schupplade

kantine am MONTAG den 28.6 ist NICHT

28. Juni 2010
20:00

die hungrige meute muss am näxten montag hungern und/ oder zum ig-farben campus gehen und mit der unten genannter Veranstaltung sublimieren…

AG Antisemitismus, Trauma, Tradierung, Frankfurt

Traumatisierte Täter? Zur kulturwissenschaftlichen Relativierung der Shoah

im Rahmen des Programms „Studieren nach Auschwitz“ der Initiative Studierender am IG Farben Campus

Das Konzept des Traumas hat in den vergangenen Jahren unter kulturwissenschaftlichen Vorzeichen eine entscheidende Wendung erfahren: aus einer psychoanalytischen Kategorie ist ein kulturelles Deutungsmuster geworden. Für den deutschen Erinnerungsdiskurs bedeutet dies: auch die Täter rücken zunehmend in den Fokus der kulturwissenschaftlichen Traumatheorie. Die Rede vom „Tätertrauma“ (Bernhard Giesen) bzw. vom „deutschen Trauma“ (Aleida Assmann) hat inzwischen ihren festen Platz im Erinnerungsdiskurs. Diesen Diskurs wollen wir in unserer Veranstaltung einer Kritik unterziehen: Wenn auch die Täter gelitten haben, womöglich sogar traumatisiert sind, dann erfuhren Täter wie Opfer die Geschichte ähnlich. Wir wollen daher fragen, inwiefern die radikale Trennung von Opfern und Tätern, die den Kern der antisemitischen Verfolgungs- und Vernichtungsgeschichte der Shoah bildet, relativiert, und durch diese Relativierung die Möglichkeit der Aufrechnung und der Parallelisierung von Leid ermöglicht wird.

Raum IG 0.254

um der va nicht zeitlich in gehege zu kommen haben wir uns entschlossen die kantine ausfallen zu lassen und euch alle aufzufordern dahin zu gehen!

näxten montag gibtzs auch wieder ganz regulär kantine. SOMMERPAUSE ist erst im august… also gelegeheit bäuche vollzuschlagen gibts noch ein paar.

weiterrocken
*kantine

28. & 30.o6.2010: Workshops der Unabhängigen Projektgruppe zum Reader *Hochschule im Neoliberalismus- zur Kritik der Lehre und des Studiums aus Sicht Frankfurter Studierender und Lehrender*

28. Juni 2010
18:00
30. Juni 2010
18:00

Zu den Workshops im Rahmen der AlternativVeranstaltungen an der FH Frankfurt als Gegenprogramm zum universitären Alltag am 28.-und 30.06.2010, Start jeweils um 18 Uhr im Protestzelt vor dem rotem Haus (Geb.5), Campus FH, Nibelungenplatz

Unabhängige Projektgruppe zum Reader Hochschule im Neoliberalismus-

zur Kritik der Lehre und des Studiums aus Sicht Frankfurter Studierender und Lehrender

[Die Reader liegen in den selbstverwalteten Cafés und den jeweiligen politischen Projekten rund um die Unis und darüber hinaus aus].

ZUR ARBEITSGRUPPE:
Aus dem Bildungsstreik an der Universität Frankfurt ist im letzten Herbst eine Arbeitsgruppe entstanden, die sich mit den aktuellen Bedingungen von Lehre und Studium auseinandergesetzt hat. Der entsprechende ursprüngliche Workshop hieß “Kritik der Lehre und der Forschung aus der Sicht von Lehrenden”, wobei schnell eine Öffnung für Studierende stattfand. In dieser Arbeitsgruppe sind in den letzten Monaten eine Reihe von Texten entstanden, die sich mit der aktuellen bildungspolitischen Situation an Hochschulen auseinandersetzen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die Universität Frankfurt gelegt wurde. Es konnten auch Texte Dritter gewonnen werden. Die beteiligten Personen sind Mitglieder des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften, tlw. auch des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt. Studierende wie Lehrende sind in den Texten etwa anteilig vertreten.

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