. Stock, im „Institut für vergleichende Irrelevanz (IVI)“. Der Reader zum Kurs wird in den nächsten Tagen verteilt.

Die Lektüre des Achten Kapitels der „Gesellschaft des Spektakels“ (VIII: Die Negation und der Konsum in der Kultur) soll – durchaus auch in kritisch-aktualisierender Bezugnahme auf Debord – eine Auseinandersetzung mit jenen Themen ermöglichen, die wir in der parallel am selben Wochenende im IvI stattfindenden Kunst-Tagung dringend vermissen:

  • Kritik der Spezialisierung und Trennung in den Bereichen Kunst, Politik, Ökonomie
  • die Perspektive einer revolutionären Aufhebung der Kunst
  • Kritik der Trennungen des Geschlechts in der (Kultur-) Produktion, Reproduktion und Konsumtion
  • die Frage der Unmöglichkeit von Kultur und Kulturkritik nach Auschwitz
  • eine Kritik der Klassengesellschaft, des Staates und des akademischen Elends

Der Spektakelbuchkurs wird als kritische Ergänzung der genannten Tagung im Besonderen verstanden sowie als notwendige Kritik des linken Kultur-Elends überhaupt und setzt auf eine friedliche, aber streitbare Koexistenz. Auch Seiten-Einsteiger_innen in die Spektakel-Kritik sind willkommen – wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer_innen.

Für Kritiker_innen, die auch an Veranstaltungen und dem Rahmenprogramm der Kunsttagung interessiert sind, wird eine Anmeldung erwünscht. Einfach eine E-Mail an: kunsterkenntnisproblem@ymail.com.

Einen Reader gibt es hier: http://theoriepraxislokal.org/rev+s/uo/SpektakelbuchkursNr3.rtf und aktuellere Informationen werden sich auf dem Blog der transLib oder auf der tpl-Site finden.

Translib/ Vorbereitungskreis zum Spektakelbuchkurs

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