|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Monatg bis Donnerstag und Sonntag im Café KoZ, Freitag im Ivi, Samstag in der Brotfabrik
Filmreihe der Filme von Claude Lanzmann Sa. 21.01. 13.30 Uhr: Shoah Eine Veranstaltungreihe der Initiative Studierender am IG Farben Campus
Am Freitag, 20.1. ab 18:00 Uhr findet im IVI, Kettenhofweg 130 Frankfurt/Main eine Veranstaltung statt, die keine Person verpassen wird, die sich nicht vor der Geschichte blamieren will. Es werden 2 bahnbrechende Präsentationen gezeigt, die euch aus unerträglicher Lethargie erretten. Wir arbeiten seit einiger Zeit mit großem Ernst an der Kritik der gegenwärtigen und der historischen communistischen Bewegung und präsentieren einige Resultate unserer bisherigen Forschung.
18:00 Uhr – Proletarität und Revolutionstheorie – Zu den Konstitutionsbedingungen und der Beschaffenheit revolutionärer SubjektivitätDas »Proletariat« hat als Chiffre eine lange, unrühmliche Karriere hinter sich. Im »traditionellen Arbeiterbewegungsmarxismus« mit dem historischen Phänotypen des Proleten identifiziert, welcher qua seiner Stellung im Produktionsprozess und seiner moralisch verstandenen Knechtung revolutionäres Bewusstseins spontaneistisch im Klassenkampf entwickeln müsse, oder per se rebellisch jenseits der Fetischisierungen, Mystifizierungen und Naturalisierungen der kapitalistischen Verkehrsformen stünde, hat sich spiegelverkehrt dazu das Gros der Marxisten und Linken enttäuscht vom Proletariat verabschiedet, nachdem dieses nicht seinem »geschichtlichen Beruf« (Marx) nachgekommen ist, sondern sich stattdessen ganz im Gegenteil als das erwiesen hat, als was es im kapitalistischen Produktions und – Verwertungsprozess gesetzt ist: variabler Teil des Kapitals. Seit dem Untergang des sogenannten »Realsozialismus«, sowie der »prolet-arischen« (Franz Neumann) Konterrevolution des Nationalsozialismus und der Shoa schwankt die westliche Linke allgemein und die deutsche insbesondere zwischen einer abgeschmackten Neuauflage der positiven Revolutionstheorie des Traditionsmarxismus, der (wertkritischen) Soziologisierung des Proletariats, einer Ausweitung des »utopische Bilderverbot(s) auch auf die Frage nach dem revolutionären Subjekt« (Ingo Elbe) und dem postmodernistischen »Abschied vom (revolutionären) Subjekt«. Während sich die fortschreitende Akkumulation des Kapitals weiterhin über die extensiv wie intensiv akkumulierende Proletarisierung eines Großteils der Menschheit vollzieht, ist der Begriff von der »Daseinsform, Existenzbestimmung« (Marx) der Proletarität und den Möglichkeiten ihrer Aufhebung in der Dimension revolutionärer Theorie und Praxis verschüttet. Gegen die Arbeitertümelei des Proletkults einerseits und die ihr aufsitzende Abkehr vom Proletariat andererseits wäre Proletarität nicht als Antwort auf die Scheinfrage zu begreifen, ob das Proletariat bereits das revolutionäre Subjekt sei, sondern als eine Voraussetzung des dynamischen Prozesses seiner Subjekt- und Bewusstwerdung zu rekonstruieren, die eine kommunistische Revolution realistisch möglich und denkbar macht. Nur in einer nüchternen Bestimmung der Bedingungen, objektiven Möglichkeiten und Tendenzen einer kommunistischer Vergesellschaftung lassen sich die Formen und der Inhalt revolutionärer Subjektivität als der »Klasse des Bewusstseins« (Lukács) konkretisieren, die sich auf der Höhe der modernen Vergesellschaftung wissenschaftlich über ihre Lebensverhältnisse klar wird und sie praktisch umwälzt. Der Zusammenhang des Proletariats mit einer kommunistischen Revolutionstheorie wäre also in dem konkreten Beantwortungsprozess der Frage zu erschließen, wie diese Revolution beschaffen, was ihre Voraussetzungen, Mittel und Ziele sein könnten. 19:30 Uhr – Der öffentliche Raum in der spektakulären ZeitDie moderne Kunst hatte zum kapitalistischen Alltagsleben bereits in den 20er Jahren alles gesagt: Dass es zu überwinden sei. Die damaligen Avantgarden sahen sich Vorreiter einer umfassenden Revolution, in deren Dienst die Poesie zu stellen sei. Sie griffen die Kunst selbst an, deren „bürgerliche“ Schönheit und Erbaulichkeit sie nur zur Rechtfertigung des Bestehenden für tauglich hielten. Aber die erhoffte Revolution blieb aus und die avantgardistische Kunstkritik verlor ihre destruktive Bedeutung. Die dadaistischen und surrealistischen Werke wurden genießbar und selbst zu hoch gehandelten Kunstwaren. Freitag, 20.1. ab 18:00 Uhr im IVI, Kettenhof 130, Frankfurt / Main (U-Bahn Station „Bockenheimer Warte“) Facebook Link (ladet eure Freunde und Verwandten ein!) Nach der Veranstaltung gibt es im IVI „irgendso ein Punkkonzert, oder eigentlich gar kein richtiges Konzert“. Da gehen wir dann auch hin.
Vortrag und Diskussion: (Leistungs)Drogen im studentischen Alltag. Citius, altius, fortius - Enhancement zwischen Alltag, Labor, Vision und Hype Institut für Irrelevanz( IVI) 18.01.12 20 Uhr Die Grüne Hochschulgruppe der Universität Frankfurt lädt ein zu einem Vortrag vom Maximilian Plenert ( deutscher Hanfverband e.V. und Bundesvorstandsmitglied Akzept e.V.). Im Vortrag wird der Drogenkonsum im studentischen Alltag thematisiert, ob Upper oder Downer welchen Funktionen erfüllen diese Drogen Die Pharmaforschung der letzten 100 Jahre hat nicht nur zahlreiche neue Medikamente und Drogen hervorgebracht sondern auch eine Vielzahl Dies beginnt heute bei der Ernährung und reicht vom Einsatz von Medikamenten und Drogen bis hin zu zukünftigen Möglichkeiten der direkten Hirnstimulation, welche bereits in Laboren getestet wird. Der Vortrag soll einen Überblick über die Möglichkeiten des Enhancements geben und einige ethische, rechtliche und soziale Aspekte diskutieren.
Mittwoch, 26. Oktober 2011, 20:00 In diesem Semester möchte Platypus euch zu einem filmischen Durchlauf durch die Geschichte der Linken im 20. Jahrhundert einladen. An vier Abenden werden wir uns in gemütlicher Atmosphäre verschiedenen geschichtlichen Momenten der Linken nähern und die Gelegenheit zu einer anschließenden Diskussion haben. Weitere Termine: Die Platypus Affiliated Society organisiert Lesekreise, öffentliche Veranstaltungen, Vorträge, Forschung und Journalismus im Hinblick auf überkommene, ungelöste Probleme und Aufgaben der “Alten” (1920er-30er), “Neuen” (1960er-70er) und post-politischen (1980er-90er) Linken und der Möglichkeiten für emanzipatorische Politik heute. Die Veranstaltung findet im dritten Stock statt. Alle Infos: http://germany.platypus1917.org
eigenkino |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Copyright © 2013 ivi - institut für vergleichende irrelevanz - All Rights Reserved |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||